Rohstoffe

Edelmetallpreise im Aufwind

Thema der Woche: Überraschend starke Goldnachfrage im dritten Quartal // Rückblick: Chinas Rohölimporte und russische Rohölexporte auf 5-Monatshoch; Kasachische Rohölproduktion hat sich normalisiert; schwächerer US-Dollar schiebt Gold höher, aber ETF-Abflüsse bleiben belastend; geringere chinesische Kupferimporte im Oktober, aber niedrige LME-Vorräte stützen den Preis.

Thema der Woche: Überraschend starke Goldnachfrage im dritten Quartal

Der Bericht des World Gold Council zur Goldnachfrage im dritten Quartal wartete mit einigen Überraschungen auf. So war die Nachfrage mit 1.181 Tonnen 28% höher als im Vorjahr, obwohl es zu massiven ETF-Abflüssen kam. Denn nahezu alle anderen Nachfragekomponenten verzeichneten deutliche Anstiege und machten damit die Schwäche bei der ETF-Nachfrage mehr als wett.

Die Nachfrage nach Barren und Münzen stieg um 36% gegenüber dem Vorjahr und verzeichnete mit 351 Tonnen das stärkste dritte Quartal seit 2011. Damals erreichte der Goldpreis ein Rekordniveau, das knapp neun Jahre Bestand haben sollte. Auch gegenüber dem Vorquartal legte die Nachfrage nach Barren und Münzen kräftig zu, nämlich um mehr als 40%. Begünstigt wurde das Kaufinteresse durch die hohen Inflationsraten und den Preisrückgang im Berichtszeitraum. Besonders kräftige Anstiege wurden dabei in China, dem Mittleren Osten, der Türkei sowie in Westeuropa gemeldet. Die hinter diesen Käufen stehenden Privatanleger reagierten somit anders auf die steigenden Inflationsraten als die ETF-Anleger, die sich im großen Stil von ihren Anteilen trennten. Der WGC berichtete für das dritte Quartal ein Minus von 227 Tonnen. Das entspricht dem stärksten Abfluss seit dem zweiten Quartal 2013, als der Goldpreis binnen weniger Tage um rund 200 USD abstürzte. Die robusten Käufe von Barren und Münzen konnten daher nicht verhindern, dass die Investmentnachfrage im dritten Quartal mit 124 Tonnen nur etwa halb so hoch ausfiel wie im Vorjahr.

Dem steht eine deutlich gestiegene Schmucknachfrage gegenüber. Diese lag bei 523 Tonnen und damit 10% höher als im Vorjahr. Begünstigt wurde der Anstieg durch eine höhere Nachfrage in Indien, China, dem Mittleren Osten und der Türkei. Die Schmucknachfrage in Indien erreichte das höchste Niveau für ein drittes Quartal seit 2018, die in der Türkei für ein Quartal überhaupt seit Ende 2017. Auch hier macht sich die Rolle von Gold als Schutz vor Kaufkraftverlust durch Inflation und Währungsabwertung bemerkbar. In China profitierte die Schmucknachfrage von der Aufhebung des Corona-Lockdowns in Shanghai, was zu einem Nachfrageanstieg um fast 60% gegenüber dem Vorquartal führte. Die Industrienachfrage fiel dagegen um 8% auf 77 Tonnen und verzeichnete damit das schwächste dritte Quartal seit Beginn der Aufzeichnungen. Allerdings ist die Menge zu gering, um einen nennenswerten Einfluss auf die Gesamtnachfrage zu haben.

Ganz anders sieht es dagegen bei den Goldkäufen der Zentralbanken aus, die für die größte Überraschung sorgten. Laut WGC beliefen sich diese im dritten Quartal auf 399 Tonnen. Sie waren damit mehr als viermal so hoch wie im Vorjahresquartal, die stärksten seit Beginn der Datenreihe im Jahr 2000 und mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Rekord aus dem dritten Quartal 2018. Seit Jahresbeginn summieren sich die Zentralbankkäue damit auf 673 Tonnen, was dem höchsten Wert für ein Gesamtjahr seit 55 Jahren entsprechen würde. Die für das dritte Quartal berichtete Zahl ist auch deswegen überraschend, weil sich die vom WGC monatlich gemeldeten Zentralbankkäufe lediglich auf 89,5 Tonnen summierten. Der WGC verweist als Begründung auf eine beträchtliche Menge zuvor nicht gemeldeter Käufe. Diese würden somit fast 80% der gesamten Zentralbankkäufe im dritten Quartal ausmachen. Somit bleiben wichtige Fragen über die Herkunft dieser Goldkäufe vorerst unbeantwortet. Von den gemeldeten Zentralbankkäufen entfallen die meisten auf die Türkei, Indien und Usbekistan.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Goldnachfrage im dritten Quartal wesentlich stärker war als es die Abflüsse aus den Gold-ETFs hätten vermuten lassen. Denn ein Großteil der Goldnachfrage ist weniger gut erfasst als die täglich gemeldeten ETF-Daten. Dennoch bleibt die ETF-Nachfrage für die weitere Goldpreisentwicklung maßgeblich, da sie stärker im Fokus steht und weitaus volatiler ist als die anderen Nachfragekomponenten.

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Energie

  • China hat im Oktober deutlich mehr Rohöl importiert. Laut Daten der Zollbehörde stiegen die Einfuhren auf 43,14 Mio. Tonnen. Das entspricht einer Menge von 10,16 Mio. Barrel pro Tag und dem höchsten Niveau seit fünf Monaten. Erstmals seit Mai lagen die Importe damit auch über dem entsprechenden Vorjahresmonat. Da die Importe kumuliert seit Jahresbeginn noch immer 2,7% unter Vorjahr liegen, dürfte es dennoch schwierig werden, für das Gesamtjahr ein Minus zu vermeiden. Seit dem Rückgang auf ein 4-Jahrestief im Juni sind die Rohölimporte Chinas vier Monate in Folge gestiegen. Der Anstieg im September und Oktober dürfte auf die großzügige Erteilung von Exportquoten für Ölprodukte zurückzuführen sein. Dadurch wird es für die chinesischen Raffinerien lukrativer, mehr Rohöl zu verarbeiten, um von den hohen Weltmarktpreisen insbesondere für Diesel zu profitieren. Im Zuge dessen war bereits die Rohölverarbeitung im September kräftig gestiegen. Zudem gingen im Oktober neue Raffineriekapazitäten in Betrieb und die zwischenzeitlich gesunkenen Preise dürften von einige Raffinerien zum Aufbau von Lagerbeständen genutzt worden sein. Aussagen über die Stärke der Binnennachfrage lassen sich daher nur bedingt ziehen. Hoffnungen auf eine bevorstehende Abkehr von der Zero-Covid-Politik wurden am Wochenende von offizieller Seite zurückgewiesen. Dies wäre aber erforderlich, damit die Ölnachfrage in China wieder stärker wächst.
  • Die Ölproduktion in Kasachstan hat sich in den letzten Tagen spürbar erholt. Am Sonntag lag die Ölproduktion inklusive Kondensate gemäß Angaben des Energieministeriums des zentralasiatischen Landes bei knapp 259 Tsd. Tonnen (entspricht einer Menge von fast 1,9 Mio. Barrel). Das waren 6% mehr als am Vortag und gut 10% mehr als am Freitag sowie die höchste Tagesproduktion seit März. Ausschlaggebend ist das Wiederhochfahren der Ölproduktion im Kashagan-Feld, dem zweitgrößten Ölfeld in Kasachstan. Dieses war wegen eines Gaslecks und erforderlicher Wartungsarbeiten seit August nur stark reduziert in Betrieb. Zuletzt erreichte die Produktion laut kasachischem Energieministerium mit 425 Tsd. Barrel pro Tag fast wieder die maximale Kapazität. Eine höhere Ölproduktion in Kasachstan würde die ab November geltende Produktionskürzung der OPEC+ reduzieren, da das Produktionsziel für Kasachstan über der im August erreichten Menge liegt, die als Ausgangspunkt für die vereinbarte Produktionsdrosselung dient.
  • Russland hat in der letzten Woche die stärksten Rohölexporte über den Seeweg seit fünf Monaten vermeldet. Die Ausfuhren beliefen sich Schiffsverfolgungsdaten und Bloomberg zufolge auf 3,6 Mio. Barrel pro Tag und erreichten damit das höchste Niveau seit Anfang Juni. Die Lieferungen dürften mit Blick auf das ab dem 5. Dezember geltende EU-Ölembargo erfolgt sein. Ab diesem Tag dürfen europäische Schiffsdienstleister keine Öltransporte aus Russland mehr ermöglichen, sofern der Preis für das auf dem Tanker geladene Öl über einem noch von den G7-Staaten festzulegenden Deckel liegt. Von daher dürften im Vorfeld dieser Beschränkung noch viele Öllieferungen abgewickelt werden. Allerdings haben die USA und Großbritannien die Frist, ab wann diese Beschränkungen gelten, bis zum 19. Januar verlängert, sofern der Lieferkontrakt vor dem 5. Dezember unterzeichnet wurde.
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Edelmetalle

  • Der Goldpreis stieg im Anschluss an die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag auf gut 1.680 USD je Feinunze. Am Ende der Handelswoche stand ein Plus von 2,2% zu Buche. Begünstigt wurde der Preisanstieg durch die Abwertung des US-Dollar, der gegenüber dem Euro wieder die Parität erreichte. Angesichts eines erneut kräftigen Anstiegs der US-Beschäftigung im Oktober plus kräftiger Aufwärtsrevision im Vormonat ist dies bemerkenswert. Offensichtlich richtete sich der Fokus der Marktteilnehmer eher auf den stärker als erwarteten Anstieg der US-Arbeitslosenquote. Der jüngste Goldpreisanstieg dürfte auf die Eindeckung von spekulativen Short-Positionen zurückzuführen sein. Diese beliefen sich laut CFTC wenige Tage zuvor auf gut 40 Tsd. Kontrakte und lagen damit nur knapp unter dem Hoch von Ende September. Die Gold-ETFs verzeichneten dagegen Ende letzter Woche kräftige Abflüsse, die nach der Fed-Sitzung an Dynamik gewannen. Von daher fehlt dem Goldpreisanstieg eine wichtige fundamentale Unterstützung. Im Schlepptau von Gold legten auch Silber und Platin kräftig zu. Silber verteuerte sich am Freitag um 7% auf 20,9 USD je Feinunze. Platin stieg um 4,5% und erreichte gestern mit 985 USD je Feinunze ein 5-Monatshoch. Dass auch Silber und Platin zuletzt ETF-Abflüsse verzeichneten, tat dem keinen Abbruch.
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Industriemetalle

  • China hat im Oktober deutlich weniger Kupfer importiert. Die Einfuhren von unverarbeitetem Kupfer und halbfertigen Kupferprodukten fielen laut Angaben der Zollbehörde auf 404 Tsd. Tonnen. Das waren 20% weniger als im Vormonat und lag auch leicht unter dem Vorjahresniveau. Niedrigere Importe gab es zuletzt im August 2021. Der Einbruch lässt sich auf eine verhaltene Nachfrage zurückführen, die nach dem Ende der Golden Week Anfang Oktober schwach geblieben sein soll. Hier dürften die in jüngster Zeit gestiegenen Covid-Infektionszahlen eine Rolle gespielt haben, die wegen der strikten Zero-Covid-Politik zu neuerlichen lokalen Einschränkungen geführt haben. Zudem könnte es im Vorfeld der bereits erwähnten Feiertagswoche zu vorgezogenen Käufen gekommen sein. Dies könnte auch den recht hohen Wert im September erklären, der der zweithöchste in diesem Jahr gewesen ist. Aber auch das höhere inländische Kupferangebot dürfte den Importbedarf reduziert haben. So stieg die chinesische Kupferproduktion im September laut dem Informationsanbieter Shanghai Metals Exchange um 19% gegenüber dem Vorjahr auf 936,6 Tsd. Tonnen. Die Kupferimporte seit Jahresbeginn liegen mit 4,82 Mio. Tonnen noch fast 9% über dem Vorjahresniveau, was für das Gesamtjahr auf ein komfortables Plus hindeutet. Stark eingebrochen sind im Oktober auch die Einfuhren von Kupfererzen. Diese fielen um 18% auf 1,87 Mio. Tonnen, was dem niedrigsten Niveau seit einem Jahr entspricht. Hier könnte sich das geringere Minenangebot aus Chile und Peru bemerkbar gemacht haben. Dies deutet auf eine geringere chinesische Kupferproduktion in den kommenden Monaten hin, was wiederum mehr Importe zur Folge haben könnte.
  • Die stark gefallenen LME-Lagerbestände deuten auf einen angespannten Kupfermarkt hin. Gestern fielen die registrierten LME-Vorräte um weitere 4 Tsd. auf 84,6 Tsd. Tonnen. Das entspricht dem niedrigsten Niveau seit Ende März. Mitte Oktober hatten die Bestände noch bei 146 Tsd. Tonnen gelegen. Nach Berücksichtigung der zur Auslieferung angemeldeten Lagerscheine liegen die frei verfügbaren LME-Kupfervorräte schon seit einigen Tagen bei rund 45 Tsd. Tonnen, dem tiefsten Stand seit einem Jahr. Diese Entwicklung dürfte mit dazu beigetragen haben, dass der LME-Kupferpreis Ende letzter Woche erstmals seit Mitte September wieder die Marke von 8.000 USD je Tonne überschreiten konnte und mit einem Plus von 7% den stärksten Tagesanstieg seit fast 14 Jahren verzeichnete.
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DAX-Tief erst im März 2023?

In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?

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