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Devisenmärkte sollten einen kühlen Kopf bewahren

Einen kühlen Kopf bewahren

Letzte Woche schrieb ich, dass wir uns am FX Markt vermutlich an höhere Volatilität gewöhnen müssen. Die Zeiten, in denen die Zentralbanken bewusst oder unbewusst die Volatilität an den Märkten niedrig gehalten haben, sind vorbei.

Ganz im Gegenteil: Die Zentralbanken sind sich sogar durchaus bewusst, dass nach langen Jahren expansiver Geldpolitik die Volatilität bei jetzt wieder steigenden Zinsen steigt. Für EZB Ratsmitglied Martins Kazaks (Lettland) beispielsweise ist das ganz normal. Die EZB müsse angesichts der Unsicherheit und Volatilität einen kühlen Kopf und eine ruhige Hand bewahren und den Märkten zeigen, in welche Richtung sie ginge, so Kazaks gestern. Er spielt dabei in erster Linie auf die Spreads an, die zuletzt teils deutlich gestiegen sind. Also auf das Problem der Fragmentierung, dessen sich laut EZB Vizepräsident Luis de Guindos der Rat definitiv annehmen wird und das schon Gegenstand der außerordentlichen Ratssitzung letzte Woche war.

Im Prinzip kann man diese Aussagen aber auch auf den Devisenmarkt übertragen. Dass mit der Kehrtwende in den Geldpolitiken erhöhte Volatilität in den Währungspaaren an der Tagesordnung sein wird. Je nachdem, welcher Zentralbanker was sagt, welche Zentralbank was tut oder welche Datenveröffentlichung oder Aussage welche Ängste schürt oder besänftigt.

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Straffe Markterwartungen helfen AUD nicht

Laut dem Notenbankchef der Reserve Bank of Australia (RBA) Philip Lowe wird die RBA auch auf der nächsten Sitzung das diskutieren, was sie auf der letzten Zinssitzung besprach, als sie den Markt mit +50bp überraschte: ob es 25 oder 50 Basispunkte werden. Damit ist ein Schritt um 75 Basispunkte im Juli eigentlich vom Tisch, aber noch einmal 50 Bp sind durchaus möglich. Sollte sich die RBA an den Markterwartungen orientieren, wäre das der schärfste und schnellste Zinszyklus, den die RBA mit ihrer Geldpolitik (Inflationsziel) je hatte, was er jedoch für unwahrscheinlich hält. Damit scheinen die Markterwartungen etwas zu weit gelaufen.

Der Markt preist mittlerweile einen recht straffen Zinszyklus seitens der RBA ein, der zum Jahresende einen Leitzins von 3,5-4% signalisiert. Der starke Arbeitsmarktbericht für Mai, der letzte Woche veröffentlicht wurde, hat diesen Erwartungen noch einmal zusätzliche Nahrung geliefert. Es wurden mehr als 60 Tsd. neue Stellen geschaffen und die Arbeitslosenquote bliebt bei 3,9%, obwohl die Partizipationsrate stieg.

Da gleichzeitig jedoch der Markt gerade letzte Woche höchst nervös und risikoavers war, halfen diese straffen Erwartungen dem AUD nicht. Der Kollaps der Eisenerzpreise belastet den AUD ebenso (Abbildung 1), hinzu kommen die Sorgen um Chinas Wirtschaft aufgrund der Covid-Maßnahmen dort.

Alles in allem bleibt das Umfeld für den AUD schwierig. Sollte die RBA also übernächste Woche die weit gelaufenen Markterwartungen sogar enttäuschen und keine 50 Basispunkte liefern, könnte AUD-USD wieder unter die 0,69-Marke rutschen.

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