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Corona-Virus Update 7. September 2021

In Deutschland scheint der Anstieg der Neuinfektionen zumindest vorübergehend zum Stillstand gekommen zu sein. In Israel ist die jüngste Infektionswelle dagegen noch immer nicht gebrochen, obwohl inzwischen 30 Prozent der Bevölkerung ein drittes Mal geimpft sind. In den USA ist das Infektionsgeschehen regional sehr unterschiedlich. Positive Nachrichten kommen aus Südamerika, wo die Infektionszahlen deutlich gesunken sind.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In Deutschland wurden gestern 6.726 Neuinfektionen gemeldet, 976 mehr als am Montag vor einer Woche. Offensichtlich beinhaltet diese Zahl eine Reihe von Nachmeldungen, die mehr als sieben Tage zurückliegen, denn die 7-Tage-Inzidenz – also die Summe der Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen – sank leicht auf 83,8 je 100.000 Einwohner (Chart 1).
  • Deutlich gefallen sind am Montag die Krankenhauseinweisungen. Sie sanken auf 1,64 je 100.000 Einwohner. Am Freitag waren es noch 1,83 gewesen. Ältere Menschen haben nach wie vor ein deutlich höheres Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs. Die Hospitalisierungsrate der über 60-Jährigen lag gestern bei 2,18.
  • Der Anteil der Corona-Patienten auf den Intensivstationen hat sich weiter auf 5,7% erhöht.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In Israel haben sich in der vergangenen Woche so viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie und auch die Krankenhauseinweisungen nehmen trotz der stark steigenden Auffrischungsimpfungen immer noch zu (Chart 2). Inzwischen hat die 7-Tage-Inzidenz sogar die Marke von 800 je 100.000 Einwohner überschritten.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Erfreuliche Nachrichten kommen aus Südamerika. Hier sind die Neuinfektionen seit Juni deutlich gefallen. In Brasilien und Argentinien wurden in den vergangenen sieben Tagen nur noch etwa mehr als 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemeldet (Chart 3). Anfang Juni waren es noch mehr als 3- bzw. 7-mal so viele.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Mit landesweit rund 320 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt die 7-Tagesinzidenz in den USA etwa so hoch wie Ende Januar, allerdings noch merklich unter den Höchstwerten von über 500. Dabei gibt es nach wie vor erhebliche regionale Unterschiede. Spitzenreiter sind zurzeit Tennessee und South Carolina mit Inzidenzen über 700 (Chart 4). Auch in den “besten” Bundesstaaten liegt die Inzidenz über 100.
  • In einzelnen Bundesstaaten ist das Gesundheitswesen durch die aktuelle Welle stark belastet. Beispielsweise liegen in den Krankenhäusern Floridas zurzeit mehr als doppelt so viele Corona-Patienten als am Hochpunkt der letzten Welle zu Jahresbeginn.
  • Immer mehr Unternehmen in den USA haben aufgrund der Coronalage den Zeitpunkt nach hinten verschoben, ab dem die Mitarbeiter zurück in den Büros geholt werden sollen. Zahlreiche Firmen peilen dazu jetzt Anfang nächsten Jahres an, nachdem sich die Hoffnung zerschlagen hatte, dass sich die Lage bereits Anfang September ausreichend beruhigt hat, um normale Büroarbeit zu ermöglichen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wirtschaft

  • In Deutschland lagen nach einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes die Umsätze der Branche im August nur noch 5,7 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Betriebe, die vorwiegend Erlöse mit dem Tourismus machen, verzeichneten dank des Trends zum Heimaturlaub sogar ein Plus von 3 Prozent.
  • Die Erholung im Dienstleistungssektor nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen hat auch die Zahl der Minijobber wieder deutlich steigen lassen. Sie ist innerhalb eines halben Jahres um 720.000 auf 6,48 Millionen gestiegen.
  • Nach wie vor sind auch die Restaurants gut gefüllt (Chart 5). Allerdings ist die Auslastung seit der letzten August-Woche leicht zurückgegangen. Dies könnte ein erstes Anzeichen sein, dass die Menschen angesichts des Infektionsgeschehens wieder etwas vorsichtiger werden. Am Wetter kann es nicht gelegen haben, denn das war prächtig.

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