Rohstoffe

Gerüchte am Ölmarkt

Ölpreise trotz geringerem OPEC+-Angebot und näherrückendem EU-Ölembargo gegen Russland unter Druck, Saudi-Arabien dementiert Bericht über geplante Erhöhung der Ölproduktion, Gold wegen festerem US-Dollar wieder unter Druck, WPIC prognostiziert für 2023 Angebotsdefizit am Platinmarkt, Industriemetallpreise unter Druck, globale Aluminiumproduktion steigt, verbesserte Angebotsaussichten halten Weizenpreise in Schach, höhere Zuckerproduktion in Brasilien erwartet

Ölpreise trotz geringerem OPEC+-Angebot und näherrückendem EU-Ölembargo gegen Russland unter Druck

Die Ölpreise stehen seit gut einer Woche unter Verkaufsdruck. Der Brentölpreis verlor in der letzten Handelswoche knapp 9%, was dem stärksten Wochenrückgang seit Anfang August entsprach. Der WTI-Preis verzeichnete mit -10% sogar das größte Wochenminus seit Anfang April. Der Preisrückgang beschleunigte sich gestern, nachdem ein später von Saudi-Arabien dementierter Bericht des Wall Street Journal eine mögliche Produktionserhöhung der OPEC+ ins Spiel brachte (siehe weiter unten). Kostete Brent zu Beginn der letzten Woche noch 97 USD je Barrel, so waren es gestern zeitweise weniger als 83 USD. Niedriger notiere Brent zuletzt vor 10 Monaten. Der WTI-Preis fiel mit 75 USD je Barrel auf das niedrigste Niveau seit Anfang Januar und hat damit sämtliche Gewinne seit Jahresbeginn wieder abgegeben. Der starke Preisrückgang hat auch Spuren bei den Terminkurven hinterlassen. Das vordere Ende der WTI-Terminkurve war erstmals seit Ende 2021 in Contango, d.h. der nächstfällige Terminkontrakt liegt unter dem darauffolgenden Terminkontrakt. Gleiches passierte gestern auch bei Brent kurzzeitig im Handelsverlauf. Die Brent-Terminkurve ist zwar weiterhin fallend, also in Backwardation. Allerdings ist die Kurve deutlich flacher geworden. Die sogenannten Time Spreads, also die Preisdifferenzen zwischen den Terminkontrakten entlang der Kurve, sind kräftig zusammengeschrumpft. Zwischen dem nächstfälligen und dem in sechs Monaten fälligen Terminkontrakt (1M/6M) lagen gestern zeitweise nur noch etwas mehr als 1 USD je Barrel, der Timespread 1M/12M betrug lediglich 4 USD. Vor knapp zwei Wochen waren es noch rund 6 USD bzw. mehr als 10 USD. Niedriger als aktuell waren die Timespreads zuletzt im Dezember 2021, also weit vor Beginn des Ukraine-Krieges. Dass die Marktteilnehmer für kurzfristig lieferbares Öl deutlich geringere Preisaufschläge zahlen müssen, deutet auf ein reichlicher vorhandenes Angebot hin als bislang vermutet wurde.

Das ist insofern bemerkenswert, als dass die OPEC+ die Ölproduktion seit Anfang November gemäß Beschluss von Anfang Oktober deutlich reduziert hat. Zwar dürfte die effektive Kürzung bei weitem nicht die vereinbarte Menge von 2 Mio. Barrel pro Tag erreichen. Unseren Berechnungen zufolge dürfte sie aber mehr als 1 Mio. Barrel pro Tag ausmachen, wenn alle Länder, deren Produktionsniveaus zuletzt im Rahmen der Vereinbarung lagen, das ab November geltende reduzierte Produktionsziel einhalten. Das allein dürfte schon dazu führen, dass der Ölmarkt im laufenden Quartal in etwa ausgeglichen sein wird, die stark abgesunkenen Lagerbestände also nicht wieder aufgestockt werden. Nach einem weiteren Quartal, in dem sich Angebot und Nachfrage die Waage halten dürften, droht dem Ölmarkt ab dem zweiten Quartal 2023 eine Unterversorgung, die im zweiten Halbjahr 2023 sogar beträchtlich ausfallen könnte (siehe Grafik der Woche). Die Lagerbestände würden dann noch weiter absinken. Der Markt scheint dem aktuell keine Beachtung zu schenken, weil bis dahin noch viel passieren kann und die OPEC+ darauf zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Angebotsausweitung reagieren könnte.

Stattdessen dominieren im Moment die Nachfragesorgenwegen der steigenden Corona-Infektionszahlen in China. Diese haben fast das Rekordniveau von April erreicht, als Shanghai in einen mehrwöchigen Lockdown geschickt wurde. Hoffnungen auf eine Lockerung der Beschränkungen oder gar auf eine baldige Beendigung der Zero-Covid-Politik haben dadurch einen herben Dämpfer erlitten. Im Moment werden eher die Maßnahmen wieder verschärft, wenn auch noch vergleichsweise geringfügig. Die Nachricht, dass China im Dezember deutlich weniger Öl aus Saudi-Arabien einführen will als vereinbart, hat die Sorgen vor einer schwächeren Nachfrage zusätzlich verstärkt. Sollte die Ölnachfrage in China tatsächlich schwächer ausfallen als erwartet, würde das zumindest kurzfristig für einen überversorgten Markt sprechen.

Das EU-Embargo könnte paradoxerweise ebenfalls ein Grund für die jüngste Preisschwäche sein. Denn im Vorfeld dessen scheinen sich die Abnehmer in Europa noch mit russischem Öl einzudecken, bevor diese Möglichkeit nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich ist. So sind die Dieselverladungen in Russland für die Lagerregion Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen (ARA) in den ersten zwölf Tagen im November laut dem Energieanalyseunternehmen Vortexa auf 215 Tsd. Barrel pro Tag gestiegen, was mehr als das Doppelte der Menge im Oktober entspricht. Der Anteil der Dieselimporte aus Russland an den gesamten Dieseleinfuhren der EU liegt bislang Daten von Refinitiv zufolge im November bei 44% und damit fünf Prozentpunkte höher als im Oktober. Zwar gilt das EU-Embargo für Ölprodukte erst ab dem 5. Februar 2023. Allerdings gelten bereits ab dem 30. November Einschränkungen für die Einlieferung von Diesel aus Russland in die ARA-Lagertanks, da aufgrund von EU-Sanktionen kein Gasöl aus Russland mehr für den Gasöl-Kontrakt mit Fälligkeit im Januar ausgeliefert werden darf. Zudem gab es zuletzt Meldungen, wonach die seewärtigen Öllieferungen aus Russland im Dezember keinen Rückgang im Vergleich zu November zeigen sollen und dass Russland seine Ölproduktion im November leicht steigern konnte .

Abgesehen von diesen kurzfristigen Faktoren dürfte das EU-Ölembargo zu einer spürbaren Verknappung des Ölangebots in den kommenden Monaten führen. Schätzungen der IEA zufolge importierte die EU im Oktober noch täglich 1,5 Mio. Barrel Rohöl und 1 Mio. Barrel Ölprodukte aus Russland, darunter 600 Tsd. Barrel Diesel. Diese Mengen müssen in Kürze anderweitig bezogen werden, während das Ölangebot außerhalb Russlands nicht größer wird. Die Umleitung des russischen Angebots auf andere Abnehmer wird durch den zeitgleich mit dem Ölembargo in Kraft tretenden Preisdeckel für russisches Öl erschwert. Dieser verbietet es europäischen Versicherern und anderen Dienstleistern, den Transport der Öllieferungen an Drittländer zu ermöglichen, wenn der Preis für die Ladung über dem noch festzulegenden Deckel liegt. Laut EU-Energiekommissarin Simson kann der Preisdeckel am 5. Dezember starten, da bis dahin alle dafür notwendigen Regularien getroffen wurden. Nach dem Beschluss der G7 über die Höhe des Preisdeckels bedarf es dann noch der Zustimmung durch den EU-Rat. Russland hat abermals bekräftigt, kein Öl an Länder liefern zu wollen, die sich an dem Preisdeckel beteiligen.

Der jüngste Preiseinbruch stellt unseres Erachtens eine Übertreibung dar. Der Ölmarkt dürfte sich wegen des reduzierten Ölangebots der OPEC+ und des anstehenden EU-Ölembargos gegen Russland merklich anspannen. Eine Nachfrageschwäche, die den Preisrückgang erklären kann, lässt sich anhand der verfügbaren Daten und angesichts der zuletzt wieder etwas besseren Konjunkturaussichten nicht ausmachen. Vereinzelte lokale Corona-Lockdowns in China dürften die Ölnachfrage nur geringfügig belasten, nicht jedoch aus der Bahn werfen. Die weltweiten Öllagerbestände sind und bleiben historisch niedrig. All dies spricht für eine deutliche Preiserholung in den kommenden Wochen. Wir rechnen weiterhin mit einem Brentölpreis von 95 USD je Barrel am Jahresende.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SD0UN7LongOil Brent FutureFaktor: 5
SH310QShortOil Brent FutureFaktor: -5
SD2S7VLongOil WTI Light Crude FutureFaktor: 5
SH3QBCShortOil WTI Light Crude FutureFaktor: -5
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Energie

Das Wall Street Journal berichtete gestern, dass bei der kommenden OPEC+-Sitzung am 4. Dezember eine Erhöhung der Fördermenge um 500 Tsd. Barrel pro Tag diskutiert werden könnte. Die US-Regierung hätte entsprechend auf Saudi-Arabien eingewirkt. Als Quelle wurden nicht namentlich bekannte Vertreter der OPEC angeführt. Als Reaktion auf diese Nachricht brachen die Ölpreise gestern um bis zu 6% ein. Brent fiel auf 82,3 USD je Barrel und WTI auf gut 75 USD je Barrel. Die Preise machten die Verluste später wieder wett, nachdem Saudi-Arabien diesen Bericht dementierte und sogar die Möglichkeit einer weiteren Produktionskürzung erwähnte. Eine Produktionserhöhung zum jetzigen Zeitpunkt wäre eine 180-Grad-Kehrtwende von der bisherigen Politik gewesen, die auf eine Stabilisierung des Ölmarktes und einen möglichst auskömmlichen Ölpreis abzielt. Erst vor kurzem hatte Saudi-Arabiens Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman bekräftigt, dass man angesichts der zahlreichen Risiken vorsichtig vorgehen wolle. Die gestrige Preisreaktion dürfte die Saudis in dieser Position bestärkt haben. Zudem würde man mit einer Produktionserhöhung die Kooperation mit Russland gefährden. Denn einen Tag nach der besagten OPEC+-Sitzung tritt das EU-Ölembargo gegen Russland in Kraft.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SQ03VWLongOil Brent FutureFaktor: 10
SQ3W95ShortOil Brent FutureFaktor: -10
SQ0RGWLongOil WTI Light Crude FutureFaktor: 10
SQ3W96ShortOil WTI Light Crude FutureFaktor: -10
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Edelmetalle

Seitdem der US-Dollar seine Schwächephase beendet hat, hat auch der Goldpreis wieder deutlich nachgegeben. Seit Mitte letzter Woche steht immerhin schon wieder ein Minus von 2% zu Buche. Auch wenn die jüngste Abschwächung der US-Inflation die Ängste vor einer ausufernden Inflation und damit immer stärkeren Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed gedämpft hat, so ist dennoch klar, dass der Straffungskurs der Notenbank noch nicht am Ende ist. Denn mit 7,7% ist die Inflation noch weit entfernt von ihrem 2%-Ziel. Zudem war der jüngste Goldpreisanstieg stark auf die Eindeckung von spekulativen Short-Positionen zurückzuführen. Dieser preistreibende Faktor ist nun ausgelaufen, da die jüngsten CFTC-Daten für die letzte Berichtswoche einen Wechsel hin zu spekulativen Netto-Long-Positionen zeigten. Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass sich der Goldpreis erst nachhaltig erholt, wenn sich ein Ende der Zinserhöhungen abzeichnet. Das dürfte im ersten Quartal 2023 der Fall sein.

Der Ausblick des World Platinum Investment Council (WPIC) dürfte dem Platinpreis Auftrieb geben, der Ende letzter Woche wieder unter 1.000 USD je Feinunze gerutscht war. Schließlich stellte der WPIC nach einem leicht nach unten korrigierten Angebotsüberschuss von gut 800 Tsd. Feinunzen in diesem Jahr für 2023 ein Angebotsdefizit von 300 Tsd. Feinunzen in Aussicht. Maßgeblich ist ein kräftiger Anstieg der Nachfrage um 19%, zu der alle Nachfragekomponenten beitragen: Die Automobilindustrie, die wichtigste Abnehmerbranche, mit einem Plus von 11%, die übrige Industrie vor allem dank eines gut 50%-igen Zuwachses der Nachfrage in der Glasindustrie und die Investmentnachfrage, weil hier – anders als in diesem Jahr – ein sattes Plus bei der Nachfrage nach Münzen und Barren erwartet wird. Die Abflüsse aus den Platin-ETFs sollen zudem deutlich geringer ausfallen, ebenso der Abbau der Börsenlagerbestände. Die Nachfrage aus der Automobilindustrie profitiert von der Substitution des teureren Palladiums, während auf der Angebotsseite vor allem Südafrika ein Sorgenkind bleibt.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SN4ZYVLongGold FutureFaktor: 10
SH2G4PShortGold FutureFaktor: -10
SH83ZMLongPlatinum FutureFaktor: 5
SH3VFHShortPlatinum FutureFaktor: -5
SN26CNLongPalladium FutureFaktor: 5
SH3VFJShortPalladium FutureFaktor: -5
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Industriemetalle

Auch die Industriemetallmärkte sind in den Abwärtsstrudel der steigenden Corona-Infektionszahlen in China und den damit einhergehenden Nachfragesorgen geraten. Seit Mitte letzter Woche hat der LMEX-Index bereits wieder 4% eingebüßt und somit fast die Hälfte der vorigen Gewinne im Zuge der Hoffnung auf eine Lockerung der Corona-Restriktionen in China wieder verloren. Angesichts der sich wieder verschärfenden Infektionslage erscheint eine Öffnung auf absehbare Sicht jedoch unwahrscheinlich, so dass eine weitere Abwärtskorrektur gerechtfertigt erscheint.

Laut Daten des International Aluminium Institute (IAI) ist die globale Aluminiumproduktion im Oktober um rund 3% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wesentlicher Wachstumstreiber bleibt nach wie vor China, auf das 60% der Produktion fällt. Aber abgesehen von West- und Zentraleuropa, stand in allen anderen Regionen ein Plus zum Vormonat zu Buche (nicht kalendertagsbereinigt). Angebotsängste wegen der aufgrund hoher Energiekosten fallenden Produktion insbesondere in Europa haben sich dank der robusten Produktion allen voran in Asien bislang als nicht gerechtfertigt erwiesen. Angesichts der wieder zunehmenden Nachfragesorgen (siehe oben) sehen wir die Risiken für den Aluminiumpreis entsprechend nach unten gerichtet.

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WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6BLongCopper FutureFaktor: 5
SH0ETJShortCopper FutureFaktor: -5
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