Marktüberblick

Beiersdorf überrascht positiv

Der deutsche Aktienmarkt knüpfte zum Wochenstart an die kräftige Rally der Vorwoche an, verlor dabei jedoch ein wenig an Schwung. Stützend wirkte ein nachgebender Euro. Schwächer als erwartete Daten zum deutschen Auftragseingang wirkten sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX endete 0,36 Prozent fester auf einem 9-Wochen-Hoch bei 13.369 Punkten. Der TecDAX stieg um 1,09 Prozent auf ein 17-Jahres-Hoch bei 2.671 Punkten und behielt damit seine relative Stärke bei. Der MDAX der mittelgroßen Werte schloss hingegen mit einem kleinen Abschlag von 0,01 Prozent bei 27.015 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 65 Gewinner (61%) und 42 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 36 Prozent (48 ohne Berücksichtigung der Steinhoff-Aktie). Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 97,9 Millionen Aktien (Vortag: 116,0) im Wert von 3,83 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,08). Die stärksten DAX-Sektoren waren Technologie (+1,30%), Immobilien (+0,90%) und Automobile (+0,88%). Am deutlichsten verloren Banken (-0,56%), Rohstoffe (-0,07%) und Pharma & Healthcare (-0,03%). An der DAX-Spitze verbesserte sich Infineon nachrichtenlos um 1,35 Prozent. BMW und Deutsche Börse rückten um 1,32 und 1,25 Prozent vor. Das Schlusslicht im Leitindex bildete Deutsche Bank mit minus 0,96 Prozent. ThyssenKrupp und Merck verloren 0,55 und 0,49 Prozent. Beiersdorf meldete kurz vor Xetra-Schluss überraschend Geschäftszahlen für das vergangene Jahr. Diese wurden positiv aufgenommen. Zudem bestätigte der Konsumgüterkonzern seine operative Gewinnprognose. Die Aktie notierte nachbörslich über 1 Prozent fester.

An der Wall Street schloss der Dow 0,05 Prozent schwächer bei 25.283 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich hingegen um 0,35 Prozent auf 6.677 Zähler. 56 Prozent der Werte verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. 245 neuen 52-Wochen-Hochs standen 21 neuen Tiefs gegenüber. Alle Sektoren mit Ausnahme von Healthcare und Finanzwerten konnten zulegen. Die größten Aufschläge sahen Versorger und Immobilien.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Pfund Sterling auf. Der Dollar-Index stieg um 0,36 Prozent auf 92,34 Punkte. Der Euro zeigte gegenüber allen anderen Majors Schwäche. EUR/USD gab um 0,52 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 1,1966 USD nach und prallte damit vom in der Vorwoche erreichten Widerstand des Septemberhochs (1,2092 USD) deutlicher ab.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete unverändert bei 443,75 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,40 Prozent auf 67,89 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,29 Prozent auf 2,83 USD. Comex-Kupfer notierte gut behauptet bei 3,23 USD. Gold gab um 0,08 Prozent auf 1.321 USD (1.103 EUR) nach. Silber verlor 0,67 Prozent auf 17,17 USD. Platin und Palladium konnten hingegen um 0,22 und 1,28 Prozent zulegen.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,30 Prozent auf 180,42 Punkte. Unternehmensseitig stand die Samsung-Aktie mit Kursverlusten von rund 3,6 Prozent im Blick. Der koreanische Chip-Riese konnte die Markterwartungen beim Gewinn im vierten Quartal nicht erfüllen.

Heute richtet sich der Fokus auf die Daten zur deutschen Industrieproduktion. Von Continental werden nach Xetra-Schluss die Eckdaten zum Jahresergebnis erwartet.

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