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Corona-Virus Update 21. Januar 2021

In den USA und Großbritannien zeigt der Trend bei den Neuinfektionen steil nach unten. Auch in Deutschland lässt das Infektionsgeschehen nach. In Spanien dagegen breitet sich das Virus wieder stärker aus.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In den USA und Großbritannien wurden auch gestern weniger Neuinfektionen gemeldet. In beiden Ländern zeigt die Kurve des 7-Tage Durchschnitts steil nach unten (Grafik 1).
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In der EU stellt sich das Bild unterschiedlich dar. In Spanien steigt die Zahl der Neuinfektionen stark an (Grafik 2). In Frankreich gelingt es weiterhin nicht, die Neuinfektionen zu verringern. Die Niederlande und Italien meldeten dagegen auch gestern weniger neue Fälle.
  • Auch in Deutschland lässt das Infektionsgeschehen weiter nach. Gestern wurden 20.389 Neuinfektionen gemeldet, 4.766 weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Der 7-Tage Durchschnitt je 100.000 Einwohner sank auf 19. Vor einer Woche lag er noch bei 25.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Auch die Lage in den deutschen Krankenhäusern entspannt sich weiter. Gestern wurden 4.836 Corona-Patienten intensiv-medizinisch behandelt werden, 6,7% weniger als vor einer Woche (Grafik 3).

Wirtschaft

  • Der neue US-Präsidenten Biden hat gestern erste Maßnahmen verkündet, darunter ein Stop der umstrittenen Gaspipeline KeystoneXL. Zudem hat er den Wiederbeitritt zum Pariser Klimaschutzabkommen in die Wege geleitet. Auf Liegenschaften der US-Bundesregierung gilt ab sofort eine Pflicht zum Tragen von Masken.
  • Das Ziel von Präsident Biden, in seinen ersten 100 Amtstagen 100 Millionen Impfungen zu erreichen, ist erreichbar. In den letzten sieben Tagen wurden durchschnittlich über 900 Tsd Impfdosen verabreicht, das Tempo der Impfungen hat in den letzten Wochen stark zugenommen.
  • In China rechnet die Regierung mit etwa 1,7 Milliarden Passagieren während der Mondneujahrsfeiertage, 10% mehr als im Vorjahr, als der Reiseverkehr durch landesweite Abriegelungen gedämpft worden war. Allerdings ist dies nur etwa der Hälfte des normalen Niveaus. Menschen, die in ihre Heimatstadt in ländlichen Gebieten zurückkehren wollen, müssen einen negativen Covid-19-Test vorlegen.
  • Im Zeitraum vom 1. bis 17. Januar 2021 brach der Pkw-Absatz um 16 % gegenüber dem Vorjahr ein, was vor allem auf das Wiederauftreten des Virus zurückzuführen ist

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