Währung

Devisenmarkt: Ordentlich Schwung in der Bude

Eins zu Null für den Euro

Vor einigen Tagen schrieb ich, dass der Euro sich zu einem Hort der Stabilität mausern könnte, da scheint sich dies zu bewahrheiten. Auf dem EU-Gipfel ist eine Einigung erzielt worden, somit ist für den Markt ein großer Risikofaktor für den europäischen Zusammenhalt, die europäische Wirtschaft und den Euro überwunden.

Kaum ist das Geschachere ums Geld in Europa beendet, geht’s auf der anderen Seite des Atlantiks wieder los. Schließlich hat in den USA die Diskussion um die genaue Ausgestaltung des nächsten fiskalischen Hilfspakets begonnen – das fünfte nach den bisherigen vier im Umfang von immerhin 2500 Mrd. USD. Dabei klaffen die Größenordnungen auseinander: die Republikaner planen 1000 Mrd. USD, die Demokraten das dreifache. Angesichts der weit auseinanderliegenden Vorstellungen dürften zunächst innerhalb der Parteien und dann die Gespräche untereinander noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bevor eine Einigung erzielt werden kann. Doch die Zeit drängt. Denn unter anderem geht es um die Arbeitslosenhilfe, die Ende des Monats ausläuft und umstritten ist. Für einige Politiker, insbesondere aus den Reihen der Demokraten, stellt sie ein wichtiges Hilfsmittel in der Wirtschaftskrise dar, für andere, in erster Linie Republikaner, verhindert sie mangels Anreizen die aktive Suche nach einem Job. Über die genaue Ausgestaltung des Fiskalpakets besteht deshalb Unsicherheit. Außerdem ist noch nicht sicher, ob das Paket im Kongress wirklich schnell und damit noch vor der Sommerpause verabschiedet wird, wie der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, schon verlauten ließ – entgegen der Pläne des Finanzministers. Und Präsident Donald Trump gab sogar zu, dass die Pandemie erst noch schlimmer werden könne, bevor es besser würde. Die Krise ist dort alles andere als überwunden und wird deutliche Bremsspuren in der Wirtschaft hinterlassen.

Und so ist im Moment ordentlich Schwung in der Bude: EUR-USD handelt deutlich über 1,15. Denn irgendwie sieht eben doch gerade alles etwas besser aus für den Euro als für den Dollar. Eins zu Null für ihn im Kampf gegen den Virus und die Rezession.

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Der CAD profitiert von der Dollarschwäche

Um’s auf den Punkt zu bringen: die kanadischen Inflationszahlen werden heute keinen wirklich ernsthaft interessieren. Nach einem Einbruch durch die Covid-19 Krise und die Lockdowns dürfte es im Juni eine Gegenbewegung geben – ein Phänomen, das in vielen Ländern zu beobachten ist. Trotz allem bleibt die Inflationsrate deutlich unter dem Inflationsziel. Ein weiteres Argument, weshalb die Bank of Canada (BoC), die neuerdings keine Punktprognosen mehr für Inflation und Wachstum veröffentlicht, wie ihre Kolleginnen weltweit noch lange expansiv bleiben wird.

Spannender ist da schon, dass die Regierung laut Haushaltsplänen bis März für rund 105 Mrd. CAD neue 10- und 30-jährigen Bonds emittieren möchte. Brutto rechnet sie mit über 400 Mrd CAD. Rückzahlungen und Anleihenkäufe der BoC sind aller Voraussicht nach deutlich geringer. Diese Konstellation, die auch in anderen Industrienationen aufgrund der massiv steigenden Neuverschuldungen droht, könnte zu einem Überangebot führen, welches die Bondpreise drücken und Aufwärtsdruck auf die langen Zinsen ausüben könnte. Das wiederum könnte zu Aufwärtsdruck auf den CAD führen. Aktuell ist dies

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