Marktüberblick

Apple überrascht

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag von seiner freundlichen Seite. Stützend wirkten vor allem positiv aufgenommene Quartalszahlen. Daneben kam der Euro nach dem jüngsten Höhenflug etwas zurück. Der DAX schloss 1,09 Prozent höher bei 12.251 Punkten. MDAX und TecDAX gingen mit Aufschlägen von 1,02 beziehungsweise 0,46 Prozent aus dem Handel. Die Rally war breit angelegt. Unter den 110 größten Werten gab es 82 Gewinner (75%) und 27 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 88 Prozent. Das Gesamtvolumen betrug 89,6 Millionen Aktien im Wert von 3,48 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,84). Alle Sektoren verzeichneten Zugewinne. Am deutlichsten stiegen Versorger, Transportwerte und Immobilientitel. Lufthansa belegte mit plus 2,77 Prozent die DAX-Spitze. E.ON und Vonovia rückten dahinter um 2,22 und 2,21 Prozent vor. Alle vier DAX-Unternehmen, die Quartalszahlen vorlegten (Fresenius SE, FMC, HeidelbergCement, Infineon), schlossen höher. Am DAX-Ende verloren adidas und Merck 0,67 respektive 0,03 Prozent.

An der Wall Street überwogen ebenfalls die positiven Vorzeichen. Der Dow gewann 0,33 Prozent hinzu auf ein Rekordhoch bei 21.964 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,25 Prozent nach oben auf 5.895 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. Stärkste Sektoren waren Finanzwerte und Versorger. Am deutlichsten verloren Industriewerte und Healthcare. Nachbörslich erfreute Apple mit seiner Quartalsbilanz. Die Aktie verbesserte sich angesichts der besser als erwarteten Umsatz- und Gewinnzahlen im nachbörslichen Handel um rund 6 Prozent.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Franken aufwerten. Der Dollar-Index erholte sich um 0,13 Prozent auf 93,07 Punkte, nachdem er im Tagesverlauf ein leicht tieferes 15-Monats-Tief markiert hatte. EUR/USD gab um 0,35 Prozent auf 1,1800 USD nach. Bei den anderen Majors fielen der Franken durch Stärke und die beiden Rohstoffwährungen Kanada-Dollar und Austral-Dollar durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 1,31 Prozent auf 382,96 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 1,86 Prozent auf 51,74 USD. US-Erdgas notierte 0,86 Prozent höher bei 2,82 USD. Comex-Kupfer verlor 0,52 Prozent auf 2,88 USD. Gold stieg nach einem volatilen Handel um 0,17 Prozent auf 1.269 USD (1.076 EUR). Platin und Palladium verteuerten sich um 0,74 beziehungsweise 0,77 Prozent. Silber verlor gegen den Trend 0,42 Prozent auf 16,72 USD.

Am Rentenmarkt konnten die Kurse der Staatsanleihen deutlich zulegen. Entsprechend gerieten die Renditen unter Druck. Die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite gab um zwei Basispunkte auf 0,28 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um sieben Basispunkte auf ein 4-Wochen-Tief bei 0,48 Prozent ab. Der Euro-Bund-Future schloss 0,59 Prozent höher bei 162,93 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete vier Basispunkte tiefer bei 2,26 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,05 Prozent auf 161,26 Punkte. Gesucht waren vor allem Tech-Werte nach den positiv aufgenommenen Apple-Zahlen, während Rohstoffwerte schwächelten.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ADP-Arbeitsmarktbericht in den USA. Er liefert eine Indikation für die wichtigeren offiziellen Arbeitsmarktdaten am Freitag. Unternehmensseitig hält die Datenflut im Rahmen der Berichtssaison an. Ihre Zahlenwerke präsentieren heute unter anderem Commerzbank, Vonovia, Lufthansa, Hugo Boss, Kuka, Societe Generale, ING Groep, Axel Springer, Pfeiffer Vacuum Technology, Assicurazioni Generali, Rio Tinto, Standard Chartered, Mondelez und Tesla (nachbörslich). Automobilwerte stehen aufgrund des Diesel-Gipfels von Bundesregierung und der Autobranche im Fokus.

Produktideen auf Apple

 

WKN Typ Basiswert Merkmale
CE3QVK Call-Optionsschein Apple Omega 8,5
CV0M4D Put-Optionsschein Apple Omega 5,3

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