Währung

Ein kleiner Lichtblick: Starke Euro-PMIs

Starke Euro-PMIs

Der Euro konnte zwar nicht von den starken Stimmungsindikatoren gestern profitieren, da sie aufgrund der seither verlängerten und/oder verschärften Lockdowns in einigen Euro-Länder nur noch ein Blick in den Rückspiegel waren. Dennoch stellten die Zahlen zumindest einen kleinen Lichtblick für die Gemeinschaftswährung dar. Schließlich geben sie eine Kostprobe dafür, wie schnell sich die Konjunktur erholen könnte, sobald sich tatsächlich mal ein Ende der Pandemie abzeichnet. Erfreulich ist, dass nicht nur der Einkaufsmanagerindex für die Industrie so positiv überraschte, sondern auch, dass sich die Unternehmen im Dienstleistungssektor, die vorwiegend unter den Kontaktbeschränkungen leiden, deutlich optimistischer zeigten. Die starken Zahlen sind zudem ein Hinweis dafür, dass der jüngste Lockdown die Wirtschaft weniger belastet als dies vergangenes Jahr der Fall war und sich der Rückgang des BIP im ersten Quartal dieses Jahres in Grenzen halten wird.

Dennoch dürfte es dem Euro natürlich schwerfallen, nennenswert zuzulegen, solange Unsicherheit über die Dauer der Pandemie herrscht. Positive Impulse wären dann zu erwarten, wenn sich ein deutlich schnelleres Impftempo abzeichnen würde, welches ein Ende näherrücken lassen würde. Diesbezüglich könnte der heutige EU-Gipfel Neuigkeiten bringen, bei dem das aktuelle Problem des Impfstoffmangels besprochen werden soll.

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Wie entspannt ist die SNB?

Der Schweizer Franken hat sich seit Februar deutlich abgeschwächt und notiert gegenüber dem Euro mittlerweile sogar auf schwächeren Niveaus als kurz vor Ausbruch der Coronakrise im Januar letzten Jahres. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte dies heute im Rahmen ihrer vierteljährlichen Lagebeurteilung begrüßen. Denn noch ist unsicher, wann die Pandemie überstanden ist und die für die Wirtschaft belastenden Kontaktbeschränkungen vollkommen aufgehoben werden können. Dazu notiert die Inflation aktuell noch im negativen Bereich. Ein schwächerer Franken kommt sowohl der Konjunkturerholung als auch einem positiven Inflationstrend zugute. Dementsprechend wird erwartet, dass die SNB ihre expansive Geldpolitik heute bestätigt. Dazu gehört auch, dass sie weiterhin ihre Bereitschaft signalisieren wird, gegen einen zu starken Franken mittels Devisenmarktinterventionen vorzugehen. Wie aktiv sie aktuell in dieser Hinsicht ist, dürfte sie wohl offen lassen. Allerdings deuten die seit Herbst relativ stabilen Sichteinlagen bei den Schweizer Banken darauf hin, dass sich die Notenbank zum Großteil aus dem Devisenmarkt zurückgezogen hat. Das passt zu ihrem Verhalten der jüngeren Vergangenheit. Seit der Aufgabe des EUR-CHF-Mindestkurses im Jahre 2015 gab es eigentlich nur eine längere Phase, in der sie weitgehend inaktiv war, und zwar zwischen Mitte-2017 und Mitte-2019. Der EUR-CHF-Kurs notierte in dieser Zeit in etwa zwischen 1,10 und 1,20. Zumindest zum damaligen Zeitpunkt schienen dies Niveaus, mit der die SNB gut leben konnte. Aktuell notiert der Wechselkurs an der Unterkante dieser Spanne, weshalb sie wohl keinen akuten Bedarf für eine Schwächung des Franken sieht. Das heißt jedoch nicht, dass sie nicht eine weitere Abwertung ihrer Währung begrüßen würde. Schließlich befindet sich die Schweizer Wirtschaft aktuell in einer weitaus schwächeren Lage als dies etwa in den Jahren 2017/2018 der Fall war. Ich würde daher nicht vollkommen ausschließen, dass die SNB zumindest ab und an noch zu Devisenmarktinterventionen greift, um beispielsweise etwaigen EUR-CHF-Aufwärtsbewegungen zusätzlichen Auftrieb zu verleihen.

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BoC: Frühes Tapering ist nicht gleich frühe Zinserhöhung

Ähnlich wie die Fed hat sich die Bank of Canada vorgenommen, den Markt weit im Voraus auf ein Zurückfahren ihrer Anleihekäufe (Tapering) vorzubereiten, um möglichst panikartige Reaktionen am Markt zu vermeiden. Die gestrigen Äußerungen von BoC Vize-Gouverneur Toni Gravelle werden nun als erster Schritt in diese Richtung verstanden. Zunächst erklärte Gravelle, dass die Notenbank damit beginnen würde, die Not-Liquiditätsfazilitäten, die als Reaktion auf die Pandemie aufgesetzt wurden, einzustellen, da sich die Liquiditätslage hinreichend entspannt habe. Darüber hinaus äußerte er sich zu der Vorgehensweise eines möglichen Taperings. Dabei betonte er, dass das Herrunterfahren der Käufe graduell verlaufen werde. Entscheidend dafür, dass nun einige darauf spekulieren, dass die BoC womöglich schon in ihrer nächsten Sitzung im April ein offizielles Tapering ankündigen könnte, war Gravelles Hinweis auf das Ausmaß der bisherigen Käufe. So wies er darauf hin, dass die BoC bereits 35% der ausstehenden Anleihen aufgekauft habe und er Probleme bezüglich der Funktionsfähigkeit des Marktes sehe, wenn der Anteil auf 50% steigen würde. Trotz der als falkenhaft verstandenen Äußerungen von Gravelle, legte der CAD nur moderat gegenüber dem Dollar zu. Hier zeigt sich erneut, dass die Tapering-Diskussion nur von geringer Relevanz für den Devisenmarkt ist. Entscheidender ist der Zinsausblick. Und hier schlug Gravelle eher taubenhafte Töne an. So wies er darauf hin, dass die Entscheidung über ein Tapering und über eine Zinsnormalisierung separat gefällt werden würde. Anders gesagt: Ein früher als erwartetes Tapering heißt noch lange nicht, dass auch Zinserhöhungen vorgezogen werden könnten. Auf die kommt es für den CAD aber nun einmal an. Und daher ist die verhaltene Wechselkursreaktion auf Gravelles Äußerungen gestern durchaus gerechtfertigt.

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SD9LL6CallUSD/CADHebel: 6,3
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CNY: Risikoaversion

Seit Mitte Februar herrscht Risikoaversion, wobei USD-CNY fest über 6,50 notiert und sich auf den höchsten Stand seit letztem Dezember zubewegt. Die Stimmungseintrübung zulasten der Schwellenländer hat offensichtlich auch die chinesische Währung mit nach unten gezogen. Derweil lösten die geopolitischen Ereignisse, unter anderem die jüngsten Gespräche zwischen den USA und China sowie die Sanktionen, bei den Marktteilnehmern Besorgnis aus. Es ist noch offen, wie sich alle Risikofaktoren auswirken werden. Der Markt verfolgt jedoch momentan einen vorsichtigeren Ansatz und mehr Unternehmen sichern ihre US-Dollar-Zahlungen ab. Im Ergebnis stieg beispielsweise der einjährige USD-CNY-Terminkontrakt heute Morgen über den Stand von 6,70. Vorerst bestehen die Risiken fort, weil die Unsicherheit in beiden Märkten und auch in der Geopolitik hoch bleibt.

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CU8907CallEUR/CNHHebel: 10,9
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CU97XBCallUSD/CNHHebel: 13,2
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Technologiewerte im Fokus

Seit dem Corona-Crash 2020 haben sich die Aktienmärkte oft mehr als erholt. Dabei sticht vor allem der Tech-Sektor mit seiner Performance hervor. Hier erfahren Sie, was die Branche antreibt und welche Einzelwerte Sie sich einmal genauer ansehen sollten.