Währung

EUR/USD – Mehrjahrestief im Test

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Das Währungspaar EUR/USD hatte im Januar 2021 ein zyklisches Mehrjahreshoch bei 1,2349 USD ausgebildet und bewegt sich hiervon ausgehend südwärts. Dieser Abwärtstrend beschleunigte sich seit Herbst vergangenen Jahres und führte am 28. April schließlich zur Unterschreitung des im März 2020 ausgebildeten zyklischen Tiefs bei 1,0633 USD. Nach einer rund zwei Wochen andauernden Konsolidierung unterhalb dieser Marke und auf einem ebenfalls langfristig relevanten Support bei 1,0493 USD rutschte die Notierung gestern aus der Stauzone bis auf ein neues Verlaufstief bei 1,0354 USD. Damit richtet sich der charttechnische Fokus nun auf die in unmittelbarer Rufweite befindliche wichtige ultralangfristige Unterstützung bei 1,0339 USD, die sich aus dem im Januar 2017 markierten Dekadentief ableiten lässt. Die markttechnischen Indikatoren befinden sich auf einem extrem überverkauften Niveau (beispielsweise RSI-Indikator im Wochenchart auf dem tiefsten Stand seit 2015). Eine technische Erholungsbewegung käme an dieser Stelle daher alles andere als überraschend. Als relevante Widerstände und potenzielle Erholungsziele fungieren nun die Bereiche 1,0471-1,0493 USD und 1,0581-1,0642 USD. Erst mit einem nachhaltigen Anstieg über die letztgenannte Zone käme es zu einer Aufhellung der kurz- bis mittelfristigen technischen Ausgangslage für die Euro-Bullen. Nächste Hürden darüber liegen bei 1,0757 USD, 1,0900-1,0943 USD und 1,1120-1,1246 USD. Mit einer nachhaltigen Verletzung des aktuellen Supports entstünde derweil ein bearishes Anschlusssignal. Eine unmittelbare Fortsetzung des laufenden Abwärtstrends in Richtung 1,0167/1,0210 USD wäre in diesem Fall zu favorisieren. Ein weiteres Ausdehnungsziel darunter lautet dann 0,9978 USD.

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