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Corona-Virus Update 30. März 2021

Nicht nur in Deutschland, auch in den meisten Nachbarländern breitet sich das Coronavirus wieder stärker aus. In Israel und Großbritannien, wo schon große Teile der Bevölkerung geimpft sind, werden dagegen nur noch wenige Neuinfektionen gemeldet.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In Deutschland steigen die Infektionszahlen weiter. Gestern wurden 9.549 Neuinfektionen gemeldet, 2064 mehr als am Montag vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz legte leicht auf 135,2 zu (Grafik 1).
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Auch in den Nachbarländern werden mit Ausnahme von Tschechien mehr Neuinfektionen als vor vier Wochen gemeldet (Grafik 2). Stark verschlechtert hat sich die Lage in Polen und Frankreich. In Tschechien ist es dagegen gelungen, die hohen Infektionszahlen in den letzten Wochen merklich zu senken.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In Israel und Großbritannien wurden in den vergangenen sieben Tagen im Durchschnitt nur noch knapp 8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemeldet (Grafik 3).
  • In den USA zeigt die Infektionskurve seit knapp einer Woche wieder leicht nach oben. Verantwortlich hierfür sind regionale Infektionsausbrüche. Die Sorge vor einer neuerlichen Infektionswelle nimmt zu. Die US-Bundesregierung drängt daher darauf, die vielerorts gelockerten Vorschriften wieder zu verschärfen und insbesondere die Pflicht zum Tragen von Masken wieder einzuführen.
  • In Brasilien spitzt sich die Lage weiter zu. Im Durchschnitt der vergangenen sieben Tagen wurden 37 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemeldet, so viele wie noch nie.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Impfungen

  • In den USA schreitet der Impfprozess schnell voran. In den letzten sieben Tagen wurden durchschnittlich 2,76 Millionen Impfdosen verabreicht. Unterdessen haben sechs Bundesstaaten die Impfberechtigung auf alle Einwohner über 16 Jahren ausgedehnt. Der größte davon ist Texas, wo sich damit 22 Millionen Einwohner impfen lassen können (die USA haben insgesamt etwa 270 Millionen Einwohner über 16 Jahren).
  • In drei Wochen soll nach dem Willen von US-Präsident Biden 90% der Bevölkerung ein Impfangebot gemacht werden. Die Wege zu den Impforten soll auf fünf Meilen begrenzt werden. So soll in fast 40.000 Apotheken des Landes geimpft und neue Massenimpfzentren errichtet werden. Inzwischen wurden schon weit mehr als einem Viertel der Bevölkerung mindestens eine Impfdose verabreicht (Grafik 4).
  • US-Gesundheitsbehörden haben gestern eine Studie vorgestellt, wonach den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna auch unter realen Bedingungen – also nicht nur in klinischen Tests – eine hohe Wirksamkeit attestiert wird. Eine vollständige Impfung mit zwei Dosen senke danach binnen zwei Wochen das Ansteckungsrisiko um 90%, die Verabreichung einer einzelnen Dosis immerhin um 80%.

Wirtschaft

  • Die EU-Kommission erwartet nach dem vorläufigen Stopp des EU-Aufbaufonds durch das deutsche Bundesverfassungsgericht ein schnelles Verfahren. Sie sei zuversichtlich, dass die ersten Hilfsgelder wie geplant Ende Juni ausgezahlt werden können.

Start in die Dividendensaison

Auch in diesem Jahr ist im Frühjahr die Zeit für Hauptversammlungen und so können sich viele Aktionäre über Ausschüttungen freuen. Lesen Sie hier, was Anleger von der kommenden Dividendensaison erwarten können.