Währung

Die Dollar-stützenden Faktoren laufen eigentlich aus

USD – Die Dollar-stützenden Faktoren laufen eigentlich aus

Der Dollar legte gestern im amerikanischen Handel zu, da die Aussicht auf eine Einigung der US Regierung mit China die Stimmung an den Märkten hob und US Renditen und Aktienmärkte stiegen. Mit der Chance auf ein Handelsabkommen (wenn auch ein kleines) zwischen den USA und China und mit abnehmenden Ängsten vor einer globalen Rezession ist der Dollar aber eigentlich weniger als sicherer Hafen gefragt und dürften die ihn stützenden Faktoren auslaufen. Paradoxerweise bergen infolgedessen gute US-Konjunkturdaten mittlerweile sogar Abwärtspotential für den Dollar – vorausgesetzt, der Markt dreht nicht plötzlich sein Fähnchen und kommt auf die Idee, die Fed könne deshalb sogar bald wieder die Zinsen anheben. Immerhin hat Fed Chef Jerome Powell dies auf der FOMC-Sitzung Ende Oktober ausgeschlossen und wenn überhaupt eher noch niedrigere Zinsen gesehen.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU2XLS Long EUR/USD Faktor: 10
CU54YP Short EUR/USD Faktor: -10
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

NOK und SEK – Die Nordlichter leuchten

Zum Beginn der dunklen Jahreszeit leuchten die Nordlichter: die beiden Kronen NOK und SEK legten letzten Freitag gehörig zu, wobei die schwedische Krone in erster Linie im Fahrwasser der norwegischen Krone aufwertete. Denn der norwegische Einkaufsmanagerindex überraschte am Freitag mit einem Sprung auf 54,9 Punkte im Oktober, der Vormonat wurde nach oben revidiert. Damit muss der Markt einsehen, dass die Zinserhöhung der Norges Bank im September auf 1,50% wohl doch gerechtfertigt und kein Politikfehler war. Es brummt im hohen Norden! Die Inflation liegt am Ziel, das Wachstum ist solide und der Aufschwung hält an, so die Norges Bank auf ihrer Sitzung im Oktober. Außerdem sei die Krone schwächer als erwartet und könne zu steigenden Inflationsraten führen. Dennoch bleibt die globale Unsicherheit erhöht, weshalb die neutrale Gangart der Norges Bank nach der Zinserhöhung im September erst einmal gerechtfertig ist.

Zwar sieht die konjunkturelle Lage in Schweden etwas anders aus als in Norwegen, schließlich hängt die exportorientierte schwedische Wirtschaft stark an der Eurozone. Aber auch die Riksbank behielt im Oktober ihre restriktive Haltung bei und signalisierte eine weitere Zinserhöhung im Dezember. Selbst wenn der schwedische Einkaufsmanagerindex für Oktober hinter den Erwartungen zurückblieb und weiterhin unter der 50-Marke liegt, setzt sich im Markt allmählich die Sichtweise durch, dass die Riksbank wirklich zur Tat schreiten und den Leitzins doch noch einmal erhöhen wird.

Das bedeutet, dass die Geldpolitiken der Nordlichter deutlich restriktiver als die der EZB sind (Norwegen) bzw. noch werden (Schweden), weshalb wir schon lange der Ansicht sind, dass NOK und SEK gegenüber dem Euro Aufwärtspotential haben. Allerdings konnten die Kronen dies Potential bislang nicht ausschöpfen, da im Zuge des Handelskonflikts und der globalen Rezessionsängste die hohe Unsicherheit und Risikoaversion im Markt die Skandies belasteten. Da sich aber eine Einigung zwischen den USA und China abzeichnet, verliert dieser Belastungsfaktor an Bedeutung. Wenn jetzt noch die Konjunkturdaten im hohen Norden überzeugen, spricht nichts mehr gegen eine moderate Aufwertung der Kronen gegenüber dem Euro.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU2XMH Long EUR/NOK Faktor: 5
CU54ZK Short EUR/NOK Faktor: -5
CU2XMM Long EUR/SEK Faktor: 5
CU54ZN Short EUR/SEK Faktor: -5
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
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AUD – Die RBA traut sich noch nicht

Es war noch zu früh, dass die Reserve Bank of Australia (RBA) auf eine neutrale Haltung umschwenkt. Aber sie hörte sich alles in allem doch ein wenig zuversichtlicher an, was den Ausblick für Wachstum, Inflation und Beschäftigung anbelangt, weshalb sie heute auch nicht die Notwendigkeit für eine weitere Zinssenkung sah. Schließlich stützen die drei Zinssenkungen seit Juni die Konjunktur zu genüge. Wahrscheinlich möchte die RBA noch ein paar heimische Datensätze und die weitere globale Entwicklung abwarten, bevor sie ihre taubenhafte Haltung aufgibt und auf neutral umschwenkt, indem sie den Satz im Statement streicht, dass sie bereit ist, die Geldpolitik falls nötig weiter zu lockern. Den etwas positiveren Unterton im Statement nahm auch der Markt wahr, der seine Zinssenkungserwartungen für die kommenden Monate leicht zurückschraubte, was dem AUD Auftrieb gab. In Kombination mit der Chance auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China sieht es danach aus, als hätte der AUD das Schlimmste hinter sich.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ1QH7 Call EUR/AUD Hebel: 5,5
CJ6DF2 Put EUR/AUD Hebel: 5,1
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CNY – Am laufenden Deal?

In unserem gestrigen Beitrag sprachen wir über die „Kernforderungen“ Chinas. Die härteste Nuss ist dabei meines Erachtens, von den USA die Aufhebung aller Strafzölle zu verlangen. Dennoch sollen US-Regierungsvertreter zumindest derzeit begonnen haben, dieses Ansinnen zu prüfen. Laut Medienberichten debattiert die US-Regierung derzeit darüber, ob der am 1. September erhobene Zoll auf chinesische Waren von rund 112 Mrd. $ (15%) aufgehoben werden soll. Da bekanntlich alles seinen Preis hat, könnten die USA von China im Gegenzug mehr Zugeständnisse beim Schutz geistigen Eigentums und dem Kauf von Agrargütern verlangen. Hinzu kommt, dass die USA eine Unterzeichnung des Deals auf US-Boden wünschen. Andererseits soll Chinas Präsident Xi Möglichkeiten für einen US-Besuch zur Unterzeichnung des Abkommens geprüft haben. Sollte Xi wirklich in die USA reisen, wird dies vermutlich auf einen offiziellen Besuch hinauslaufen. Und das dürfte beiden Seiten eine gewisse Vorbereitungszeit abverlangen. Dementsprechend bleiben noch immer viele Fragezeichen. Zu bedenken ist, dass Trump bei den Zöllen möglicherweise gar nicht nachgeben will, zumal er bei einem solchen Zugeständnis innenpolitisch zerrupft werden dürfte. Da sich USD-CNY abermals auf die 7,00er-Marke zubewegt (dieses Mal wertet der Renminbi auf), wird er empfindlich auf Handelsschlagzeilen reagieren.

Jenseits des Handelsdeals mit den USA erzielt China derzeit bei einem anderen (regionalen) Handelspakt gewisse Fortschritte. So haben 15 von 16 Ländern „textgestützte“ Verhandlungen für die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) abgeschlossen. Herauskommen könnte das größte Handelsabkommen der Welt, das voraussichtlich im nächsten Jahr offiziell unterzeichnet wird. Allerdings hat sich Indien aus diesem von China unterstützten Deal zurückgezogen und sich besorgt zu den Auswirkungen für einheimische Hersteller geäußert. Sofern Indien mit von der Partie ist, würde auf die 16 Nationen umfassende RCEP ein Drittel des globalen Bruttoinlandsprodukts und fast die Hälfte der Weltbevölkerung entfallen. Die 15 Unterzeichnerstaaten sind ASEAN+3 (China, Südkorea und Japan) sowie Australien und Neuseeland.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ6WTF Call USD/CNH Hebel: 6,0
CJ9J54 Put USD/CNH Hebel: 6,3
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