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DAX vs. MDAX vs. TecDAX

Die deutschen Leitindizes inkl. DAX, MDAX und TecDAX wurden am 21.09.18 reformiert. Hierbei wurde die 2003 eingeführte Trennung von „Classic“ und „Tech“, wie sie unterhalb des DAX bestand, aufgehoben. Als Konsequenz war der DAX praktisch nicht betroffen, während der MDAX von 50 auf 60 Titel inkl. der Technologieaktien ausgeweitet wurde. Im TecDAX (unverändert 30 Titel) sind nun auch die DAX-Tech-Werte enthalten. Etwas über ein Jahr nach der Reform zeigt sich, dass das „technische Eigenleben“ der drei Leitindizes abgenommen hat. Und dies, obwohl die deutschen Aktienmärkte seitdem sehr unterschiedliche Gesamtmarktphasen (zuerst die Zwischenbaisse bis zum Jahreswechsel 2018/2019, danach die Recovery-Rallye im ersten Quartal 2019, im Anschluss der volatile Seitwärtsmarkt bis zur Jahresmitte 2019 und zuletzt die seit August 2019 laufende Aufwärtstrotationsrallye) durchliefen. Mit Blick auf das erste Halbjahr 2020 deutet die technische Gesamtlage neue All-Time-Highs im DAX und MDAX und neue Hausse-Tops für den TecDAX an. Hierbei sollte der TecDAX seine moderate relative Stärke, die auch seit der Index-Reform weiterhin besteht, im Indexvergleich durchhalten.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

DAX: Auf dem Weg zum neuen All-Time High

Aus langfristiger technischer Sicht befindet sich der DAX, ein Performance-Index welcher die nach Free Float-Martkkapitalisierung 30 größten deutschen Standardwerte umfasst, seit März 2009 (Start: 3.589 Punkte) in einem technischen Hausse-Zyklus. Innerhalb des Zyklus gab es bisher drei Zwischenbaissen (2011,2015,2018), jedoch nur zwei Kalenderjahre mit Kursverlusten (2011 und 2018). Im Umfeld der bisherigen All-Time Highs bei 13.596 (Resistance-Zone aus Januar 2018) ergab sich eine flache Schulter-Kopf-Schulter-Verkaufsformation. Diese sorgte mit dem Rutsch bis Dezember 2018 (Tief bei 10.279) für ein Verlassen des vorherigen, jahrelangen Hausse-Trends und für eine Abschwächung der mittelfristigen Aufwärtsdynamik. Seit dem Jahreswechsel 2018/2019 befindet sich der DAX wieder in einem Aufwärtstrend (Aufwärtstrendlinie zurzeit bei 11.600), wobei zuletzt die mittelfristige, trendbestätigende Konsolidierung (Chartmuster eines „Diamanten“; Resistance um 12.656; Support bei 11.266) mit einem Investment-Kaufsignal abgeschlossen wurde. Als erste technische Konsequenz befindet sich der DAX noch in 2019 auf dem Weg zu den All-Time-Highs bei 13.600. Mit Blick auf H1 2020 deutet sich auf Basis aller technischen Aspekte im DAX ein Anstieg auf neue All-Time-Highs und das Erreichen der technischen Etappenzielzone 14.000 – 14.500 an. Im relativen Index-Vergleich sollte der DAX einerseits seine aktuelle, moderate relative Schwäche ggü. dem TecDAX und andererseits seine aktuelle, moderate relative Stärke ggü. dem MDAX jeweils fortsetzen.

Produktidee: Unlimited Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU9U4S Call DAX 30 Hebel: 8,4
CU9EEA Put DAX 30 Hebel: 8,5
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

MDAX: Mittelfristige, relative Schwäche im Indexvergleich

Der MDAX war im vierten Quartal 2018 aus einer damaligen Trading-Top-Formation (mittelfristiges Aufwärtsdreieck; Resistance an den All-Time Highs bei 27.525) mit einem Verkaufssignal herausgefallen. Die folgende Zwischenbaisse führte diesen Index auf ein Tief bei 21.160. Hier schlug der MDAX nach oben um und etablierte einen Recovery-Trend (Trendlinie zzt. bei 25.575). Im Juli 2019 war dieses Recovery in eine Konsolidierung unterhalb von 26.400 hineingelaufen, wobei die steigende 200-Tage Linie als technischer Support arbeitete. Anfang November 2019 schloss der MDAX diese Formation mit einem Kaufsignal ab. In Summe dürfte der MDAX noch in 2019 seine All-Time Highs leicht überbieten. Im ersten Halbjahr 2020 steht eine Fortsetzung dieser technischen Klettertour bis in den Zielbereich von 28.500 bis 29.500 auf der technischen Agenda.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ28FY Long MDAX Future Faktor: 5
CJ28FR Short MDAX Future Faktor: -5
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
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Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

TecDAX: Schlägt wieder den DAX und MDAX

Der TecDAX hat im laufenden Hausse-Zyklus seit März 2009 mit einer Performance von ca. 643% eine langfristige, relative Stärke ggü. dem DAX (bisher +262%) und MDAX (bisher +560%) herausgebildet. Seit der Index-Reform vereinen die vier DAX-Tech-Werte (SAP, Infineon, Dt. Telekom und Wirecard) ungefähr 40% der TecDAX-Zusammensetzung auf sich und sorgen damit für eine höhere Korrelation zum DAX als vor der Reform. Aus technischer Sicht war der TecDAX nach der Zwischenbaisse im vierten Quartal 2018 zunächst schneller als DAX und MDAX wieder in Fahrt gekommen. In der Seitwärtsphase im Sommer wies der TecDAX jedoch eine höhere Volatilität als DAX und MDAX auf und sprang erst im Oktober/November 2019 wieder dynamisch nach oben an. Bei einem Ausbruch über die alten Hausse-Tops (Resistance um 3.050 aus dem September 2018) läge ein neues Investment-Kaufsignal vor. Anschließend sollten mit Blick auf das erste Halbjahr 2020 die gute technische Lage und eine relative Stärke im innerdeutschen Index-Vergleich, Kurssteigerungen in den Bereich 3.300 – 3.400 ermöglichen.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ28F9 Long TecDAX Faktor: 4
CU3UVU Short TecDAX Faktor: -4
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