Rohstoffe

Gold legt deutlich zu und zieht andere Edelmetalle mit

Energie: Weiterhin Spekulationen auf stärkere Produktionskürzungen der OPEC+

Die Ölpreise gerieten im Zuge der gestiegenen Risikoaversion an den Finanzmärkten ebenfalls unter Druck. Brent fiel am Nachmittag bis auf 60,3 USD je Barrel, machte die Verluste im weiteren Handelsverlauf aber wieder wett. Heute früh handelt Brent wieder oberhalb von 61 USD. Dazu hat ein stärker als erwarteter Rückgang der US-Rohöllagerbestände um 3,7 Mio. Barrel beigetragen, den das API gestern nach Handelsschluss berichtete. Daneben gibt es weiterhin Spekulationen, dass die OPEC+ beim Treffen am Donnerstag und Freitag doch stärkere Produktionskürzungen beschließen könnte. Seit Wochenbeginn kursieren Meldungen, wonach die Produktion um weitere 400 Tsd. Barrel pro Tag reduziert werden könnte. Dem irakischen Ölminister zufolge sollen sich wichtige Mitglieder darüber einig sein. Der Irak als Quelle dieser Information wirft allerdings Fragen auf. Denn dieser hat es bislang nicht geschafft, die bereits bestehenden Produktionskürzungen auch nur annähernd umzusetzen. In den letzten Monaten produzierte der Irak sogar mehr als vor dem Kürzungsabkommen. Eine stärkere Produktionskürzung ist aus unserer Sicht unerlässlich, will die OPEC+ ein massives Überangebot und einen erneuten Preisrutsch in der ersten Jahreshälfte 2020 verhindern. Die im Raum stehenden 400 Tsd. Barrel pro Tag würden dafür allerdings nicht ausreichen. Mehr scheint aber kaum realistisch. Russland dürfte sich ein Mitwirken mit anderweitigen Zugeständnissen bezahlen lassen. Dies betrifft insbesondere die Ausklammerung von Erdgaskondensaten von den Produktionskürzungen. Laut Energieminister Nowak würde Russland die eigene Kürzungsvorgabe im Dezember erfüllen, wenn man die Erdgaskondensate herausrechnet.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU3THV Long Brent Oil Future Faktor: 5
CU54XX Short Brent Oil Future Faktor: -5
CU3THU Long WTI Oil Future Faktor: 5
CU54X3 Short WTI Oil Future Faktor: -5
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle: Gold legt deutlich zu und zieht andere Edelmetalle mit

US-Präsident Trump hat mit seinen Twitter-Nachrichten dem Goldpreis gestern spürbaren Auftrieb gegeben. Da Gold als sicherer Hafen stark gefragt war, verteuerte es sich um 1% und legt heute Morgen weiter auf ein 4-Wochenhoch von 1.484 USD je Feinunze zu. Die Tweets von Trump unter anderem zum Handelsstreit mit China (siehe Industriemetalle unten) lösten zunächst einen Rutsch an den Aktienmärkten aus und führten zu einem starken Rückgang der US-Anleiherenditen, wovon Gold profitierte. Letzte Nacht hat das US-Repräsentantenhaus zudem ein Gesetz zur Sanktionierung von chinesischen Offiziellen wegen der Unterdrückung muslimischer Minderheiten verabschiedet. China hat daraufhin wiederholt mit Vergeltung gedroht und sich ein Einmischen in innere Angelegenheiten verbeten. Für Unsicherheit unter den Marktteilnehmern und damit eine robuste Nachfrage nach Gold sorgt auch, dass die Demokraten das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump weiter vorantreiben.

Im Fahrwasser von Gold stiegen gestern auch die anderen Edelmetalle, wobei Silber und Platin überproportional zulegten. Silber handelt heute Morgen bei 17,3 USD je Feinunze, Platin wieder klar über der Marke von 900 USD je Feinunze. Und auch wenn Palladium nur unterproportional steigt, eilt es doch weiter von Rekord zu Rekord. Auffallend ist dabei, dass die Korrekturphasen in diesem Jahr immer kürzer wurden. Dauerte eine solche im Frühjahr noch drei Monate, waren es im Sommer noch vier Wochen und im November nur noch zwei Wochen. Unseres Erachtens ist der Preisanstieg von Palladium übertrieben.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU0E63 Long Gold Future Faktor: 10
CU3THG Short Gold Future Faktor: -10
CJ7RL4 Long Silver Future Faktor: 5
CJ7RLV Short Silver Future Faktor: -5
CJ7RMG Long Platinum Future Faktor: 5
CJ7RL7 Short Platinum Future Faktor: -5
CU0E6U Long Palladium Future Faktor: 4
CU3TG9 Short Palladium Future Faktor: -4
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Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
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Industriemetalle: Trump sorgt für Unruhe, Nickel größter Verlierer

Mehrere Twitter-Nachrichten von US-Präsident Trump haben gestern zu einer deutlich höheren Risikoaversion unter den Marktteilnehmern geführt und fast alle Metallpreise spürbar ins Minus gedrückt. Insbesondere im Einklang mit der schwachen Eröffnung der US-Aktienmärkte haben die Metallpreise nachgegeben. Trump hatte zuvor getwittert, dass es ein Handelsabkommen mit China auch erst nach der US-Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr geben könnte. Das heißt, die Hängepartie und damit die Unsicherheit könnten die Märkte noch lange begleiten. Der LME-Industriemetallindex hat gestern 1,3% verloren und ist auf ein 4-Monatstief gefallen. Größter Verlierer war Nickel, das ohnehin schon angeschlagen war. Es gab um 2,5% nach. Heute Morgen setzt sich der Preisrückgang von Nickel fort: Es fällt unter 13.200 USD je Tonne. Damit hat es allein seit Anfang November über 20% verloren. Vom 5-Jahreshoch Anfang September ist Nickel jetzt sogar um 30% gefallen. Auch an der SHFE in Shanghai hat die Abwärtsdynamik mittlerweile deutlich Fahrt aufgenommen. Unseres Erachtens deutet das Momentum darauf hin, dass sich der Preisrückgang noch etwas fortsetzt. Und noch ist Nickel seit Jahresbeginn über 20% im Plus. Es hat damit bislang die anderen Industriemetalle in den Schatten gestellt, die allesamt unter ihren Jahresanfangsniveaus handeln. Einzig Eisenerz kann mit Nickel mithalten.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ3D7K Long Copper Future Faktor: 6
CJ3D7S Short Copper Future Faktor: -6
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
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