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Dividendensaison bietet Chancen

Die seit dem Jahreswechsel laufende Kurserholung an den europäischen und deutschen Aktienmärkten gewinnt weiter an technischer Qualität. Im zweiten Quartal des Jahres sollte die anstehende Dividendensaison diese Gesamtmarkterholung weiter stützen. Besonders lukrativ für Neuengagements sind Titel, die sowohl ein attraktives technischen Gesamtbild (z.B. einen intakten Aufwärtstrend oder ein neues Investmentkaufsignal) liefern und zusätzlich eine attraktive Dividendenrendite bieten. Mit Blick auf den Stoxx 50 liegt dies z.B. bei Schweizer Zurich Insurance vor. Aus dem Euro Stoxx 50 sind hier – stellvertretend für viele Öl & Gas-Konzern aus der Eurozone – die französische Total und aus dem Versicherungssektor die Munich Re hervorzuheben. Aus dem MDAX fallen z.B. der Chemiekonzern Evonik und aus dem SDAX der Versicherungskonzern Talanx positiv auf.

Zurich Insurance: Moderate technische Hausse setzt sich fort

Die Zurich Insurance hat aus technischer Sicht einen klassisch defensiven Charakter. Dies findet sich z.B. darin, dass sich der Titel seit dem damaligen Baisse-Low bei CHF 85,0 im Juli 2002 in einer moderaten langfristigen technischen Hausse-Bewegung befindet. Hierbei hatte sich seit 17 Jahren ein Wechselspiel von mittelfristigen Aufwärtstrends, technischen Korrekturen und trendbestätigenden Seitwärtsbewegungen ergeben. Nachdem der Titel im März 2015 bei CHF 335 (neuer Resistance) sein Kurshoch gesetzt hatte, musste der Titel bis zum Feb. 2016 eine heftige Korrektur bis auf 194 Schweizer Franken hinnehmen. Die Kurserholung bis zum Januar 2018 hat den Wert bis an die gestaffelte Widerstandszone von CHF 320 bis geführt. Nachdem der Titel jetzt ein Jahr in einer Seitwärtspendelbewegung direkt unterhalb dieser Resistance-Zonee steckt und damit eine neutrale technische Position aufwies, ist die Aktie mit einem ausgeprägten Investment-Kaufsignal (Sprung über die gestaffelte Widerstandszone) losgelaufen. Aus technischer Sicht deutet sich als nächstes, mittelfristiges Etappenziel der Bereich um CHF 360 – CHF 370 an. Zusätzlich bietet der Titel eine Brutto-Jahresdividendenrendite von über 5,0% (Anfang April 2019 steht eine Dividendenzahlung von CHF 19 Schweizer Franken an). Aufgrund dieser Gesamtlage stellt Zurich Insurance einen defensiven, technischen (Zu-)Kauf dar.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKNTypBasiswertMerkmale
CJ3G2ULongZurich Insurance Group AGFaktor: 5
CJ2621ShortZurich Insurance Group AGFaktor: -5

Total: Technisches Kursziel anheben

Der französische Öl & Gas Konzern Total ist nach Marktkapitalisierung im Streubesitz die grösste Aktie in der Eurozone. Da oft die technische Gesamtlage der großen europäischen Öl & Gas-Konzern vergleichbar ist, spiegelt sich die Situation dieser Titel im Regelfall in Total wieder. Seit dem Jahresende 2016 und Kursen leicht über €40,0 befindet sich Total in einem moderaten Hausse-Trend (Hausse-Trendlinie aktuell bei €46,0). Mitte 2018 war die Aktie mit einem Investment-Kaufsignal über die Resistance-Zone um €49,0 gesprungen und war bis in die neue, gestaffelte Widerstandszone von €55,5 bis €56,8 gelaufen. Im vierten Quartal 2018 wurde auch Total von der Gesamtmarktbaisse belastet und war in einem Korrekturtrend bis zum mehrjährigen Hausse-Trend bei ungefähr €45,5 zurückgefallen. Zuerst konnte Total diesen Hausse-Trend verteidigen. Deshalb überrascht es nicht, dass die Aktie danach mit einem neuen Kaufsignal in einen neuen Aufwärtstrend hineingelaufen ist. Die gute technische Lage in Total deutet an, dass nach dem Test des technischen Zwischenziels bei €52,0 jetzt ein mittelfristiges technisches Kurspotential bis zur gestaffelten Resistance-Zone (€55,5 bis €56,8) bestehen sollte. Darüber hinaus bietet Total eine Brutto-Jahresdividendenrendite von 5,0%, die quartalsweise anteilig ausbezahlt wird. Zusammengefasst bleibt Total ein technischer (Zu-)Kauf.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
CU01SCCallTotalHebel: 2,0
CJ9R9BPutTotalHebel: 2,1

Evonik: Die defensive Alternative

Evonik Industries produziert, vermarktet und verkauft eine umfangreiche Palette von Spezialchemikalien. Die Aktie hat einen sehr defensiven, technischen Gesamtcharakter, der sich im Regelfall in einer mittelfristigen, relativen Schwäche gegenüber den wichtigen Aktienindizes wiederfindet. Von 2016 bis 2018 etablierte Evonik einen moderaten Aufwärtstrendkanal, der die Aktie von €24,4 bis auf €33,0 geführt hat. Im vierten Quartal 2018 war die Aktie aus diesem moderaten Aufwärtskanal mit einem ausgeprägten Verkaufssignal (Kurse unter €28,0) herausgefallen und hatte eine technische Zwischen-Baisse durchlaufen. Diese endete erst in einem technischen Ausverkauf und in einer mittelfristig überverkauften Lage bei Kursen um €21,5 im Dezember 2018. Hieraus ergibt sich jetzt die technische Attraktivität für Evonik. Zuerst ist die Aktie nach oben umgeschlagen und läuft in einer Erholungstrend. Hier deutet sich ein Kurspotential bis €28,0 an. Darüber hinaus bietet Evonik eine Brutto-Jahresdividenden von 4,5%. Da auch Evonik diese attraktive Kombination aus ansprechender technischer Lage und ansprechender Dividendenrendite bietet, stellt die Aktie ebenfalls einen defensiven, technischen Kauf dar.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKNTypBasiswertMerkmale
CJ7QY0LongEvonik Industries AGFaktor: 5
CJ23TQShortEvonik Industries AGFaktor: -5
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