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DAX, MDAX, TecDAX: Das ist der Ausblick für den Sommer!

Im Jahr 2018 haben der DAX und der MDAX bisher nur Seitwärtspendelbewegungen geliefert. Trotz der laufenden Sommerrallye fehlen beim DAX aber noch die überzeugenden technischen Argumente, dass diese Seitwärtspendelbewegung bereits in den kommenden Wochen (weder nach oben noch nach unten) verlassen wird. Der TecDAX, der zuletzt neue Jahres- und Hausse-Tops geliefert hat, sollte im Jahr 2018 bei erhöhter Volatilität sowohl die laufende technische Hausse als auch seine mittelfristige relative Stärke im innerdeutschen Index-Vergleich fortsetzen.

DAX: In der mittelfristigen Seitwärtspendelbewegung

Der DAX bewegt sich seit März 2009 (Start: 3589 Punkte) in einem technischen Hausse- Zyklus. Hierbei ist der bald 10-jährige, zentrale Hausse-Trend bei aktuell ca. 11500 Punkten angekommen. Nach der Zwischen-Baisse (Start im April 2015 bei 12391; Kursrutsch bis auf 8700 im Februar 2016) etablierte der Index wieder eine Aufwärtsbewegung, wobei sich ab Dezember 2016 und Kursen um 10190 ein idealtypischer, mittelfristiger Hausse-Trend mit einem Kursanstieg bis auf 13596 (Januar 2018) ergab. Zum Jahreswechsel hatte sich oberhalb von 12800 (kleiner Support) ein Trading-Doppeltop ergaben. Im Januar/Februar 2018 ist der DAX dann mit einem Take-Profit-Signal aus diesem Trading-Doppeltop herausgefallen; gleichzeitig kreuzte er den mittelfristigen Hausse-Trend und die 200-Tage-Linie. Insgesamt hat sich damit seit Sommer 2017 eine Seitwärtspendelbewegung mit der Support-Zone von 11700 bis 11800 und der Resistance-Zone um 13600 ergeben. Zwar hat diese Seitwärtspendelbewegung auf den ersten Blick den technischen Charakter einer oberen Wendeformation, jedoch würde diese erst vorliegen, wenn der DAX in den kommenden Wochen/Monaten durch die Support-Zone von 11700 bis 11800 rutscht. Solange dies nicht vorliegt, hat diese Seitwärtspendelbewegung den technischen Charakter einer Korrektur im intakten technischen Hausse-Zyklus. So eine Korrektur hat aus mittelfristiger Sicht einen trendbestätigenden Charakter nach oben. Innerhalb der Seitwärtspendelbewegung hat sich zuletzt ein kurzfristiger Aufwärtstrend („Sommerrallye“) herausgebildet, der aber nur eine moderate Aufwärtsdynamik aufweist und nur ein kurzfristiges technisches Kurspotenzial bis zur kleinen Resistance-Zone von 13000 bis 13200 andeutet. Bisher hat diese Sommerrallye nicht die technische Qualität, die ein Ende der seit über einem Jahr bestehenden Seitwärtspendelbewegung andeutet.

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MDAX: Im mittelfristigen Aufwärtsdreieck

Der MDAX hat innerhalb seines technischen Hausse-Zyklus, der im März 2009 bei ca. 4120 startete, seit dem Jahresende 2012 und dem Niveau um ca. 10960 Punkte einen idealtypischen Hausse-Trend herausgebildet (Trendlinie aktuell bei ca. 24900). Hierbei ist es bisher zu einem Wechselspiel von Investment-Kaufsignalen, mittelfristigen Aufwärtstrends und mittelfristigen Konsolidierungen bzw. Korrekturen gekommen. Der letzte mittelfristige Aufwärtstrend von November 2016 bis Januar 2018 führte den MDAX von 20100 bis auf  27525 Punkte. Insgesamt ist der Index jetzt seit dem Jahreswechsel 2017/2018 wieder in eine mittelfristige Konsolidierung zum Abbau der vorherigen, überkauften Struktur hineingelaufen. Diese Konsolidierung hat bisher den technischen Charakter eines mittelfristigen Aufwärtsdreiecks mit der gestaffelten Resistance-Zone von 27000 bis 27500. Diese Konsolidierung hat bisher einen trendbestätigenden Charakter (nach oben). Einerseits hat der MDAX, solange er in dieser Konsolidierung steckt, im Index-Vergleich gegenüber dem DAX noch eine moderate relative Stärke und gegenüber dem TecDAX eine relative Schwäche. Andererseits sollte es nicht überraschen, wenn der Index in den kommenden Monaten versucht, diese Konsolidierung mit einem neuen (Investment-)Kaufsignal nach oben zu verlassen.

 

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TecDAX: Leicht überkaufte Lage

Der TecDAX befindet sich aus sehr langfristiger technischer Sicht seit März 2009 (Start bei 310) in einem technischen Hausse-Zyklus, wobei sich seit Oktober 2011 und Kursen um 617 ein idealtypischer Hausse-Trend ergeben hat, der aktuell bei 2250 liegt. Aus mittelfristiger technischer Sicht war der Index – nach dem Aufwärtstrend im Jahr 2017 von 1700 auf 2732 und der mittelfristig überkauften Lage – in eine Konsolidierung (Support-Zone um 2400; Resistance- Zone um 2730) hineingelaufen. Diese hatte einen trendbestätigenden Charakter (nach oben). Im Mai 2018 war der TecDAX mit einem neuen (Investment-)Kaufsignal nach oben angesprungen, wobei sich als nächstes technisches Etappenziel der Bereich um 3000 andeutete. Nachdem der TecDAX dieses Etappenziel fast erreicht hatte, liegt eine überkaufte Struktur vor, sodass eine deutlich Abschwächung des Aufwärtsmomentums ansteht und eine neue Konsolidierung auf dem erreichten Kursniveau nicht überraschen sollte. In Summe sollte die technische Hausse sich fortsetzen und die mittel- und langfristige relative Stärke im deutschen Indexvergleich gegenüber dem DAX und dem MDAX bestehen bleiben.

Produktidee: ETF

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