Währung

Iran-USA-Konflikt: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Erstmal auf Nummer sicher gehen

Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA ist nicht eskaliert. Denn in seiner Ansprache gestern Abend stellte US Präsident Donald Trump zwar klar, dass die USA bereit seien, alles zu tun, aber er kündigte keine militärischen Aktionen an. Lediglich neue Wirtschaftssanktionen sollen gegen den Iran verhängt werden. Das Säbelrasseln geht weiter, aber Trump zeigte sich am Ende seiner Ansprache sogar offen für Frieden mit allen, die ihn sich wünschen. Offensichtlich können beide Seiten nun gesichtswahrend einen offenen Krieg vermeiden. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Die größten Ängste sind sicherlich zerstreut worden, dass es im Mittleren Osten zum militärischen Flächenbrand kommen könnte. Unbeschwert ist der Devisenmarkt dennoch nicht. Denn die geopolitische Lage wird wohl angespannt bleiben und sich nach den jüngsten Raketenabschüssen auch nicht so schnell beruhigen. Beim kleinsten Anzeichen, dass sich die Lage wieder verschlechtert, wird der Devisenmarkt deshalb erstmal auf Nummer sicher gehen und den Dollar kaufen.

Wenn dann noch die US Konjunkturdaten erfreulich ausfallen, fühlen sich die Dollarkäufer natürlich zusätzlich bestätigt. Zwar enttäuschte letzte Woche der US ISM Index. Aber die Daten diese Woche sind bislang gut. Der ISM Index für Dienstleistungen stieg im Dezember auf 55 Punkte und der ADP Index wartete gestern mit einer überraschend hohen Zahl an neuen Stellen im Privatsektor (über 200 Tsd.) auf, was Hoffnungen auf einen recht guten Arbeitsmarktbericht morgen schürt. Der Euro kann trotz hoffnungsvoller Konjunkturdaten zum Jahresanfang einfach nicht dagegenhalten. Wie man es auch dreht und wendet: im Moment sieht es eher gut für den US Dollar aus.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU2XLS Long EUR/USD Faktor: 10
CU54YP Short EUR/USD Faktor: -10
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

CHF: Die SNB in den Fängen externer Faktoren

Manchmal kann einem die Schweizerische Nationalbank (SNB) fast leid tun. Denn kaum steigt die Inflationsrate wieder etwas an, prügeln externe Faktoren den Franken wieder kräftig nach oben. EUR-CHF hat gestern kurzzeitig die 1,08-Marke nach unten durchbrochen. Denn die geopolitische Lage befeuert einfach die Nachfrage nach sicheren Häfen, unter anderem auch dem Franken. Da helfen freundliche Preisdaten wenig. Wie man es auch dreht und wendet: der Franken bleibt getrieben von externen Faktoren und damit auch die SNB abhängig von Geschehnissen, die außerhalb ihres Einflussbereiches liegen – sei es die allgemeine Risikoaversion an den Märkten, sei es die Geldpolitik der EZB. Sie kann nur reagieren, aber nicht wirklich selbst agieren. Das bedeutet: solange die EZB die Geldpolitik nicht normalisiert, wird die SNB den Leitzins auch nicht verändern, um keinen Aufwärtsdruck auf den Franken zu erzeugen. Der Leitzins bleibt festgetackert bei -0,75%. Und solange die Risikoaversion an den Märkten immer wieder aufflammt, wird die SNB wohl weiter am Devisenmarkt intervenieren (müssen), um die Aufwertung des Franken zu dämpfen, damit kein neuer Abwärtsdruck auf die Inflation generiert wird.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU2XL0 Long EUR/CHF Faktor: 5
CU54YZ Short EUR/CHF Faktor: -5
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CAD: Schwieriger Jahresauftakt für den Loonie

Der kanadische Dollar hat’s zum Jahresauftakt nicht leicht. Natürlich bekommt auch er die Dollarstärke im Zuge der geopolitischen Risiken zu spüren. Aber die kanadischen Konjunkturdaten können im neuen Jahr bislang auch nicht überzeugen, der Einkaufsmangerindex drehte im Dezember wieder nach unten. Umso wichtiger wird der Arbeitsmarktbericht für Dezember morgen sein. Zumal er im November mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,5% auf 5,9% und signifikanten Jobverlusten massiv enttäuschte. Setzt sich dieser Trend fort, steigt die Chance, dass die Bank of Canada (BoC) den Leitzins aus Sorge vor einer Wachstumsverlangsamung senkt, was den Loonie belasten würde. Denn da die Inflation am Ziel liegt, werden in erster Linie Wachstumssorgen Auslöser für eine Zinssenkung sein. Deshalb sollten Anleger neben den internationalen Risiken vor allem die Konjunkturdaten im Auge behalten.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU2XLW Long EUR/CAD Faktor: 10
CU54YU Short EUR/CAD Faktor: -10
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CNY: Chinas Preise bleiben stabil

Wie sehr sich ein Tag vom nächsten unterscheiden kann! Heute eröffneten der CNY und die restlichen asiatischen Währungen gegenüber dem USD etwas fester, angetrieben durch das verbesserte Risikoumfeld aufgrund der gemäßigteren Aussagen sowohl der USA als auch des Iran. Obwohl die chinesische Zentralbank (PBoC) ihr Mittelpunkt-Fixing etwas Richtung 6,9500 anhob, gab USD-CNY auf 6,9320 nach. Aufgrund der geopolitischen Risiken dürfte die Lage in Asien nervös bleiben. Dies gilt insbesondere für einen bedeutenden Ölimporteur wie China und Länder mit Zwillingsdefiziten wie Indien und Indonesien. Kurzfristig wendet sich die Aufmerksamkeit jedoch den Einzelheiten des Phase-1-Handelsabkommens zu, das durch die beiden Seiten am 15. Januar unterzeichnet werden soll. Achten Sie insbesondere auf Kommentare, ob das Abkommen eine Klausel über die Aufrechterhaltung eines stabilen CNY enthält.

Bei den Konjunkturdaten erhalten wir die neuesten Zahlen zur Wirtschaftstätigkeit für den Dezember in der nächsten Woche, so unter anderem am 17. Januar das BIP für das 4. Quartal. Die Inflationszahlen für den Dezember waren heute ermutigend, denn es gab einige Anzeichen, dass die Schweinefleischpreise ihren Höchstwert erreicht haben. Gegenüber dem Vorjahr waren sie zwar noch immer 97% höher, was aber unter dem Zuwachs von 110% zum Vorjahr im November liegt. Der Gesamtwert der Verbraucherpreisinflation hielt sich beständig auf 4,5% bzw. 2,9% für 2019. Dies lag im Rahmen der Regierungsprognose. Auch die Deflation der Produzentenpreise zeigte Anzeichen einer Abschwächung, denn sie fielen nach zuvor -1,4% nur noch um 0,5% zum Vorjahr. Falls die Inflation wieder nachgeben sollte, dürfte die PBoC Spielraum für eine weitere geldpolitische Lockerung haben. Gleichzeitig bleiben wir aber bei unserer Ansicht, dass eine geldpolitische Lockerung gezielt und gut abgestimmt sein dürfte, weil es ein wichtiges geldpolitisches Ziel bleibt, die Impulse zu verringern.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU9PUB Call EUR/CNH Hebel: 5,1
CU8H2V Put EUR/CNH Hebel: 4,2
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