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Euroraum-Inflationsrate springt ebenfalls auf 10%

Im Euroraum ist die Inflationsrate von 9,1% im August auf 10,0% im September gesprungen. Die vorab befragten Volkswirte hatten einen deutlich schwächeren Anstieg erwartet. Anlass zur Sorge gibt vor allem der immer stärkere unterliegende Preisauftrieb. Die Teuerungsrate ohne die volatilen Preise von Energie, Nahrungs- und Genussmittel erhöhte sich um 0,5 Punkte auf 4,8%. Um die Inflation zu brechen, muss die EZB die Zinsen weiter kräftig anheben.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Die Daten: Im Euroraum ist die Inflationsrate im September um 0,8 Punkte auf 10,0% nach oben geschnellt. Der Anstieg fiel damit einmal mehr deutlich stärker aus als erwartet (siehe Tabelle). Der Preisanstieg beschränkt sich dabei schon lang nicht mehr nur auf Energie (+40,8% gegenüber Vorjahr). und Nahrungsmittel (+11,8%). Auch die Teuerungsrate ohne Energie, Nahrungs- und Genussmittel legte im September um 0,5 Prozentpunkte auf 4,8% zu.

Unsere Interpretation: Die zuletzt gesunkenen Preise für Rohstoffe, insbesondere Rohöl, und die Maßnahmen der nationalen Regierungen zur Dämpfung der Energiepreise lassen erwarten, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten wohl nicht deutlich über 10% steigen wird. Bei einer Stabilisierung der Energiepreise wird die Inflationsrate im Verlauf des kommenden Jahres sogar allmählich wieder sinken.

Doch damit sind die Inflationsprobleme nicht verschwunden. Der unterliegende Preisauftrieb wird kaum nachlassen. So ist der Preisanstieg auf der Erzeugerstufe weiterhin sehr hoch. Zudem haben viele Unternehmen ihre höheren Produktionskosten noch nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben. Gleichzeitig mehren sich die Anzeichen für eine deutliche Verstärkung des Lohnauftriebs. Denn die Gewerkschaften werden bei den kommenden Tarifverhandlungen zumindest einen teilweisen Ausgleich für die immer höhere Inflation fordern.

Vor diesem Hintergrund erscheint das Ziel der EZB, die Inflationsrate wieder nachhaltig auf knapp 2 Prozent zu drücken, in weiter Ferne. Um die Inflation zu brechen, wird die EZB die Leitzinsen weiter kräftig erhöhen müssen. Bis zum Frühjahr 2023 erwarten eine Anhebung des Einlagensatzes auf 3,0%.

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