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Devisen: Die Unsicherheit nimmt das Heft in die Hand

Der Alptraum geht weiter

Jetzt haben Angst und Unsicherheit wieder das Heft in der Hand, denn der Covid-Alptraum geht weiter. In Europa türmt sich die Welle an rasant steigenden Neuinfektionen auf. Der Markt reagiert erwartungsgemäß mit erhöhter Unsicherheit. Schließlich ist unklar, ob wieder Einschränkungen oder gar volle Lockdowns (wie in Östereich) drohen, die die Wirtschaft belasten könnten.

Sicherlich haben sich Unternehmen und Dienstleister in den letzten anderthalb Jahren an die Pandemie angepasst und könnten neuerliche Einschränkungen zum Teil abfedern. Dennoch ist die Unsicherheit wieder hoch und dürfte schon Spuren im deutschen Ifo Index (Publikation heute) hinterlassen haben. Denn wirtschaftliche Folgen sind bei neuen (Teil-)Lockdowns wahrscheinlich. Diese wiederum könnten die EZB, deren Wachstumprognosen laut unserer Experten sowieso noch zu optimistisch sind, dazu veranlassen, ungeachtet der hohen Inflationsrate die Geldpolitik noch länger expansiv zu lassen und eventuelle Pläne eines Ausstiegs aus dem PEPP letztlich doch zu verschieben. Das Thema Stagflation in der Eurozone könnte den Markt also wieder stärker beschäftigen und den Euro entsprechend belasten.

Demgegenüber stehen Inzidenzen in den USA, die nicht so rasant steigen, sodass Einschränkungen mit negativen wirtschaftlichen Folgen unwahrscheinlich sind, und eine Federal Reserve, die ein rascheres Vorgehen gegen die Inflation diskutiert. Hinzu kommt ein kontinuierlicher Flow an restriktiven Kommentaren seitens der FOMC-Mitglieder, der angesichts der Preisdaten (heute beispielsweise PCE Index für Oktober, das präferierte Maß der Fed, der weiter kräftig gestiegen sein dürfte) nicht abreißen dürfte. Die Erwartungen, dass die Fed schon im Frühjahr den Leitzins anheben könnte, dürften infolgedessen weiter unterfüttert werden.

Alles in allem also eine Konstellation, die meines Erachtens dafür spricht, dass der Dollar erst einmal gefragt bleiben wird. Ich möchte einen Test der 1,12-Marke in EUR-USD nicht ausschließen, wobei sich das Marktgeschehen angesichts der Thanksgiving-Feiertage in den USA in den kommenden Tagen aber etwas ruhiger und zunehmend illiquider gestalten dürfte.

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Unsicherheit belastet NOK

Der norwegischen Krone tut die Unsicherheit über die Winter-Covid-Welle auf dem europäischen Kontinent nicht gut. Dazu kommt ein schwächerer Ölpreis fertig ist der Mix, der die NOK unter Druck setzt und EUR-NOK wieder über die 10-Marke katapultiert.

Jetzt sticht also die Angst wieder die Geldpolitik aus. Denn in Norwegen ist die Geldpolitik ja schon restriktiver geworden und die nächste Zinserhöhung dürfte aller Voraussicht nach im Dezember erfolgen. Die Tatsache, dass die Geldpolitik in Norwegen im Vergleich zu der Geldpolitik in der Eurozone aber weniger expansiv ist und sich diese Differenz noch verstärken wird, wird vom Markt derzeit geflissentlich ignoriert.

Das dürfte vermutlich auch erst einmal so bleiben, bis sich herauskristallisiert, wie sich die Pandemie weiter entwickelt und wie die Regierungen Europas reagieren werden, ob neue Einschränkungen und unter Umständen auch wirtschaftliche Konsequenzen drohen.

Möglicherweise kann die NOK deshalb ihren geldpolitischen Vorteil gegenüber dem Euro erst einmal nicht ausspielen, sodass kurzfristig EUR-NOK erstmal über der 10-Marke bleiben könnte. Grundsätzlich bleiben wir aber bei unserer positiven Einschätzung für die norwegische Krone.

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