Marktüberblick

Marktüberblick: Aareal Bank bleibt im MDAX

Der deutsche Aktienmarkt startete mit viel Schwung in die Handelswoche. Händler verwiesen zur Begründung auf Schnäppchenkäufer nach dem jüngsten Sell-off. Daneben richtete sich der Blick bereits auf die EZB-Sitzung und die anschließende Pressekonferenz am Donnerstag, von der sich einige Marktteilnehmer verbale Unterstützung erhoffen. Da an der Wall Street feiertagsbedingt kein Handel stattfand, blieben die Umsätze dabei dünn. Der DAX haussierte um 2,00 Prozent auf 13.100 Punkte. MDAX und TecDAX zeigten noch deutlichere Aufschläge von 2,47 und 3,00 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 89 Gewinner und neun Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. Im DAX wechselten 54,8 Millionen Aktien (Vortag: 94,3) im Wert von 2,48 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,04) den besitzer. Volkswagen belegte mit einem Plus von 4,74 Prozent die DAX-Spitze. Daimler und MTU zogen dahinter um 3,72 und 3,58 Prozent an. Einzige Indexverlierer waren Deutsche Bank und Deutsche Post mit Abschlägen von 0,87 respektive 0,21 Prozent. Stark gesucht waren Werte aus den DAX-Sektoren Einzelhandel, Automobile und Software. Wenig beliebt waren derweil Bauwerte, Banken und Rohstofftitel. Die Aktie der Aareal Bank kletterte um 1,50 Prozent, nachdem die Deutsche Börse überraschend bekannt gab, dass der Wert nun doch im MDAX verbleiben wird und stattdessen Rocket Internet absteigen wird. Rocket Internet notierte 0,11 Prozent fester.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index notierte am späten Abend 0,10 Prozent fester bei 93,06 Punkten. EUR/USD gab um 0,21 Prozent auf 1,1813 USD nach. Deutliche Schwäche zeigte das Pfund Sterling. Hier belastete die zunehmende Sorge vor einem ungeregelten Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt.

Brent-Öl verbilligte sich um weitere 1,52 Prozent auf ein 2-Monats-Tief bei 42,01 USD. Auf Wochensicht beläuft sich das Minus bereits auf rund 7,2 Prozent. Belastend wirkte, dass Saudi-Arabien seine Verkaufspreise für zukünftige Lieferungen nach Asien deutlicher gesenkt hat als vom Markt erwartet. Die weckte Sorgen vor einer anhaltenden Nachfrageschwäche. Gold handelte kaum verändert bei 1.935 USD (1.633 EUR). Silber stieg um 1,12 Prozent auf 27,01 USD.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,48 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte ebenfalls um einen Basispunkt auf minus 0,46 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem impulslosen Handel 0,02 Prozent tiefer bei 176,40 Punkten.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh nach etwas besser als erwarteten BIP-Daten aus Japan ein uneinheitliches Bild Der MSCI Asia Pacific Index kletterte zuletzt um 0,55 Prozent auf 171,72 Punkte.

Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen auf der Agenda. Von Interesse sind die deutschen Exportdaten sowie die BIP-Daten für die Eurozone. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf die wöchentlichen Verkehrszahlen von Fraport.

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