Rohstoffe

Chinesische Zentralbank setzt Goldkäufe fort

Energie: Die Ölpreise starten kaum verändert in die neue Handelswoche. Brent notiert bei rund 58 USD je Barrel, WTI bei knapp 53 USD. Durch die leichten Gewinne am Freitag konnte der Wochenverlust zumindest noch etwas eingegrenzt werden. In dieser Woche stehen die Monatsberichte der drei großen Energieagenturen an. Dabei dürfte es zu einer weiteren Abwärtsrevision der Nachfrageprognosen kommen und ein Anstieg um weniger als 1 Mio. Barrel pro Tag für 2019 ausgewiesen werden. Wichtiger wird aber sein, wie die Perspektiven für 2020 gesehen werden. Hier gehen die meisten Marktbeobachter bislang noch von einer wieder stärkeren Nachfragedynamik aus. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass es zu einer baldigen Lösung im US-chinesischen Handelskonflikt kommt. Entsprechend wird man mit Argusaugen auf die Ende der Woche stattfindenden Handelsgespräche schauen. Der in der vergangenen Woche noch vorherrschende vorsichtige Optimismus der Marktteilnehmer hat durch jüngste Meldungen einen Dämpfer erhalten (siehe Industriemetalle unten). Somit könnten demnächst auch die Nachfrageprognosen für 2020 wackeln. Der Druck auf die OPEC, bei den Produktionskürzungen noch mal nachlegen zu müssen, würde dann zunehmen, auch wenn OPEC-Generalsekretär Barkindo dies im Augenblick für verfrüht erachtet. Möglicherweise erhält die OPEC aber auch Unterstützung durch eine weniger stark steigende US-Ölproduktion. Die Bohraktivität fiel in der letzten Woche laut Baker Hughes zum 7. Mal in Folge und liegt mit 710 Ölbohrungen auf dem niedrigsten Niveau seit Mai 2017.

Der Rückgang des CO2-Preises setzt sich auch zu Beginn der neuen Woche fort. Erstmals seit Anfang April kostet das Recht zur Emission einer Tonne CO2 weniger als 23 EUR je Tonne.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ3H88 Long WTI Oil Future Faktor: 4
CJ8EW9 Long Brent Oil Future Faktor: 4
CJ3D4Q Short WTI Oil Future Faktor: -4
CJ3D48 Short Brent Oil Future Faktor: -4
CJ3F6N Long ICE ECX EUA Future Faktor: 2
CJ3F6R Short ICE ECX EUA Future Faktor: -2
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle: Gold handelt zum Wochenauftakt leicht über der Marke von 1.500 USD je Feinunze, unter dies es am Freitag nach Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten kurzzeitig gefallen war. Im September wurden in den USA 136 Tsd. neue Arbeitsplätze geschaffen, ähnlich viele wie erwartet. Damit wurden die Befürchtungen nach den zuletzt schwachen ISM-Indizes nicht bestätigt. Da die Beschäftigung aber kein Frühindikator ist, werden diese Zahlen die Sorgen um die US-Konjunktur kaum nennenswert dämpfen können. Zudem fiel das Lohnwachstum unerwartet schwach aus. Wir erwarten, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen wegen der Abwärtsrisiken der Wirtschaft in diesem Jahr noch zweimal senken wird. Hiervon sollte Gold unseres Erachtens profitieren. Ebenso dürfte Gold durch die Brexit-Unsicherheit unterstützt sein. Medienberichten zufolge sah es am Wochenende zwar kurzzeitig so aus, als würde die Austrittsfrist nochmals verlängert werden, der britische Premierminister Johnson hat aber schnell wiederholt, dass er Großbritannien auf jeden Fall am 31. Oktober aus der EU führen will.

Die chinesische Zentralbank (PBoC) hat eigenen Angaben zufolge im September 5,9 Tonnen Gold gekauft und damit den Aufbau ihrer Goldreserven fortgesetzt. Nachdem die PBoC mehr als zwei Jahre lang kein Gold gekauft hat, hat sie seit letzten Dezember über 100 Tonnen Gold erworben. Sie zählt damit zu den wichtigsten Goldkäufern im Offiziellen Sektor. Da die chinesischen Goldbestände in Relation zu den Währungsreserven im Vergleich zu westlichen Maßstäben nach wie vor sehr gering sind, dürfte die PBoC zukünftig weiter Gold kaufen.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU0E63 Long Gold Future Faktor: 10
CJ7RLD Short Gold Future Faktor: -10
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Industriemetalle: Noch sind die chinesischen Händler nicht wieder zurück im Markt, so dass der Wochenauftakt bei den Industriemetallen eher ruhig verlaufen dürfte. Kupfer zeigt sich daher auch wenig verändert bei knapp 5.700 USD je Tonne. Diese Woche dürfte im Zeichen der Handelsgespräche zwischen den USA und China stehen, die am Donnerstag und Freitag in Washington fortgeführt werden. Der Markt hofft auf Fortschritte, möglicherweise aber vergebens. Medienberichten zufolge steht China einem umfassenden Handelsabkommen skeptisch gegenüber und es hat angeblich die Anzahl der Punkte, über die es verhandeln möchte, reduziert. Demnach soll ein Angebot Chinas an den wichtigsten US-Forderungen vorbeigehen.

Der größte indonesische Zinnproduzent hat angekündigt, seine Exporte noch stärker zu kürzen als bisher, da die Preise zu niedrig sind. Demnach sollen monatlich 2-2,5 Tsd. Tonnen weniger Zinn ausgeführt werden. Seit Juli sind die Exporte gemäß Angaben des Unternehmens um 1-1,5 Tsd. Tonnen gedrosselt. Auch soll die Produktion in einigen Minen zurückgefahren werden. Ob dies dem Zinnpreis, der aktuell nur bei rund 16.500 USD je Tonne notiert, auf die Beine hilft, ist unseres Erachtens fraglich. Denn die vorherige Ankündigung geringerer Exporte aus Indonesien war ebenso verpufft wie die Bekanntgabe von umfangreichen Produktionskürzungen in China. Anfang September hatten 14 chinesische Zinnschmelzen beschlossen, ihre Produktion in diesem Jahr um rund 20 Tsd. Tonnen zu drosseln. Der Zinnpreis wird sich wohl nur dann erholen, wenn die Exporteure und Produzenten in Indonesien und China diszipliniert sind.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ3D7J Long Copper Future Faktor: 5
CJ3D7R Short Copper Future Faktor: -5
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