Währung

EUR-USD: Konjunkturerholung, Fiskalhilfen und Impfungen helfen

Konjunkturerholung, Fiskalhilfen und Impfungen helfen EUR-USD unter 1,18

Fed-Vize Gouverneur Richard Clarida hat bei einem gestrigen Vortrag die aktuell dominierende Marktstimmung auf den Punkt getroffen:

“Märkte sind vorausschauend, und meine Interpretation der Bewertungen […] derzeit ist, dass sie im Großen und Ganzen mit dem Basisszenario einer robusten Erholung, umfangreicherer fiskalpolitischer Unterstützung und erfolgreicher Impfungen übereinstimmen.”

Genau davon profitiert derzeit der Dollar, während der Euro darunter leidet, dass es im Euroraum an allen drei Fronten – Konjunkturerholung, Fiskalhilfen und Impfungen – massiv hakt. Letzteres hat der gestrige Tag wieder schön belegt, an dem US Präsident Joe Biden das Impfziel für seine ersten 100 Tage im Amt auf 200 Mio. Dosen verdoppelte, während die EU-Staats und Regierungschefs auf ihrem Gipfel weiter um die Impfstoffversorgung rangen. Letztendlich dürfte auch die daraus resultierende Stimmungslage EUR-USD unter die 1,18 geholfen haben.

Ob die USD-Gewinne nachhaltig sind, dürfte aber vor allem davon abhängen, ob das Zusammenspiel der drei Faktoren dann auch zu einer Straffung der Geldpolitik führt. Gestern hat neben Clarida auch Fed-Chair Jay Powell noch einmal betont, dass die Fed stillhalten wird, bis sich die US-Wirtschaft wieder vollständig erholt hat. Das Dollar-Schicksal hängt also nach wie vor daran, ob Impferfolge und Konjunkturhilfen in den USA nur einen kurzen Boom auslösen oder zu einer nachhaltigen Konjunkturerholung führen, die letztendlich auch einen Anstieg der Inflation mit sich bringt.

Denn mittelfristig bestimmt die Inflation den Spielraum der Geldpolitik, doch die Februar-Daten zum PCE-Deflator dürften für den Markt heute nur sekundär sein. Solange die Konjunkturerholung noch in den Startlöchern steht, liegt der Fokus vor allem auf realwirtschaftlichen Daten und Stimmungsindikatoren. Heute also auf den Ausgaben der Privathaushalte und dem Verbrauchervertrauen der University of Michigan.

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SNB kehrt zur Vor-Corona-Interventionsrhetorik zurück

Die Corona-Krise ist zu Ende! Zumindest, wenn es nach der Interventionsrhetorik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) geht. In ihrer gestrigen geldpolitischen Lagebeurteilung ist sie zu ihrer Vor-Corona-Rhetorik zurückgekehrt und betont nur noch ihre anhaltende Bereitschaft, “bei Bedarf”, anstatt wie vorher “verstärkt”, am Devisenmarkt zu intervenieren. Den Franken selbst sieht sie dabei unverändert als hoch bewertet an.

Damit kehrt die schweizerische Geldpolitik zum Status Quo ante zurück: Die Inflation dürfte, auch dank des schwächeren Franken, in den nächsten Monaten in den positiven Bereich zurückkehren, aber im Bereich um 0,5% ggü. Vj. so schwach bleiben, dass die SNB keinerlei zusätzlichen Abwärtsrisiken für die Inflation tolerieren kann – und das schließt insbesondere einen stärkeren Franken aus.

Da wir im aktuellen Umfeld nicht davon ausgehen, dass die EZB-Geldpolitik den Euro noch einmal aktiv belasten wird, bleibt der Franken ein Spielball der Risikostimmung. Der Ausblick ist vielversprechend: auch wenn ein schnellerer Impffortschritt der Risikostimmung sicherlich zuträglich wäre, bleibt ein Ende der Pandemie-bedingten Beschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens absehbar. Damit steigen die Chancen, dass sich EUR-CHF im Bereich über 1,10 festsetzen kann und die Händler der SNB sich erst einmal zurücklehnen können.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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CNY: Der Wettbewerb

Während der ersten formellen Pressekonferenz seiner Präsidentschaft stellte US-Präsident Biden klar, dass er den Aufstieg Chinas zum „führenden“ und „reichsten“ Land der Welt verhindern möchte. „Die Zukunft gehört dem, der die Zukunft besitzen kann, im Hinblick auf Technologie, Quantencomputer, einer ganzen Reihe von Dingen, einschließlich medizinischer Bereiche“, sagte Biden. „China investiert deutlich mehr als wir, weil das Land plant, diese Zukunft zu besitzen.“ Biden sagte auch, dass die USA nicht auf eine Konfrontation aus seien, es aber einen harten Wettbewerb gäbe und er darauf bestehen wird, dass China „die internationalen Regeln einhält“.

Es liegt auf der Hand, dass Biden das Thema China nicht vermeiden kann. Ebenso wenig kann er sich leisten, Schwäche zu zeigen und bei einem kritischen Thema nachzugeben. Solange der Wettlauf zwischen den beiden Nationen andauert, könnten geopolitische Spannungen eine wichtige Rolle bei der Analyse von Wirtschaft und Märkten spielen. Es bleibt also dabei: Die Devisenmärkte sollten sich auf Ereignisrisiken und dadurch entstehende Schocks vorbereiten.

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Technologiewerte im Fokus

Seit dem Corona-Crash 2020 haben sich die Aktienmärkte oft mehr als erholt. Dabei sticht vor allem der Tech-Sektor mit seiner Performance hervor. Hier erfahren Sie, was die Branche antreibt und welche Einzelwerte Sie sich einmal genauer ansehen sollten.