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Corona-Virus Update 14. September 2021

In den meisten europäischen Ländern sinken die Neuinfektionen und immer mehr Länder lockern die Corona-Beschränkungen. Auch in Deutschland ist das Infektionsgeschehen leicht rückläufig. Ein Blick nach Israel mahnt aber zur Vorsicht. Dort werden weiterhin sehr viele Neuinfektionen gemeldet, obwohl inzwischen ein Drittel der Bevölkerung ein drittes Mal geimpft ist.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen leicht rückläufig. Gestern wurden 6.325 neue Fälle gemeldet, 401 weniger als am Montag vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz sank auf 81,1 je 100.000 Einwohner (Chart 1). Vor einer Woche lag der Wert noch bei 84.
  • Auch die Krankenhauseinweisungen sind leicht gesunken. In den vergangen sieben Tagen wurden 1,79 Corona-Erkrankte je 100.000 Einwohner stationär aufgenommen. Am Freitag lag der Wert noch bei 1.95.
  • Weiter zugenommen hat die Zahl der erwachsenen Corona-Erkrankten auf den Intensivstationen. Sie erhöhte sich gestern um 50 auf 1.491. Der Anteil der Corona-Patienten auf den Intensivstationen stiegt auf 6,5 Prozent.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Auch in den meisten anderen westeuropäischen Ländern sinken die Infektionszahlen. In Spanien ist die Summe der in den vergangenen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner von 400 Mitte Juli auf zuletzt unter 70 gesunken (Chart 2).
  • Auch in Frankreich ist die jüngste Infektionswelle abgeebbt. Dort ist die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern erstmals seit Mitte August wieder unter die Marke von 10.000 gefallen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In Israel ist die Zahl der Neuinfektionen immer noch sehr hoch. Nach dem Rückgang über die Feiertage, an denen weniger getestet wurde, ist die 7-Tage-Inzidenz wieder gestiegen, obwohl inzwischen rund ein Drittel der Bevölkerung ein drittes Mal geimpft ist (Chart 3).
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In den USA sind die Infektionszahlen weiter leicht gefallen. Landesweit liegt die 7-Tagesinzidenz jetzt bei etwa 250 und damit etwa 80 niedriger als Ende August. Die Lage in einigen besonders stark von der aktuellen Coronawelle betroffenen Bundesstaaten hat sich stabilisiert. So ist die 7-Tagesinzidenz in Florida auf gut 400 gefallen, nach Werten über 700 Ende August. In Louisiana ist die Inzidenz von 880 Mitte August auf zuletzt 270 gefallen (Grafik 5). Für eine Entwarnung ist es gleichwohl zu früh, denn es sind einige neue Hotspots aufgetreten. So steigt die Inzidenz in Ohio stark an und hat 400 erreicht; noch im Juli wurden dort kaum Infektionen festgestellt.
  • Ein recht hoher Anteil der älteren Bewohner der USA sind geimpft. Über 65-jährige haben zu 82,5% vollen Impfschutz, knapp 93% wurden zumindest einmal geimpft. Der Anteil der mit Corona in Zusammenhang stehenden Todesfälle, der auf jüngere Amerikaner entfällt, steigt daher. Mitte August waren über 20% der Corona-Toten jünger als 55 Jahre; Ende 2020 entfielen nur 6% der Todesfälle auf diese Altergruppe. Einer Studie der CDC zufolge ist das Todesfallrisiko für Ungeimpfte 11-mal höher als für Geimpfte.

Wirtschaft

  • In Deutschland will die Bundesregierung die Corona-Sonderregeln für Kurzarbeit um weitere drei Monate bis Ende 2021 verlängern. Dies wird sie vermutlich morgen beschließen. Laut Nachrichtenagentur Reuters, der der Verordnungsentwurf vorliegt, soll damit auch die Stichtagsregelung aufgehoben werden, so dass den Arbeitgebern die Sozialbeiträge auch dann in voller Höhe erstattet werden, wenn mit Kurzarbeit erst nach dem 30. September begonnen wird. Auch die derzeit geltende Schwelle soll wegfallen, dass 10% der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, damit ein Betrieb Kurzarbeit anmelden kann.
  • In den Niederlanden wird die 1,5-Meter-Abstandsregel ab dem 25. September aufgehoben. Das hat die Regierung auf ihrer gestrigen Sitzung beschlossen. Für einen Drink in einer Bar, einen Besuch im Café oder im Kino wird ab dann eine Impfung oder ein Negativtest benötigt. Unter dieser Voraussetzung dürfen auch Fußballstadien wieder voll gefüllt werden. Mund-Nase-Bedeckungen bleiben im öffentlichen Verkehr verpflichtend, müssen allerdings nicht länger an Bus- und Bahnhaltestellen getragen werden

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