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Corona-Virus Update 18. Februar 2021

Die britische Mutation des Coronavirus breitet sich auch in der EU immer stärker aus. Doch zeigt ein Blick nach Großbritannien, dass die Neuinfektionen deshalb nicht unbedingt bald wieder deutlich steigen werden. Dort ist die Infektionsrate inzwischen sogar niedriger als etwa in Frankreich, Italien oder den Niederlanden.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In Großbritannien ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen weiter rückläufig. Der 7-Tage Durchschnitt fiel gestern auf unter 19 je 100.000 Einwohner (Grafik 1). In den USA zeigt die Infektionskurve ebenfalls steil nach unten.
  • Positive Nachrichten kommen auch aus Israel, wo inzwischen fast die Hälfte der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft wurde. Hier ist der 7-Tage Durchschnitt bei den Neuinfektionen innerhalb von nur einer Woche um 20 auf unter 54 je 100.000 Einwohner gefallen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In der EU ist derzeit Tschechien besonders hart von der Pandemie getroffen. Seit Anfang Februar steigt die Zahl der Neuinfektionen sogar wieder an (Grafik 2). In Portugal und Spanien ist es dagegen gelungen, die Ausbreitung des Virus merklich einzudämmen. Wenig verändert ist die Situation in Frankreich und Italien, wo die Zahl der Neuinfektionen im Trend nach wie vor stagniert.
  • In Deutschland wurden gestern 10.207 Neuinfektionen gemeldet, ähnlich viele wie vor einer Woche. Der 7-Tage Durchschnitt je 100.000 Einwohner liegt weiterhin bei knapp 9.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Die Lage in den deutschen Krankenhäusern entspannt sich weiter. Gestern mussten noch 3.251 Corona-Patienten intensiv-medizinisch behandelt werden (Grafik 3). Dies ist der niedrigste Stand seit Mitte November.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Impfungen

  • In Israel, Großbritannien und den USA kommt der Impfprozess weiter zügig voran (Grafik 4). Anders sieht es in der EU aus, wo weiterhin nur wenig Impfstoff verfügbar ist.
  • In Deutschland könnte nach Berechnungen des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung der Impfzeitplan der Bundesregierung um mehrere Wochen zurückgeworfen werden, wenn weiterhin nur ein Bruchteil des AstraZeneca-Impfstoffs verimpft wird.

Wirtschaft

  • In Deutschland ist nach einer Erhebung des ifo-Instituts seit Jahresbeginn fast in jedem dritten Unternehmen ein Teil der Belegschaft in Kurzarbeit.
  • In den USA sieht sich die Notenbank noch weit von ihren Zielen Vollbeschäftigung und Preisstabilität entfernt. Dies zeigt das Protokoll der geldpolitischen Sitzung vom Januar.
  • Der US-Einzelhandel hat im Januar 5,3% mehr umgesetzt als im Dezember, der Zuwachs fiel deutlich höher aus als erwartet. Eine große Rolle spielten dabei die Sonderzahlungen von 600 Dollar an viele Amerikaner aus dem Hilfspaket vom Dezember.
  • In China waren die Umsätze im Einzelhandel und in der Gastronomie während der Mondneujahrsfeiertage um etwa 30 % höher als im gleichen Zeitraum 2020 und um 4,9 % höher als 2019, wie aus den vorläufigen Daten des Handelsministeriums hervorgeht

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