Währung

Atempause in EUR-USD & Pfund profitiert von Fortsetzung der Brexit-Gespräche

Atempause in EUR-USD

Nach der EUR-USD-Rallye der letzten Tage ist erst einmal eine Atempause angesagt. Die US-Präsidentschaftswahl ist in 12 Tagen, vorher möchte sich niemand zu sehr auf eine Richtung in EUR-USD festlegen. Zumal die Hoffnungen auf ein Fiskalpolitik in den USA noch vor der Wahl auch schon wieder bröckeln. Denn es kommt halt nicht nur auf eine Einigung zwischen den Demokraten und dem Weißen Haus an. Das Paket muss auch noch durch den Kongress und Senat Mehrheitsführer Mitch McConnell hat signalisiert, dass er vor der Wahl keine Abstimmung mehr zulassen wird. Und mit der Wahl werden die Karten neu gemischt, das gilt sowohl für den Ausblick für fiskalischen Stimulus als auch für die daraus resultierenden USD-Konsequenzen. Bis dahin bevorzugen es viele Marktteilnehmer, die Füße stillzuhalten.

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Pfund profitiert von Fortsetzung der Brexit-Gespräche

Die EU und Großbritannien haben sich also geeinigt. Zwar nicht auf ein Handelsabkommen, aber immerhin darauf, die Gespräche darüber fortzusetzen. Heute Nachmittag will man sich in London nun endlich wieder inhaltlichen Fragen zuwenden, mit dem Ziel bis Mitte November eine Einigung zu erzielen. Die erheblichen Zugewinne des Pfundes sprechen dafür, dass eine nicht unerhebliche Zahl der Marktteilnehmer das Hin und Her der vergangenen Tage als politische Muskelspielchen und nicht als Anzeichen eines grundsätzlich zerrütteten Vertrauensverhältnisses verbucht. In letzter Sekunde, so die implizite Hoffnung, werden sich die beiden Seiten trotz allen politischen Gepolters schon einigen. Und ja, das ist auch unsere Erwartung. Doch dass der britischen Regierung gut 10 Wochen vor dem De-Facto-Brexit eine politische Machtdemonstration wichtiger ist als der Verhandlungsfortschritt sollte zu denken geben. Das Risiko eines No-Deal-Unfalls, bei dem die politischen Kosten eines Kompromisses als zu hoch erachtet werden, ist in meinen Augen weiterhin erheblich. Und damit auch das Rückschlagspotenzial für das Pfund.

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China: Straffungserwartungen

Einige hochrangige chinesische Vertreter äußerten sich gestern zu Wirtschaft und Politik. Das war Anlass für Spekulationen, dass die Geldpolitik leicht gestrafft wird. In den letzten Monaten war die Geldpolitik im Zuge der Post-Corona-Erholung eindeutig neutral. Allerdings suggereiren diese neuen Kommentare, dass eine gewisse zielgerichtete Straffung ansteht. Der Chef der chinesischen Zentralbank (PBoC), Yi Gang, erwartet, dass sich die nationale Gesamtverschuldung im nächsten Jahr parallel zum Wirtschaftswachstum stabilisiert – nach einem Anstieg der Schuldenquote 2020. Wörtlich erklärte er: „Die Geldpolitik muss die Geldschleusen kontrollieren, Schwankungen der nationalen Gesamtverschuldung ordnungsgemäß ausbügeln und langfristig für einen tragbaren Verlauf sorgen.“ China-Beobachter verwiesen darauf, dass die Währungshüter abermals davon sprachen, die Geldschleusen zu kontrollieren. Dieser Ausdruck war auch im Rahmen des Schuldenabbaus ein geflügeltes Wort. Indes beobachtet der Markt aktuell ganz genau, wie die chinesische Zentralbank die CNY-Wechselkurse steuert. Sollte die Geldpolitik schrittweise verschärft werden und die Währung weiter aufwerten, wird der Wirtschaft wohl ein Doppelschlag drohen.

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CU97XBCallUSD/CNHHebel: 9,1
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USD-JPY unter 105 – auf zu neuen Verbalinterventionen?

Im Zuge der gestrigen USD-Schwäche ist USD-JPY deutlich unter die Marke von 105 gerutscht und damit in einen Bereich, in dem die Regierung sich Ende Juli genötigt sah, verbal gegen den Yen zu intervenieren. Seitdem hat sich nichts viel geändert, die Yen-Aufwertung bleibt ein Problem. Denn der starke Yen belastet einerseits über höhere Exportpreise die Wettbewerbsfähigkeit des wichtigen japanischen Exportsektors, der bereits sehr unter dem Pandemie-bedingten globalen Nachfrageeinbruch leidet. Anderseits drückt eine Aufwertung über niedrigere Importpreise das heimische Preisniveau. Und wie die Septemberzahlen morgen früh zeigen werden, droht Japan bereits wieder in die Deflation zu rutschen. Zwar betont die Bank of Japan, dass dies vor allem auf Sonderfaktoren im Zuge der Pandemie-Bekämpfung zurückzuführen sei, und daher ihren langfristigen Inflationsausblick nicht ändert. Doch der Finanzmarkt bezweifelt eine baldige Wiederbelebung der Inflation. Bisher konnten sich die langfristigen marktbasierten Inflationserwartungen noch nicht wieder vom Corona-Schock im März erholen und verharren unter der Nulllinie.

Ganz offensichtlich traut niemand der BoJ zu, dass Sie noch irgendwelche effektiven Maßnahmen ergreifen kann. Auch wir glauben, dass die BoJ ihr geldpolitisches Pulver verschossen hat, und der niedrigen Inflation nichts entgegensetzen kann. Entsprechend sorgt die steigende Kaufkraft des Yens in unseren Augen dafür, dass der Aufwertungsdruck auf die japanische Währung auf absehbare Zeit bestehen bleibt. Nach dem gestrigen Rutsch in USD-JPY können sich Marktteilnehmer daher auf erneute verbale Interventionsversuche vorbereiten. Nur wirken diese, wenn überhaupt, nur temporär. Unter der Annahme, dass die BoJ einen geldpolitischen Tabubruch wie direkte Devisenmarktinterventionen, Helikoptergeld oder Bargeldabschaffung scheut, erwarten wir, dass die Unterstützung, die USD-JPY in den vergangenen Jahren im Bereich von 104/105 genossen hat, schon bald fallen und den Weg für niedrigere USD-JPY-Notierungen freigeben dürfte.

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CJ6034CallUSD/JPYHebel: 8,1
CJ4VA7PutUSD/JPYHebel: 8,1
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