Währung

Am Devisenmarkt trennt sich die Spreu vom Weizen

EUR-USD in der Wohlfühlzone
Es sieht ganz danach aus, als hätte EUR-USD im Bereich 1,12-1,14 seine neue Wohlfühlzone gefunden. Lediglich von politischer Seite könnte es (mit Blick auf den EU-Gipfel morgen) eventuell zeitweise Impulse geben. Auf der geldpolitischen Seite sieht es dagegen vorerst mau aus. Und auch wirtschaftlich sieht die Lage mittlerweile recht ähnlich aus. Sowohl die USA als auch die Eurozone scheinen den Tiefpunkt der Krise durchschritten zu haben. Die Daten hier wie auch auf der anderen Seite des Atlantiks deuten auf eine teilweise sogar überraschend dynamische Erholung der Wirtschaftsaktivität seit der Aufhebung der Lockdown-Maßnahmen. Ganz so überraschend ist die Entwicklung aber dann doch nicht, wenn man bedenkt, dass sie von einer überaus niedrigen Basis ausgeht. Die Wirtschaft wurde immerhin auf nahe Null runtergefahren. In den nächsten Wochen und Monaten kommt es nun darauf an, welche Wirtschaft das Tempo der Erholung halten kann bzw. wo der Erholung schneller die Luft ausgeht. Noch gehen wir davon aus, dass der Verlauf in den beiden Währungsräumen ähnlich sein wird. Aber ich glaube, ich muss Ihnen nicht sagen, dass Wirtschaftsprognosen aktuell mit hoher Unsicherheit behaftet sind, noch mehr als es normalerweise schon der Fall ist. Aber das gilt nicht nur für die USA und die Eurozone. Allgemein dürfte sich in den nächsten Wochen und Monaten die Spreu vom Weizen trennen und sich zeigen, wer die Krise besser übersteht, was dann auch Einfluss darauf haben dürfte, welche Währung sich schneller erholen wird.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
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CU2XLRLongEUR/USDFaktor: 5
CU54YQShortEUR/USDFaktor: -5
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Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

SNB ist noch nicht aus dem Schneider
Auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird heute kein rosiges Bild von der Wirtschaft zeichnen. Seit ihrer letzten regulären Sitzung im März haben sich die Aussichten schließlich deutlich eingetrübt. Dennoch erwartet so gut wie keiner, dass die SNB deshalb ihre Zinsen heute senkt. Warum? Weil der Franken im Zuge der Risk-On Rallye vergangenen Monat abgewertet hat und somit kein akuter Bedarf für eine Lockerung der Geldpolitik besteht. So ist es nun einmal, wenn die Währung in Krisenzeiten ein sicherer Hafen ist. Eine der Hauptaufgaben der Notenbank ist es dann, eine zu starke Aufwertung der Währung zu verhindern. Und zumindest teilweise ist das der SNB gelungen. Sie hat verhindert, dass der EUR-CHF-Kurs nachhaltig unter die Marke von 1,05 fällt, was sowas wie ihre Schmerzgrenze zu sein scheint. Jedoch notiert der Franken noch immer auf starken Niveaus, was der Wirtschaft – insbesondere dem Exportsektor – gar nicht gut tun wird und auch die Deflationsgefahren erhöht. Die SNB ist somit noch lange nicht aus dem Schneider.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
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CU7A72CallEUR/CHFHebel: 5,2
CJ4QJ6PutEUR/CHFHebel: 5,2
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Taubenhafte BoE-Überraschung?
Es wird allgemein davon ausgegangen, dass die Bank of England heute die Obergrenze für ihre Anleihekäufe ein weiteres Mal anheben wird. Denn bei dem Kauftempo, welches sie zurzeit vorlegt, würde sie die bisherige Grenze schon in wenigen Wochen erreichen. Eine Aufstockung um etwa 100 Mrd. Pfund würden ausreichen, um die Käufe bei aktuellem Niveau zumindest bis zu ihrer nächsten Sitzung im August beizubehalten. Schon in der letzten Sitzung hatten zwei MPC-Mitglieder für eine Erhöhung der Grenze um diesen Betrag gestimmt, weshalb der Markt diese Marke überhaupt im Sinn hat. Es ist ziemlich trivial: Beschließt das MPC einen höheren Betrag, wäre das ein taubenhaftes Signal. Denn damit würde es sich schon jetzt darauf festlegen, dass die Anleihekäufe auch über ihre nächste Sitzung hinaus fortgesetzt würden, anstatt erst bis dahin zu warten und dann zu entscheiden. Das Pfund würde entsprechend unter Druck geraten. Aber nicht nur wegen der Käufe an sich. Sondern auch, weil die BoE generell damit signalisieren würde, dass sie lieber ein bisschen zu viel als zu wenig macht, was Spekulationen auf Negativzinsen erneut anfachen könnte. Zuletzt hatte der Markt seine Zinserwartungen wieder etwas hochgeschraubt, zweifellos auch aufgrund seines optimistischeren Wirtschaftsausblicks. Doch das Risiko ist groß, dass die BoE den Erwartungen, wie die Fed vergangene Woche, mit einer eher taubenhaften Einschätzung wieder einen ordentlichen Dämpfer verpasst.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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CU2XL5LongEUR/GBPFaktor: 5
CU54Y6ShortEUR/GBPFaktor: -5
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CNY: Nichts und niemand kann Marktausschläge bewirken
In den letzten 24 Stunden gab es einige auffällige Schlagzeilen über die Beziehungen zwischen den USA und China. In Bezug auf das Handelsabkommen teilten rund 200 amerikanische Landwirtschaftsorganisationen in einem Brief an US-Präsident Trump mit, dass Chinas Käufe bisher weit hinter den Planungen zurückgeblieben sind. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte jedoch, dass das Handelsabkommen zwischen den USA und China trotz der Konflikte der beiden Länder keine Schwächeanzeichen während der letzten Monate aufgewiesen haben. Er merkte an: „Alles deutet darauf hin, dass sie ihre Versprechungen trotz Covid-19 einhalten werden.“ Unterdessen meldeten Medien auch, dass der frühere Nationale Sicherheitsberater John Bolton behauptet, US-Präsident Trump habe den chinesischen Präsidenten Xi Jinping gebeten, ihm zu einem Wahlsieg im Jahr 2020 zu verhelfen. Während des G20-Treffens in Osaka habe Trump Xi „angefleht“, mehr Agrarerzeugnisse aus den USA zu kaufen. Auch diese Behauptung wies Lighthizer zurück. Letzten Endes ergibt sich ein uneinheitliches und auf gewisse Weise gegenläufiges Bild, das insgesamt aber auf vorerst geringere Spannungen zwischen den USA und China hindeutet. Aus diesem Grund war USD-CNY überwiegend stabil und wurde deutlich unter dem Stand von 7,10 gehandelt.

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CJ6WTFCallUSD/CNHHebel: 7,0
CU9BQKPutUSD/CNHHebel: 6,9
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