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Die DAX-Auf- und Entnahmekandidaten für 2022 unter der technischen Lupe

Auf- und Entnahmekandidaten in die Standardwerte-Indizes weisen im Regelfall in den Monaten vor der Veränderung der Index-Zusammensetzung eine ansprechende oder enttäuschende Kursentwicklung auf. Obwohl der DAX 40 erst im September 2021 neu zusammengesetzt wurde und aufgrund der Übernahme von Deutsche Wohnen seitdem bereits wieder eine Veränderung der Zusammensetzung stattfand, deutet sich für das Jahr 2022 zumindest eine weitere Indexveränderung an. Hauptverantwortlich hierfür wird „Daimler Truck“ sein, deren Listing für den 10. Dezember 2021 erwartet wird. Mit Blick auf die Free-Float-Marktkapitalisierung befinden sich Beiersdorf (technischer Verkauf beziehungsweise Tausch), zurzeit die kleinste DAX 40-Aktie, HeidelbergCement (technischer Verkauf beziehungsweise Tausch) und MTU (technischer Verkauf beziehungsweise Tausch) aus index-technischer Sicht mit Blick auf den März 2022 in der Abstiegszone, wobei wahrscheinlich einer dieser Titel dann seinen Index-Platz an Daimler Truck abgeben muss. Für September 2022 haben Hannover Rück (technischer (Zu-)Kauf) und LEG Immobilien (technische Halteposition) zumindest die Chance, sich in Richtung eines Index-Aufnahmerangs vorzuarbeiten.

Daimler Truck und Beiersdorf im “Index-Fahrstuhl”

Am 10. Dezember 2021 soll „Daimler Truck“ durch eine Abspaltung von Daimler an den Markt gebracht werden. Hierbei ist vorgesehen, dass die Investoren für zwei (alte) Daimler-Aktien dann zwei (neue) Daimler-Aktien plus eine Daimler Truck-Aktie erhalten. An diesem Freitag (10.12.2021) wird der DAX 40 dann 41 Titel umfassen. Nach den Regeln muss die abgespaltene Gesellschaft unabhängig davon wie groß die Free-Float-Marktkapitalisierung ist den DAX zum Xetra-Schlusskurs verlassen. Die (neue) Daimler-Aktie, die ab dem 01. Februar 2022 in “Mercedes Benz“ umbenannt werden soll, wird im DAX 40 allerdings mit einer geringeren Index-Gewichtung verbleiben. Im März 2022 kommt es auf Basis der Daten von Ende Februar 2022 zur nächsten regulären halbjährlichen Überprüfung der DAX 40-Zusammensetzung. Wird Daimler Truck dabei die Position eines „Regular Entry“ Kandidaten einnehmen, was bei Ranking-Positionen von 34 – 40 nach Free-Float-Marktkapitalisierung (bedeutet aktuell ein Niveau zuweilen €11,0 Milliarden und €9,0 Milliarden) vorliegt, so benötigt es einen Gegenkandidaten für die Index-Entnahme. Dieser Titel aus dem DAX 40 muss mindestens eine Ranking-Position von 47 bei der Free-Float-Marktkapitalisierung (oder schlechter) einnehmen. Dies wäre zurzeit bei €6,2 Milliarden (oder niedriger) gegeben. Sollte diese „Regular-Entry“-Regel nicht zur Anwendung kommen, benötigt Daimler Truck eine „Fast-Entry-Position“, um im März 2022 in den DAX 40 aufzusteigen. Hierfür ist ein Ranking von 33 (oder besser) notwendig, wofür zurzeit ein Niveau von €11,3 Milliarden (Free-Float-Marktkapitalisierung) geliefert werden muss. In diesem Fall würde Daimler Truck in den Index aufsteigen und die wieder nach Free-Float-Marktkapitalisierung kleinste Aktien aus dem Index drängeln. Hierbei ist einzukalkulieren, dass es sich wieder um Beiersdorf (Free-Float-Marktkapitalisierung aktuell bei €9,0 Milliarden Euro) handeln kann.

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Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Beiersdorf: Hängt seitwärts fest

Beiersdorf, die im Dezember 2008 in den DAX 30 aufgestiegen war, musste im März 2021 aufgrund veränderter Index-Regeln und des Aufstiegskandidaten Siemens Energy den DAX 30 verlassen. Im Oktober 2021 nach der Etablierung des DAX 40 ist Beiersdorf als bester Nachrücker für den Immobilienkonzern Deutsche Wohnen (Mindestanforderung an den Free Float lag nicht mehr vor) in den DAX 40 aufgestiegen. Für die nächsten Monate bis Ende Februar 2022 benötigt Beiersdorf aber eine relative Stärke gegenüber dem Index und besonders gegenüber den anderen Titeln in der index-technischen „Abstiegszone“, damit die DAX 40-Mitgliedschaft nicht direkt wieder verloren geht. Jedoch fehlt hier aktuell die gute mittelfristige, technische Gesamtlage. Zunächst gehört Beiersdorf aus langfristiger Sicht zu den defensiven Wachstumswerten am deutschen Aktienmarkt. Seit Mitte der ´90er Jahre und Kursen um €5,4 befindet sich der Titel in einer moderaten Hausse-Bewegung. Allerdings wird diese auch von mehrjährigen Seitwärtspendelbewegungen unterbrochen. Die Aufwärtsbewegung seit dem ersten Halbjahr 2009 (Start bei €28,7) ist seit dem Jahr 2017 wieder in eine neue Seitwärtspendelbewegung mit der Support-Zone um €85,0 und der Resistance-Zone €108,0 – €117,0 hineingelaufen. Innerhalb dieser Seitwärtspendelbewegung liegt ein Wechselspiel von kurzfristigen Aufwärts- und Abwärtstrends und insgesamt eine moderate relative Schwäche gegenüber dem Index vor. Seit August 2021 (Notierungen um €108,0) hat sich ein neuer, kurzfristiger Abwärtstrend herausgebildet und der Titel ist auf dem Weg in Richtung der Support-Zone. Aktuell ist eine defensive technischen Haltung (bedeutet technischer Verkauf beziehungsweise Switch) sinnvoll.

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SF5AVTCallBeiersdorfHebel: 8,8
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Hannover Rück: Im moderaten Hausse-Trend

Der Versicherungskonzern Hannover Rück, der von März 2009 bis September 2009 schon einmal im DAX 30 war, ist aktuell die größte Nicht-DAX-40-Aktie und befindet sich mit Blick auf das Ranking (nach Free-Float-Marktkapitalisierung) auf Position 39 und damit auf einer „Regular-Entry“-Position. Da der Abstand bis zu einer „Fast Entry“-Position nur knapp 15,0% beträgt, hat dieser Titel durchaus eine gute Chance, sich mit einer mittelfristigen relativen Stärke für September 2022 als überzeugender DAX-40-Aufnahmekandidat zu präsentieren. Auch dieser Titel gehört zu den technischen Wachstumsaktien, wobei der aktuelle, technische Hausse-Zyklus (seit Oktober 2008) bei €13,6 startete. In den Wochen vor der Corona-Baisse (Februar/März 2020) konnte ein Allzeithoch um €192,8 (Februar 2020; Resistance-Zone) erreicht werden. In der Corona-Baisse ergab sich ein „wasserfallartiger“ Kurseinbruch bis in den Sell-Off bei €98,2. Ab Oktober 2020 ist der Titel zurück auf seiner technischen Erfolgsspur beziehungsweise wieder in einem mittelfristigen Hausse-Trend (Hausse-Trendlinie: bei €145,0), der für die Aufarbeitung der Corona-Baisse sorgt. Begleitet von mehreren Kaufsignalen ist die Aktie bis an die Resistance-Zone um €166,0 gelaufen. Aufgrund der guten technischen Gesamtlage sollte sich der aktuelle, mittelfristige Hausse-Trend bis zum nächsten Etappenziel um €175,0 fortsetzen. Mit Blick auf 2022 sollte es nicht überraschen, wenn die Aktie die Resistance-Zone im Umfeld der alten All-Time-Highs testet. Hannover Rück, die eine (Brutto-)Jahresdividendenrendite von knapp 3,0% bietet, bleibt ein technischer (Zu-)Kauf.

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SD8EGKCallHannover RückHebel: 6,6
SD8HA9PutHannover RückHebel: 6,5
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Space Economy: Wettlauf ins All

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