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Corona-Virus Update 12. Oktober 2021

In Deutschland stagnieren die Infektionszahlen seit Ende September. Auffällig ist allerdings, dass wieder mehr ältere Corona-Erkrankte stationär behandelt werden müssen. In Dänemark werden seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen wieder mehr Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. In den USA gibt es bei den Neuinfektionen weiterhin große regionale Unterschiede.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Infektionsgeschehen

  • In Deutschland stagniert seit Ende September die Zahl der Neuinfektionen. In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI 58.168 neue Fälle gemeldet, 1.552 mehr als in den sieben Tagen zuvor (Chart 1). Die 7-Tage-Inzidenz lag gestern bei 65,8.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Die 7-Tage-Hospitalisierungsrate lag gestern bei 1,58 je 100.000 Einwohner (Chart 2). Auffällig ist, dass die schweren Krankheitsverläufe bei ältere Menschen wieder zunehmen. Bei den über 60-Jährigen ist die Rate auf über 3 gestiegen. Bei den unter 60-Jährigen ist sie dagegen weiter rückläufig. Die Hospitalisierungsrate in Chart 2 gibt die jeweils vom RKi täglich gemeldeten Werte wider. Die tatsächlichen Krankenhauseinweisungen sind deutlich höher, da viele der in den vergangenen sieben Tagen infizierten Personen erst zu einem späteren Zeitraum stationär behandelt werden müssen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • In Dänemark wurden am 10. September alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. Seitdem breitet sich das Coronavirus trotz der hohen Impfquote wieder stärker aus. In den vergangenen sieben Tagen wurden knapp 67 neue Fälle je 100.000 Einwohner gemeldet. Das sind 30 mehr als im Tiefpunkt Mitte September.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
  • Die 7-Tages-Inzidenz in den USA ist in den letzten Wochen deutlich gefallen und liegt jetzt noch bei 195 je 100.000 Einwohner. Allerdings gibt es weiterhin deutliche regionale Unterschiede im Land. Die höchste Inzidenz weist mit 754 weiterhin Alaska auf, gefolgt von Montana mit 624. Die Staaten mit der höchsten Inzidenz sind meistens dünn besiedelt, während mit Kalifornien und Florida zwei der bevölkerungsreichen Regionen unter den fünf Staaten mit der aktuell niedrigsten Inzidenz sind (Grafik 3).
  • Der Gouverneur von Texas hat Arbeitgebern des Bundesstaates per Anordnung untersagt, eine Impfung für deren Angestellte verpflichtend zu machen. Diese Anordnung gilt auch für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens. Eine ähnliche entschieden ablehnende Haltung gegen eine Impfpflicht nimmt der Gouverneur von Florida ein, auch er ein Republikaner.

Wirtschaft

  • Einer Umfrage des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge wollen rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen Homeoffice wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurückführen. Jedes zehnte Unternehmen plant sogar weniger Homeoffice. Nur jedes fünfte Unternehmen möchte zukünftig mehr Flexibilität ermöglichen.

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