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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Nur Budapester Börse legt zu

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Wie schon am Freitag hat es auch am Montag keine klare Tendenz an den osteuropäischen Börsen gegeben. Während die Kurse in Budapest stiegen, gaben sie in Warschau und Prag nach. Der Moskauer Leitindex trat mit einem Minus von 0,02 Prozent auf 1268,25 Punkte quasi auf der Stelle.

Der ungarische Leitindex Bux stieg um 0,36 Prozent auf 39 661,47 Punkte. Rückenwind gab es von der Konjunktur: Das Verbrauchervertrauen war laut dem GKI-Institut von 0,6 Punkten im Juli auf 4,0 Punkte im August gestiegen. Auf Unternehmensebene stieg das Vertrauen von 4,3 auf 7,5 Punkte.

Die Schwergewichte des Bux zeigten sich überwiegend mit Gewinnen. Die größten Aufschläge verbuchten Mol , die um 1,41 Prozent zulegten. MTelekom gingen dagegen 0,71 Prozent tiefer aus dem Handel.

In Prag fiel der Leitindex PX um 0,59 Prozent auf 1039,35 Punkte. Unter den Einzelwerten kamen die Aktien des Softwarekonzerns Avast nach den deutlichen Zugewinnen der vergangenen Tage etwas zurück und gaben um 0,88 Prozent nach. Der Konzern hatte Mitte August Zahlen vorgelegt und die Anleger überzeugt. Deutlichere Abschläge verbuchten indes die Titel des Medienkonzerns CETV , sie rutschten um 1,62 Prozent ab.

In Warschau schloss der Wig-30 0,24 Prozent niedriger auf 2400,31 Punkten. Der breiter gefasste Wig verlor 0,25 Prozent auf 55 909,06 Punkte. Auch der polnische Arbeitsmarkt konnte die Kurse nicht stützen. Die Arbeitslosenquote war laut dem Statistikamt GUS von 5,3 Prozent im Juni auf 5,2 Prozent im Juli gesunken.

Unter den Einzelwerten stiegen die Anteilscheine von Play um 2,74 Prozent. Die Papiere von Dino gewannen 1,90 Prozent. Einen herben Abschlag von 7,78 Prozent mussten die Aktien von JSW hinnehmen. Der Bergbaukonzern hatte in der vergangenen Woche schwache Quartalszahlen vorgelegt. Der Nettogewinn war stark zurückgegangen.