Top Charts

Corona-Virus Update 2. Dezember 2020

In den USA scheint die dritte Infektionswelle den Hochpunkt überschritten zu haben. In den meisten EU-Ländern zeigt die Infektionskurve nach unten. In Deutschland ist die Zahl der Corona-Intensivpatienten erstmals seit Wochen wieder leicht gefallen. In den USA kommen die Gespräche über ein weiteres Stimulus-Paket wieder in Gang.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In den USA scheint die dritte Infektionswelle gebrochen zu sein. Der Sieben-Tage-Durchschnitt der Neuinfektionen ist auf 48 je 100.000 Einwohner gefallen (Grafik 1).
  • In Brasilien steigt dagegen die Infektionsrate weiter. In Indien verharrt sie unverändert auf niedrigem Niveau.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In der EU entspannt sich die Situation zusehends. In Frankreich, Italien und Spanien ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen weiterhin stark rückläufig und auch in den Niederlanden zeigt der Trend wieder leicht nach unten (Grafik 2).
  • In Deutschland wurden gestern mit 17270 deutlich weniger Neuinfektionen gemeldet wie vor einer Woche. Die Infektionsrate sank leicht auf bei 21,3. Noch ist es aber zu früh von einer Trendwende zu sprechen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Die Zahl der in deutschen Krankenhäusern intensiv-medizinisch behandelten Corona-Patienten ist gestern erstmals seit Mitte Oktober wieder leicht um 7 auf 3919 gefallen (Grafik 3). Gegenüber Vorwoche steht allerdings noch ein Plus von 4,0% zu Buche.

Wirtschaft

In den USA kommen die Gespräche über das seit Juli auf Eis liegende weitere Stimulus-Programm wieder in Gang. Gestern hat eine parteiübergreifende Gruppe von Abgeordneten aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Dieser würde Ausgaben von etwa 900 Mrd Dollar umfassen. Die Demokraten wollten ursprünglich ein umfassendes Paket von 2,2 Billionen Dollar durchsetzen, während die Republikaner nicht mehr als 650 Mrd Dollar ausgeben wollten.

Der designierte US-Präsident Joe Biden sagte, dass er die gegen China verhängten Zölle nicht sofort aufheben werde. Dies war das erste Mal, dass sich Biden zu den Handelsbeziehungen mit China geäußert hat. Er sagte, er werde sich an die traditionellen Verbündeten wenden, um eine “kohärente Strategie” zu entwickeln, und er werde alle bestehenden Abkommen mit China überprüfen. Dies entspricht unseren Erwartungen, dass Biden im Umgang mit China einen eher multilateralen Ansatz verfolgen wird und dass er sich innenpolitischem Druck ausgesetzt sähe, wenn er gegenüber Peking “Schwäche” zeigt.

Der onvista Adventskalender wartet mit tollen Gewinnen! Und Sie sind nur einen DAX-Tipp entfernt von Ihrem Traumpreis. Denn ab dem 1. Dezember stecken hinter jedem Türchen attraktive Gewinne wie ein iPhone 12 Pro, eine Playstation 5, eine Apple Watch, eine Nintendo Switch und vieles mehr. Jetzt mitmachen und gewinnen!