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Defensive Wachstumsaktien mit höheren Kurszielen

Auch wenn der Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik von einigen Notenbanken (rhetorisch) vorbereitet wird, haben die „großen“ Notenbanken (z.B. US-Notenbank; Bank von England) nur eine sehr langsame Vorgehensweise eingeschlagen. In Kombination mit der aktuellen Corona-Pandemie-Lage, die eher die Befürchtungen bezüglich neuer Einschränkungen und einem konjunkturbelastenden Kurs aufkommen lässt, setzen die internationalen Aktienmärkte auch mit Blick auf 2022 darauf, dass die steigenden Unternehmenserträge die Belastungsfaktoren (zum Beispiel höhere Anleiherenditen) zunächst überkompensieren. Vor diesem Hintergrund bleibt die technische Klettertour besonders bei defensiven Wachstumsaktien (zum Beispiel aus den Bereichen Lebensmittel & Getränke; Luxusgüter sowie ausgewählte Pharma-Titel) weiter intakt. Deshalb werden nach dem Erreichen von technischen Etappenzielen aufgrund der weiterhin guten Gesamtlage für einige europäische Standardwerte, die jeweils ein technischen (Zu-)Kauf darstellen, höhere Kursziel angesetzt. Dies gilt zum Beispiel für Diageo (neues Kursziel: 4.000 britische Pence), Nestlé (neues Kursziel 130,0 Schweizer Franken), Pernod Ricard (neues Kursziel: 220,0 Euro) und Cie Financiere Richemont (neues Kursziel: 140,0 Schweizer Franken).

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Diageo: Technische Neubewertung läuft

Der britische Getränkekonzern Diageo ist in Europa auf Basis der Free-Float-Marktkapitalisierung nach Nestlé die zweitgrößte Aktie im Bereich Lebensmittel, Getränke und Tabak. Das weltweit tätige Unternehmen, das durch seine breite Palette von alkoholischen Getränken (zum Beispiel Biere, Gin, Rum, Tequila, Whisky, Wodka etc.) bekannt ist, weist seit vielen Jahren einen defensiven, technischen Wachstumscharakter auf, dem die sich abzeichnende Börsenphase der kommenden Monate zugutekommt. Diageo ist ein technischer Marathonläufer (steht für Aktien, die sich in sehr langfristigen Aufwärtsbewegungen befinden und im Regelfall innerhalb einer neuen Gesamtmarkthausse auch neue All-Time-Highs erreichen). Die Aktie befindet sich seit 1992 in einer Langfrist-Hausse. Im September 2019 hatte die Aktie ihr altes Allzeithoch bei 3.633 GBp erreicht, bevor es zu einer technischen Korrektur kam. Diese weitete sich aufgrund der Corona-Gesamtmarktschwäche (Februar / März 2020) zu einer Zwischenbaisse mit einem Ausverkauf bis auf 2.139 GBp (März 2020) aus. Dort schlug der Kurs nach oben um und etablierte einen neuen mittelfristigen Aufwärtstrend, der sich in den vergangenen Monaten zu einem neuen, „normalen“ Hausse-Trend ausgeweitet hat. Zuerst ergab sich im November 2020 mit dem Sprung über die 200-Tage-Linie ein erstes Investment-Kaufsignal. Das zweite Investment-Kaufsignal (April 2021) ergab sich beim Verlassen der trendbestätigenden Konsolidierung (Resistance-Zone lag bei 3.100 GBp). Dieses führte den Titel bis an die Resistance-Zone im Umfeld der alten All-Time-Highs. Zuletzt ist Diageo mit einem dritten Investment-Kaufsignal wieder nach oben losgelaufen und befindet sich jetzt in einer technischen Neubewertung. Nachdem der Titel, der eine (Brutto-)Jahresdividendenrendite von ungefähr 2,0% aufweist, das alte technische Etappenziel von 3.800 GBp erreicht hat, signalisiert die gute technische Gesamtlage Notierungen deutlich oberhalb von 4.000 GBp. Diageo bleibt ein technischer (Zu-)Kauf.

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SD72F3CallDiageo PLCHebel: 6,4
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Compagnie Financiere Richemont: Neue All-Time-Highs

Die Schweizer Compagnie Financiere Richemont (kurz Richemont) gehört zu den führenden europäischen Luxusgüterherstellern, wobei die umfangreiche Produktpalette (zum Beispiel Juwelierwaren, Uhren, Mode etc.) weltweit vermarktet und verkauft wird. Einerseits handelt es sich um einen langfristig defensiven technischen Wachstumswert, andererseits konnte der Titel in den letzten Jahren den technischen Bilderbuch-Haussen speziell denen der französischen Luxusgüteranbieter bei weitem nicht folgen. Darin liegt jetzt das gute Chance- / Risiko-Verhältnis für technische Neuengagements. Richemont startete seine seit über 30 Jahren bestehende Hausse-Bewegung im Oktober 1990 bei 3,2 CHF. Innerhalb dieser übergeordneten Aufwärtsbewegung war der Titel ab Ende 2013 und dem damaligen Kurshoch um 96,1 CHF (Resistance-Zone) in den Folgejahren in eine Seitwärtspendelbewegung hineingelaufen. Diese Jahre waren durch eine extreme relative Schwäche besonders gegenüber den europäischen Konkurrenten geprägt. Ausgehend vom „Corona-Sell-off“ (März 2020) und Notierungen um 44,6 CHF etablierte auch dieser Titel einen neuen mittelfristigen Aufwärtstrend, der sich in den Folgemonaten zu einem „normalen“ Hausse-Trend ausgeweitet hat. Mithilfe dieses Trends war Richemont bis an/in die achtjährige Resistance-Zone (96,1 CHF – 100,0 CHF) hineingelaufen. Im Mai 2021 ist der Titel mit einem übergeordneten Investment-Kaufsignal (Sprung über diese Resistance-Zone) losgelaufen, sodass die technische Pause beendet und die Neubewertung wieder aufgenommen wurde. Mit dem Rückenwind einiger prominenter Investoren und ansprechenden Unternehmensdaten ist die Aktie in den letzten Handelstagen am ersten mittelfristigen technischen Etappenziel (war 120,0 CHF) angekommen. Vor dem Hintergrund der im (Sektor-)Vergleich weiterhin moderaten Bewertung und der weiterhin guten technischen Gesamtlage sollte sich die Neubewertung fortsetzen, wobei das nächste mittelfristige technische Etappenziel bei 135,0 CHF liegen sollte. Richemont, die eine (Brutto-)Jahres-Dividendenrendite von 1,6% bieten, bleiben damit ein defensiver, technischer (Zu-)Kauf. Trotz der attraktiven Gesamtlage sollte aber jede Position in der Aktie mit einem strategischen Sicherungsstopp bei 94,0 CHF belegt werden. Denn fällt der Titel unter dieses Kursniveau, dann wäre die gute langfristige, technische Lage auf „neutral“ zurückgestellt.

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WKNTypBasiswertMerkmale
SF864QCallRichemontHebel: 5,0
SF9LQRPutRichemontHebel: 5,0
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Space Economy: Wettlauf ins All

China landet auf dem Mond, die USA liebäugeln mit dem Mars und sogar Touristen kreisen mittlerweile schwerelos um unseren Planeten. Die Raumfahrt boomt wie nie zuvor und die Space Economy ist auf dem Weg zu einer Billionen-Industrie. Noch handelt es sich zwar um einen relativ jungen Markt, doch ist dieser außergewöhnlich innovations- und wachstumsstark. Erfahren Sie, welche Unternehmen besonders vom Raumfahrt-Boom profitieren und wie Anleger partizipieren können. Jetzt lesen!