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Feine Hausse in Europa

Der europäische Leitindex STOXX Europe 600 befindet sich in einer technischen Bilderbuch-Hausse. Der Gesamtmarktindex legte in 2021 über 20,0% zu. Mit dieser starken (Jahres-)Performance gelang es dem Index nach über zwanzig Jahren Seitwärtspendelbewegung das Hoch bzw. die Resistance-Zone aus dem Jahr 2000 erstmals deutlich hinter sich zu lassen. Ein Blick in die Marktbreite des Index zeigt, dass viele “Länderindizes” zur positiven technischen Gesamtlage beitragen. Der französische CAC 40 befindet sich mit seinen neuen All-Time Highs in einer technischen Neubewertung. Dies gilt ebenfalls für den niederländischen AEX. Mit Blick auf Südeuropa hat der portugisische PSI 20, der viele Quartale eine relative Schwäche in Europa aufwies, ein langfristiges Recovery etabliert. In Summe deutet die gute Marktbreite bei vielen Länderindizes sowohl eine Fortsetzung der laufenden Hausse im Rest des Jahres (technischen Jahresendrallye) als auch für das Jahr 2022 an.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

CAC 40: Nach 20 Jahren Pause, technische Neubewertung wieder auf der Agenda

Der CAC 40 ist ein nach Free Float-Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der die Wertentwicklung der 40 größten und liquidesten Aktien der Pariser Börse widerspiegelt. Seine Basis ist auf den 31. Dezember 1987 bei 1.000,0 Punkten festgesetzt. Die ersten dreizehn Jahre des Index waren von einer Bilderbuch-Hausse geprägt, welche schließlich in der TMT-Hausse und im damaligen All-Time High bei 6.945 (langfristige Resistance-Zone) im September 2000 endete. Anschließend kam es zu einer ausgeprägten Baisse (Rutsch zurück auf 2.401 im März 2003). Im folgenden Hausse-Zyklus stieg der CAC 40 im Juni 2007 auf 6.168 Punkte, sodass mit dem alten All-Time High aus 2000 eine langfristige, gestaffelte Resistance-Zone von 6.168 – 6.945 entstand. Im Rahmen der Finanzkrise in 2008 sorgte ein beschleunigter Baissetrend für einen Sell-Off bis auf 2.465 Punkte (März 2009). Hier startete der aktuelle Hausse-Zyklus. Darin stieg der Index zunächst bis Februar 2020 zurück fast bis an langfristige, gestaffelte Resistance-Zone um 6.168, bevor es in der Corona-Baisse (Februar/März 2020) zu einem beschleunigten Sell-Off bis auf 3.632 Punkte kam. Hier schlug der CAC 40 nach oben und etablierte einen neuen mittelfristigen Hausse-Trend, der aktuell bei ungefähr 6.600 und damit im Umfeld der steigenden 200-Tage-Linie liegt. Begleitet von mehreren (Investment-)Kaufsignalen stieg der Index bis in die langfristige, gestaffelte Resistance-Zone, wo es zu einer normalen, nach oben trendbestätigenden Konsolidierung (Aufwärtsdreieck) gekommen ist. Zuletzt ist der CAC 40 mit einem übergeordneten Kaufsignal (“Major Buy Signal“) losgelaufen und hat nach 20 Jahren der technischen Pause die technischen Neubewertung wieder aufgenommen. Damit deutet sich als nächstes technischen Etappenziel für die Jahresendrally in 2021 der Bereich um 7.400 an. Aufgrund der sehr guten technischen Gesamtverfassung sollte sich die technische Neubewertung in 2022 fortsetzen, wobei Kursniveaus über 8.000 nicht überraschen sollten.

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Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

AEX: Technische Bilderbuch-.Klettertour

Der niederländische AEX ist ein Kursindex, der die 25 größten an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktien umfasst. Der Index wird seit dem 03. Januar 1983 berechnet. Im laufenden Hausse-Zyklus (Start im März 2009 bei 195 Punkten) wies der AEX bis Ende 2015 zunächst eine moderate relative Schwäche gegenüber dem STOXX Europe 600 auf. Seitdem ist der AEX jedoch in eine technische Führungsrolle unter den europäischen Länderindizes hineingelaufen, was sich unter anderem durch die hohe Gewichtung und Outperformance seiner Tech-Schwergewichte erklären lässt. Aus langfristiger, technischer Sicht war der AEX nach einer Zwischenbaisse in 2015/2016 ausgehend vom Low bei 379 (Februar 2016) in einer Aufwärtsbewegung bis Februar 2020 auf 632 gestiegen. Hier kam es zu einer Unterbrechung durch die Corona-Baisse mit einem Sell-Off bis auf 390. Dem AEX gelang anschließend ein zügiges “V-Recovery”, welche in H2 2020 zur Seite mündete. Im November 2020 sprang der AEX mit einem neuen Investment-Kaufsignal an und etablierte das aktuelle Aufwärtsmomentum und einen mittelfristigen Hausse-Trend (Trendlinie zwischenzeitlich bei ca. 775). In diesem Hausse-Trend erreichte der AEX neue All-Time Highs und hat damit seine technische Neubewertung ebenfalls wieder aufgenommen. Das letzte (Investment-)Kaufsignal signalisiert für die Jahresendrally für 2021 Kursniveaus um 850. Im neuen Jahr sollte sich die technische Klettertour weiter fortsetzen. Da jedoch einkalkuliert werden sollte, dass das Hausse-Momentum in den Tech-Schwergewichten im neuen Jahr etwas nachlässt, sollte es dem AEX in 2022 schwerfallen an die 1.000,0 Punkten heranzukommen.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

PSI 20: Intakte Recovery

Der PSI 20 ist ein nach Free Float-Marktkapitalisierung gewichteter Index, der die Performance der maximal 20 größten und am aktivsten gehandelten Aktien an der Euronext Lissabon umfasst. Er ist der am häufigsten verwendete Index für den portugiesischen Aktienmarkt. Aufgrund der relativ geringen Free Float-Marktkapitalisierungen seiner Indexmitglieder hat der Index einen geringen Einfluss auf die europäische Aktiengesamtmarktentwicklung (beziehungsweise den STOXX 600). So befindet sich der PSI 20 seit seinem All-Time High im März 2000 bei 10.404 in einer langfristigen (Mega-)Baisse-Bewegung. Dabei etablierte sich über Zwischenhochs in 2010 (8.878) und April 2014 (7.790) ein langfristiger Baisse-Trend (Trendlinie zwischenzeitlich bei 6.150). Im Umfeld der Corona-Baisse fiel der Index auf den tiefsten Stand seit 1993 bei 3.500 Punkten zurück. Jetzt zeichnet sich aber eine technische Wende ab. Zuerst sorgte ein Recovery für ein Zurücklaufen bis an die Resistance-Zone um 5.440 Punkten der vorherigen Seitwärtspendelbewegung. Zuletzt ist der Index mit einem Investment-Kaufsignal (Sprung über 5.400) losgelaufen. Als erstes technisches Etappenziel steht damit der Bereich um 6.000 Punkte an. Das langfristige technische Comeback-Potential sollte mit Blick auf 2022 aber deutlich höher liegen.

Space Economy: Wettlauf ins All

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