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Corona-Virus Update 26. Januar 2021

In den USA und Großbritannien zeigt die Infektionskurve unverändert steil nach unten. Auch in Deutschland ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen seit zwei Wochen rückläufig. In Frankreich gelingt es dagegen trotz des Lockdowns nicht, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In den USA und in Großbritannien ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen weiter deutlich rückläufig. Der 7-Tage Durchschnitt ist in Großbritannien auf 54 gesunken, der niedrigste Wert seit Ende Dezember (Grafik 1). In den USA fiel er mit 53 sogar auf das Niveau von Anfang Dezember.
  • Der US-Bundesstaat Kalifornien hat die regionalen Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. San Francisco will die Gastronomie wieder eingeschränkt öffnen.
  • Der neue US-Präsident Joe Biden hat die Einreiseverbote verlängert. Reisen aus den 26 Schengenstaaten, Großbritannien und Irland in die USA sind weiterhin untersagt.
  • Auch für Brasilien gilt ein Einreiseverbot in die USA, wo die Infektionsrate nach einem zwischenzeitlichen Rückgang zu Jahresbeginn weiterhin um 25 pendelt.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In Deutschland, Italien und den Niederlanden zeigt die Infektionskurve weiter nach unten (Grafik 2). In Deutschland meldet das RKI für gestern 6.408 Neuinfektionen, 4.961 weniger als am Montag vor einer Woche. Der 7-Tage Durchschnitt je 100.000 Einwohner fiel auf 16,6. Dies sind knapp 9 weniger als vor zwei Wochen.
  • Schlechte Nachrichten kommen dagegen weiterhin aus Frankreich, wo die Infektionszahlen trotz des Lockdown nicht fallen. Die 7-Tage Durchschnitt je 100.000 stieg gestern auf 30, der höchste Wert seit Ende November.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Das rückläufige Infektionsgeschehen in Deutschland macht sich auf in den Krankenhäusern positiv bemerkbar. Die Zahl der intensiv-medizinisch behandelten Corona-Patienten sank gestern auf 4.619, ein Minus von 7,7% gegenüber Vorwoche (Grafik 3).

Wirtschaft

  • Gestern hat der US-Senat Janet Yellen mit 84-15 Stimmen als Finanzministerin bestätigt. Ihre erste Aufgabe ist es jetzt, im Kongress für das von Präsident Biden vorgeschlagenen Corona-Hilfspaket zu werben. Yellen hatte die Parlamentarier zuvor bereits dazu aufgefordert, “groß” zu denken und versprochen, dass die Administration erst dann Steuererhöhungen für reiche Amerikaner und Unternehmen in Angriff zu nehmen, wenn die wirtschaftliche Erholung weiter fortgeschritten ist.
  • Präsident Biden geht davon aus, dass jeder Amerikaner, der sich gegen Corona impfen lassen will, bis zum Frühjahr eine Impfdosis erhalten kann,. In der letzten Woche wurden täglich im Durchschnitt 1,16 Millionen Impfungen verabreicht. Damit ist man auf dem Weg, das von Biden vorgegeben Ziel von 100 Mio Impfungen in seinen ersten 100 Amtstagen zu übertreffen.
  • Ma Jun, Berater der People’s Bank of China, warnte vor dem Risiko einer Vermögensblase aufgrund der aggressiven geldpolitischen Lockerung während der Pandemie. Er sagte, dass die finanziellen Risiken zunehmen, wenn die Politik nicht gegensteuert. Er schlug auch vor, dass China das jährliche Wachstumsziel abschaffen sollte.

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