Rohstoffe

Gold kann an Boden gutmachen

Energie: Hin und Her am Ölmarkt

Der Ölpreis bleibt sehr volatil. Von seinem Zwischentief am Montag bei fast 61 USD je Barrel konnte sich der Brentölpreis gestern um bis zu 3 USD erholen, handelt heute Morgen jedoch wieder unter 63 USD je Barrel. Der Markt dürfte sich zunächst trotz eines ansonsten preisstützenden Umfeldes – die US-Wirtschaftsdaten schüren Optimismus in Bezug auf die Nachfrageerholung, auch der schwächere US-Dollar wirkt stützend – auf der Suche nach Orientierung befinden. Die gestern veröffentlichten API-Lagerdaten zeigten einen stärker als erwarteten Abbau der US-Rohölbestände um 2,6 Mio. Barrel in der letzten Woche, allerdings auch einen kräftigen Aufbau der Destillate- und Benzinbestände um 2,8 Mio. bzw. 4,6 Mio. Barrel. Bei der heutigen Veröffentlichung des US-Energieministeriums rechnet der Bloomberg-Konsens mit einem Lagerabbau bei Rohöl und Benzin und einem deutlich geringeren Aufbau bei Destillaten. Damit besteht Enttäuschungspotenzial im Hinblick auf eine optimistische Haltung der Großanleger, die laut CFTC ihre Netto-Long-Positionen bei WTI und Brent letzte Woche ausgeweitet haben.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6XLongOil Brent FutureFaktor: 6
SD2TALShortOil Brent FutureFaktor: -6
SB3T6VLongOil WTI Light FutureFaktor: 6
SD2TAMShortOil WTI Light FutureFaktor: -6
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle: Gold weiter auf Erholungskurs

Gold setzte gestern seine Erholung fort und stieg bis auf 1.745 USD je Feinunze. Am Morgen notiert Gold nur knapp darunter. Rückenwind erhält Gold durch einen schwächeren US-Dollar und sinkende Anleiherenditen. Der EUR-USD-Wechselkurs notiert bei knapp 1,19 und damit ca. 2 US-Cent höher als vor einer Woche. Die Rendite für 10-jährige US-Treasuries liegt aktuell bei 1,65%, was einem Rückgang um ca. 10 Basispunkte im Vergleich zur Vorwoche entspricht. Robuste US-Konjunkturdaten führen somit nicht mehr zu einem festeren US-Dollar und steigenden Renditen, da die Fed bislang keine Anstalten macht, eine Abkehr von ihrer ultra-lockeren Geldpolitik auch nur vage anzudeuten. Es ist auch kaum davon auszugehen, dass sich im Protokoll der letzten FOMC-Sitzung dazu Andeutungen finden, wenn dieses am Abend veröffentlicht wird. Folglich könnte sich die Preiserholung bei Gold noch etwas fortsetzen. Oberhalb von 1.750 USD je Feinunze dürfte die Luft aber allmählich dünner werden, da dort mehrere Widerstände liegen, etwa das Hoch von Mitte März und die Tiefs von Ende November und Mitte Februar. Gegen deutliche Preissteigerungen sprechen auch die anhaltenden Abflüsse aus den Gold-ETFs, die sich gestern wieder beschleunigt haben. Laut Bloomberg gab es gestern einen Abfluss von knapp 5 Tonnen, der größtenteils auf den SPDR Gold Trust in den USA zurückzuführen war. Offenbar schichteten taktische Anleger angesichts der anhaltenden Rekordjagd an den Aktienmärkten von Gold in Aktien um. Im Schlepptau von Gold legten auch die anderen Edelmetalle zu. Silber kostet wieder mehr als 25 USD je Feinunze, Platin erreichte fast wieder 1.250 USD je Feinunze und Palladium erstmals seit Mitte März wieder 2.700 USD je Feinunze. Bei den letztgenannten Edelmetallen dürfte auch der zunehmende Konjunkturoptimismus eine Rolle gespielt haben, da Silber mehrheitlich, Platin größtenteils und Palladium nahezu ausschließlich industriell genutzt werden.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6GLongGold FutureFaktor: 5
SB3UAAShortGold FutureFaktor: -5
SD49EBLongSilber FutureFaktor: 5
SD3ALZShortSilber FutureFaktor: -5
SB42XBLongPalladium FutureFaktor: 5
SB3T99ShortPalladium FutureFaktor: -5
SB3T56LongPlatin FutureFaktor: 5
SD34P8ShortPlatin FutureFaktor: -5
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Industriemetalle: Kupfermarkt bleibt angespannt

Wie wir bereits gestern hier angeführt haben, hat Chile seine Grenzen geschlossen, um eine neue Welle des Coronavirus zu bekämpfen. Die Grenzen sollen den kompletten April geschlossen bleiben. Der stellvertretende Bergbauminister hat am Wochenende die Minenindustrie dazu aufgerufen, ihre Maßnahmen zu verstärken, um die Arbeiter vor der Pandemie zu schützen. Entgegen den offiziellen Aussagen denken wir nicht, dass dies spurlos an der Produktion vorbeigeht. Schon im Februar war die chilenische Kupferminenproduktion gemäß Daten des nationalen Statistikinstituts INE im Vergleich zum Vorjahr um 4,8% auf ein 2-Jahrestief von 430 Tsd. Tonnen gefallen (-2,8% ggü. Vj. in den ersten beiden Monaten des Jahres). Dies wurde zwar auf geringere Verarbeitungsraten und niedrigere Metallgehalte in den Erzen zurückgeführt. Zudem hatte der Februar einen Arbeitstag weniger als vor einem Jahr. Mit den neuen Corona-Schutzmaßnahmen dürfte die von der chilenischen Kupferkommission erwartete Rekordproduktion von 6 Mio. Tonnen in diesem Jahr (letztes Jahr 5,8 Mio. Tonnen) aber nur schwer zu erreichen sein (je nachdem, wie lange die Maßnahmen in Kraft bleiben). Daher könnte auch die Knappheit am globalen Markt für Kupferkonzentrat noch länger anhalten. Dies sowie umfangreiche Schmelzkapazitäten haben dazu geführt, dass die Schmelz- und Raffinerielöhne (TC/RCs) in China im März gemäß Daten von SMM auf nur noch gut 30 USD je Tonne bzw. 30 US-Cent je Pfund gefallen sind. Dies ist der niedrigste Wert seit über zehn Jahren. Das heißt, die Schmelzen stehen mit dem Rücken zur Wand und könnten ihre Produktion eventuell drosseln, womit auch der Markt für Kupferraffinade angespannt bliebe. Unterdessen wurden neue Streiks in Chile abgewendet. Nach der „Los Pelambres“-Mine letzten Monat wurde am Wochenende eine Einigung in der „Radomiro Tomic“-Mine erzielt. Allerdings stehen in den nächsten Monaten in weiteren Minen Tarifverhandlungen an, darunter auch in großen Minen wie „Escondida“, „Spence“, „Andina“ und „El Teniente“.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6BLongCopper FutureFaktor: 5
SB3T94ShortCopper FutureFaktor: -5
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Zwischenhoch am Kohlemarkt, neues Rekordhoch am CO2-Markt

Jenseits von Öl strotzen die Energiemärkte eher vor Stärke. Eine breite Erholung der Kohlenachfrage stützt zwar kurzfristig die Preise, aber mittelfristig dürften sie aufgrund der klimapolitischen Ambitionen und den damit verbundenen Kohleausstiegsplänen wieder nachgeben. Immer neue Rekorde markieren dagegen die Preise im EU-Emissionshandel. Wir haben angesichts des auch stark spekulativ getriebenen Aufwinds unsere Preisprognose nach oben revidiert, erachten aber eine Konsolidierung nach dem rasanten Preisanstieg der letzten Wochen als überfällig.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SD3YH2LongICE ECX EUA FutureFaktor: 4
SD4TVPShortICE ECX EUA FutureFaktor: -4
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Start in die Dividendensaison

Auch in diesem Jahr ist im Frühjahr die Zeit für Hauptversammlungen und so können sich viele Aktionäre über Ausschüttungen freuen. Lesen Sie hier, was Anleger von der kommenden Dividendensaison erwarten können.