Marktüberblick

Marktüberblick: RWE bricht aus

Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenstart ein gemischtes Bild. Impulse von der Wall Street fehlten aufgrund eines Feiertags in den USA. Etwas auf der Stimmung der Anleger lastete die erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen harten Brexit. Der DAX schloss 0,12 Prozent fester bei 11.954 Punkten. MDAX und TecDAX notierten hingegen 0,04 und 0,21 Prozent schwächer. In den drei Indizes gab es 47 Gewinner und 53 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog geringfügig mit 56...

Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenstart ein gemischtes Bild. Impulse von der Wall Street fehlten aufgrund eines Feiertags in den USA. Etwas auf der Stimmung der Anleger lastete die erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen harten Brexit. Der DAX schloss 0,12 Prozent fester bei 11.954 Punkten. MDAX und TecDAX notierten hingegen 0,04 und 0,21 Prozent schwächer. In den drei Indizes gab es 47 Gewinner und 53 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog geringfügig mit 56 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 46,2 Millionen Aktien (Vortag: 77,7) im Wert von 1,79 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,74). Mit Blick auf die Sektoren-Performance waren Versorger (+1,44%) am stärksten gesucht, gefolgt von Versicherungen (+0,74%) und Banken (+0,58%). Am schwächsten tendierten Rohstoffwerte (-1,36%), Technologietitel (-0,70%) und Bauwerte (-0,50%). Im DAX belegte die Aktie von RWE mit einem Plus von 3,66 Prozent den Spitzenplatz. Das Papier wurde von einer positiven Analysteneinschätzung angetrieben und verzeichnete nach mehrwöchiger Seitwärtskonsolidierung ein 5-Jahres-Hoch. Deutsche Börse gewann dahinter 2,57 Prozent hinzu und markierte damit ein Rekordhoch. Am Abend nach Xetra-Schluss wurde die Aufnahme des Börsenbetreibers in den EuroStoxx 50 bekannt gegeben. Covestro büßte als Schlusslicht im Leitindex ohne Nachrichten 1,38 Prozent ein. Infineon und Bayer verloren 0,97 und 0,92 Prozent.

Am Devisenmarkt setzte der US-Dollar seinen Kursaufschwung fort. Der Dollar-Index stieg bis zum Abend um 0,23 Prozent auf 99,03 Punkte. EUR/USD sank den sechsten Tag in Folge um diesmal 0,18 Prozent auf ein 2-Jahres-Tief bei 1,0970 USD. Im Blickpunkt der Devisenhändler stand das Pfund Sterling mit deutlichen Verlusten gegenüber allen anderen Hauptwährungen. Die Inselwährung litt unter einem enttäuschend schwachen Einkaufsmanagerindex für die britische Industrie sowie unter der hohen Brexit-Unsicherheit.

Brent-Öl verbilligte sich belastet von Nachfragesorgen aufgrund des Handelskonflikts um 1,00 Prozent auf 58,66 USD. Gold handelte 0,57 Prozent fester bei 1.538 USD (1.394 EUR).

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,69 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte um einen Basispunkt auf minus 0,70 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent tiefer bei 179,03 Punkten.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,28 Prozent auf 152,28 Punkte nach.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf den ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Home24.

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