Technische Analysen

DAX Future: Trading unter der Resistance-Zone

Im Nachklang der US-China Handelsgespräche und angesichts der wieder stärker in den Fokus rückenden Brexit-Abstimmung im brit. Parlament (leichte Abgaben beim brit. Pfund z.B. gegenüber Euro) kam es am Donnerstag zu einem normaler Konsolidierungstag mit leichten Gewinnmitnahmen. Hierbei kam Flugzeubauer wie z.B. Safran (-2,2%; langfr. Aufwärtstrend und 200-Tage Linie wackeln) und Airbus (-0,1%; Resistance bei €90 arbeitet) unter Druck, während defensive Utilities wie z.B. Engie (+1,7%; Trading-Kaufsignal (Sprung über €13,0) arbeitet) und Enel (+1,7%; nächste Resistance-Zone um €5,4 voraus) zu den größten Tagesgewinnern zählten. Mit Blick auf den Wochenschluss deutet die kurzfristige Marktbreite der europäischen Blue-Chips und die Switches zurück in defensivere Titel und Sektoren einen weiteren Konsolidierungstag an.

Aus technischer Sicht fiel der DAX-Future ab Sept. 2018 in einem mittelfr. Abwärtstrendkanal ausgehend von 12.436 mit mehreren Verkaufssignalen (u.a. Bruch des ehemaligen Supports bei 11.000 Punkten) bis Ende Dez. 2018 auf 10.268. Dabei war eine mittelfr. überverkaufte technische Lage entstanden. Vor diesem Hintergrund startete zum Jahreswechsel eine kurzfristige Recovery, wobei die 10-Tage Linie mit einem Trading-Kaufsignal gecrossed wurde. Da der Future zuletzt an die Resistance-Zone bei 11.000 sowie an den mittelfristigen Abwärtstrendkanal (obere Trendlinie bei 11.145) herangelaufen ist, sollte der Übergang in einen Trading-Markt unterhalb der Resistance-Zone ab 11.000 einkalkuliert werden.

Produktidee: Faktor-Zertifikate

WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ263X Long DAX-Future Faktor: 6
CJ262X Short DAX-Future Faktor: -6

Bitte beachten Sie den Disclaimer und die Risikohinweise
Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen:
Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.