Währung

Impulsloser Seitwärtshandel in EUR-USD

Impulsloser Seitwärtshandel in EUR-USD

Positive Stimmung an den Finanzmärkten und steigende Rohstoffpreise: typische Gewinner gestern waren Schwellenländerwährungen und Rohstoffwährungen. Sehr unspektakulär verlief dagegen der Handel in EUR-USD, teilweise wohl bedingt durch den US-Feiertag. Aber wohl auch aufgrund mangelnder neuer Impulse. Die enttäuschenden Zahlen zur Industrieproduktion in der Eurozone haben den EUR nicht nennenswert belastet. Klar, wer interessiert sich denn noch für die Zahlen vom Dezember. Der Fokus der Finanzmärkte richtet sich ganz klar auf die kommenden Monate, wenn die Krise im Wesentlichen überwunden ist und sich die Weltwirtschaft anfängt, davon zu erholen. Vor diesem Hintergrund dürfte die Veröffentlichung von Frühindikatoren von größerem Interesse sein. Die heutigen Veröffentlichungen des ZEW Index in Deutschland und des Empire State Manufacturing Index in den USA dürften wohl keine allzu großen Bewegungen in EUR-USD auslösen. Interessanter dürfte wohl die Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone sein, die allerdings erst am Freitag ansteht. Insofern könnte sich der impulslose Seitwärtshandel in EUR-USD heute erstmal fortsetzen.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB96R8CallEUR/USDHebel: 8,0
SB2ESMPutEUR/USDHebel: 8,6
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Niedrige Zinsen auf lange Sicht ein Risiko für Kanadas Immobilienmarkt?

Während die Corona-Pandemie das beherrschende Thema ist, lohnt es sich auch mal einen Blick auf andere Datenveröffentlichungen zu werfen. So wurden gestern in Kanada die Zahlen zu den Wohnungsbaubeginnen für den Monat Januar veröffentlicht. Diese lagen deutlich über den Erwartungen und haben den höchsten Stand seit über 10 Jahren erreicht. Das niedrige Zinsniveau dürfte unterstützend auf diese Entwicklung wirken. Aktuell stellt diese Entwicklung keine Gefahr dar, aber sie ruft in Erinnerung, dass niedrige Zinsen auf lange Sicht Nebenwirkungen haben können und zu Ungleichgewichten führen. In den Jahren vor Ausbruch der Corona-Pandemie herrschte in Kanada ein Immobilienboom. An diesem Punkt sind wir natürlich noch lange nicht. Ganz im Gegenteil. Die Konjunkturdaten dürften aufgrund der Corona-Beschränkungen vorerst noch schwach ausfallen. Im ersten Quartal dürfte die kanadische Wirtschaft einen Wachstumsrückgang verzeichnen. Aber mit dem Fortschreiten der Impfungen gegen das Virus dürfte im Jahresverlauf allmählich eine Rückkehr zur Normalität gelingen. Und dann dürfte sich zunehmend die Frage stellen, wie lange die Bank of Canada (BoC) an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten wird. Laut der Forward Guidance der BoC wird das wohl bis 2023 der Fall sein. 2023 ist allerdings noch sehr weit weg und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die kanadische Wirtschaft schneller als bisher erwartet erholt. Die Forward Guidance der Bank of Canada ist schließlich nicht in Stein gemeißelt und hängt natürlich von der künftigen Inflations- und Konjunkturentwicklung ab. Ein schneller Anstieg bei Immobilienpreisen könnte die BoC dazu drängen, den Zins vielleicht doch etwas früher anzuheben, als bisher allgemein erwartet wird, insbesondere wenn die Konjunkturerholung stark ist. Wie gesagt, das ist alles noch Zukunftsmusik. Aber es lohnt sich, mal über den Corona-Tellerrand zu schauen.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
CJ4VEBCallEUR/CADHebel: 10,4
CJ4VFMPutEUR/CADHebel: 10,3
CJ9EUXCallUSD/CADHebel: 10,8
CL7W9SPutUSD/CADHebel: 10,5
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RBA will vorerst nicht aus der Reihe tanzen

Auf ihrer Sitzung Anfang Februar hat die australische Notenbank (Reserve Bank of Australia, RBA) mit einer frühzeitigen Verlängerung ihres Anleihekaufprogramms um ein weiteres halbes Jahr überrascht. Das im November aufgelegte Programm mit einem Volumen von 100 Mrd. AUD läuft bis April. Nun sollen weitere 100 Mrd. AUD bis November in den Markt gepumpt werden. Gleichzeitigt dämpfte sie Erwartungen auf eine absehbare Änderung der Geldpolitik. Die RBA erwartet, dass der Zins bis 2024 unverändert auf dem aktuellen Niveau von 0,10% bleiben wird. Die Minutes, die heute veröffentlicht wurden, zeichnen allerdings ein positiveres Bild. Die RBA hat aufgrund der jüngsten Konjunkturentwicklung und aufgrund eines verbesserten Ausblicks ihre Prognose für das BIP-Wachstum und den Arbeitsmarkt angehoben. Sie erwartet nun, dass das Vorkrisenniveau beim BIP und bei der Beschäftigung bereits im Laufe dieses Jahres erreicht wird, deutlich früher als bisher erwartet. Auch ihre Prognose für die Inflation hat die RBA etwas angehoben. Allerdings erwartet sie nach wie vor, dass die Inflation im Prognosehorizont der RBA unter 2% liegen wird. Natürlich weist die RBA auf die Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hin und erwartet, dass die globale konjunkturelle Erholung holprig ausfallen wird. Ein wichtiger Grund für die Entscheidung, die Anleihenkäufe zu verlängern ist aber wohl die Sorge um ein zu starken AUD. Laut RBA hätte es am Markt Erwartungen gegeben, dass sie die Anleihenkäufe verlängert würden. Wäre dies nicht geschehen, wäre der Aufwärtsdruck auf den AUD gestiegen. Die RBA will also vorerst nicht aus der Reihe tanzen und fürs Erste hat sie einer Tapering-Diskussion einen Riegel vorgeschoben. Allerdings dürfte die konjunkturelle Erholung in Australien sowie weltweit in den nächsten Monaten auf festeren Beinen stehen und die Unsicherheit über den Konjunkturausblick mit dem Abflauen der Corona-Pandemie deutlich nachlassen. Insofern könnte die Diskussion um einen Aussteig aus der expansiven Geldpolitik in Australien bald wieder aufkommen, was den AUD stützen dürfte.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
CL9KEVCallAUD/USDHebel: 10,3
SB7MU5PutAUD/USDHebel: 10,0
CJ1GQHCallEUR/AUDHebel: 10,2
CL726XPutEUR/AUDHebel: 10,2
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