Währung

Licht und Schatten am Devisenmark: Ein weiterer Schritt aus der Corona-Krise für das Pfund

EUR-USD neigt weiter zur Schwäche

Die europäische Gemeinschaftswährungen tendierte gestern zum USD erneut leicht schwächer. Nennenswerte Impulse gab es allerdings weder von der Daten- noch von der Nachrichtenseite. Prinzipiell bleibt der EUR unter Druck, denn die Corona-Lage in der Eurozone ist weiter angespannt. Die Inflationszahlen, die heute und morgen aus den Ländern der Eurozone veröffentlicht werden, dürften dem Euro kaum Unterstützung liefern. Zwar dürfte die Verbraucherpreisinflation im März gestiegen sein, dies ist aber unter anderem den höheren Energiepreisen geschuldet. Kein Grund also anzunehmen, dass dies irgendeinen Einfluss auf die Geldpolitik der EZB haben könnte. Diese rechnet in diesem Jahr ohnehin mit etwas höheren Inflationsraten. Allerdings nur vorübergehend, weshalb sie durch den Anstieg hindurchschauen wird.

Auf der anderen Seite des Atlantiks könnten in dieser Woche Spekulationen über ein Zurückfahren der Anleihekäufe durch die US Notenbank dagegen erneut Nahrung erhalten, denn am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht an. Morgen erhalten wir bereits die Zahlen zum ADP-Report. Durch die weiteren Lockerungen der Corona-Beschränkungen dürfte es im März zu einem kräftigen Stellenaufbau gekommen sein. Damit dürfte der USD weiter gefragt bleiben und EUR-USD könnte im Wochenverlauf weiter nachgeben.

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GBP: Ein weiterer Schritt aus der Corona-Krise

Während in der EU die Impfungen nur langsam voranschreiten und eine weitere Corona-Welle rollt, ist die Nachrichtenlage in Großbritannien weiterhin hoffnungsvoll. Dank des Impffortschritts konnte das Land gestern wie geplant einen weiteren Schritt in Richtung vollständiger Öffnung, welche für den 21. Juni geplant ist, machen. Entsprechend startete das Pfund gestern postitiv in den Handel, gab aber im Tagesverlauf die Gewinne wieder ab. Insbesondere zum Euro hat das Pfund seit Jahresbeginn kräftig zugelegt, sodass sich zunehmend die Frage stellt, wie weit das Pfund noch aufwerten kann. Denn auch wenn es scheint, dass Großbritannien zügiger aus der Corona-Krise herauskommt als zum Beispiel die EU, dürfte vieles an positiven Nachrichten schon eingepreist sein. Außerdem werden die jüngsten Entwicklungen wohl nichts daran ändern, dass die Bank of England (BoE) noch lange einen vorsichtigen Kurs fahren wird. So sagte BoE-Mitglied Gertjan Vlieghe in einem Interview, dass zwar das Wachstum in den kommenden Quartalen sehr stark sein dürfte, dies aber noch lange nicht hieße, dass die Wirtschaft keine geldpolitische Hilfe mehr benötige. Der Arbeitsmarkt müsse wieder dorthin zurückkehren, wo er vor der Pandemie war. Bereits in der vergangenen Woche sagte BoE-Mitglied Silvana Tenreyo, dass es immer noch Abwärtsrisiken gebe, welche sogar eine expansivere Geldpolitik im Jahresverlauf notwendig machen könnte.

So weit würden wir im Moment zwar nicht gehen, aber natürlich bestehen Restrisiken im Zusammenhang mit der Pandemie. Außerdem ist da ja noch der Brexit mit seinen möglichen negativen Folgen für die britische Wirtschaft. Im Januar sind die britischen Exporte in die EU massiv eingebrochen. Eine aktuelle Umfrage unter kleineren britischen Betrieben legt nahe, dass die Betriebe nicht nur vorübergehende Schwierigkeiten mit der neuen Bürokratie haben, sondern dass die Probleme für zahlreiche Exporteure von längerfristiger Natur sein könnten. Für die BoE bestehen also auch unabhängig von Corona-Krise Gründe, noch lange an der expansiven Geldpolitik festzuhalten. Zwar dürfte das Pfund kurzfristig von dem voraussichtlichen Ende der Pandemie im UK profitieren können, auf mittlere Sicht bleiben wir aber Pfund-Skeptiker.

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Start in die Dividendensaison

Auch in diesem Jahr ist im Frühjahr die Zeit für Hauptversammlungen und so können sich viele Aktionäre über Ausschüttungen freuen. Lesen Sie hier, was Anleger von der kommenden Dividendensaison erwarten können.