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Favoritenrolle der technisch defensiven Wachstumsaktien

Die europäischen und deutschen Aktienmärkte sind – nach den feinen Aufwärtsbewegungen des ersten Halbjahres – aktuell hin und hergerissen. Einerseits belasten die moderaten Konjunkturaussichten und die Berichterstattung von vielen Unternehmen. Andererseits liegen Impulse durch immer weiter sinkende Anleiherenditen und die Aussicht auf weiteren geldpolitischen Rückenwind von vielen Notenbanken vor. Während als technische Konsequenz die Mehrzahl der europäischen Standardwerteindizes wie der Euro Stoxx 50 und der DAX jetzt in „Schaukelbörsen“ seitwärts festhängen, fallen ausgewählte, technisch defensive Wachstumswerte positiv auf. Hierzu zählen mit Blick auf die europäischen Standardwerte die drei französischen Titel Danone, Pernod Ricard und Vinci auf. Diese stellen jeweils einen technischen (Zu-)Kauf dar.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Danone: Intakte, technische Hausse

Der französische Lebensmittelkonzern Danone, der auch im Euro Stoxx 50 enthalten ist, hat seinen Geschäftsschwerpunkt bei der Produktion, der Vermarktung und dem weltweiten Verkauf von Milchprodukten, Getränken und medizinischer Ernährung. Die Aktie von Danone befindet sich seit den späten ´80ziger Jahren in einer moderaten, langfristigen Aufwärtsbewegung. Hierbei wechselten sich bisher immer wieder Börsenphasen mit einem technischen Neubewertungsschub und mehrjährigen Korrekturen ab. Seit März 2000 und Kursen um €21,3 befindet sich Danone in einem stabilen Hausse-Trend (Hausse-Trendlinie zurzeit bei €60,0). Innerhalb dieses zentralen Hausse-Trends hatte sich ab dem Jahreswechsel 2009/2010 und Notierungen um €39,3 ein idealtypischer Hausse-Aufwärtstrendkanal ergeben. Hierbei bewegt sich der Kurs einer Aktie zwischen zwei parallel laufenden Aufwärtstrends kontinuierlich nach oben. Aktuell liegt die untere Aufwärtstrendkanallinie bei €63,0. Ausgehend von den Zwischentop um €72,5 (in 2017) bewegte sich Danone von 2017 bis 2019 – noch innerhalb des Aufwärtstrendkanals – in einer mittelfristigen Seitwärtspendelbewegung mit der charttechnischen Form eines Aufwärtsdreiecks. Dieses hatte einen trendbestätigenden Charakter (nach oben). Deshalb überrascht es nicht, dass Danone im Juni 2019 mit dem Investment-Kaufsignal (Sprung über die Resistance-Zone um €72,5) die technische Neubewertung wieder aufgenommen hat. Auch wenn Danone, die eine (Brutto-)-Jahresdividendenrendite von 2,4% bietet, bereits zum ersten mittelfristigen, technischen Etappenziel von €80,0 gelaufen ist, deutet die laufende technische Neubewertung ein weiteres Kurspotential bis in den Bereich von €87,0 – €88,0 an. Danone bleibt ein defensiver, technischer (Zu-)Kauf.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ2391 Long Danone Faktor: 10
CJ21XQ Short Danone Faktor: -10
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Pernod Ricard: Technische Neubewertung bleibt intakt

Der Getränkekonzern Pernod Ricard hat aus technischer Sicht die zuletzt an den Aktienmärkten aufgetretene Phase mit hohen Schwankungen ohne Schaden überstanden. Pernod Ricard, die aktuell nach Marktkapitalisierung im Streubesitz in der Eurozone die größte Aktie ist, die sich nicht im Euro Stoxx 50 befindet, schafft es im Jahr 2019 – aufgrund des komplexen, zweistufigen Selektionsverfahrens – wahrscheinlich nicht in diesen Index zu kommen. Unabhängig von diesem index-technischen Aspekt befindet sich die Aktie sowohl in einer technischen Neubewertung und einem sehr langfristigen Aufwärtstrend als auch in einem normalen, seit Anfang 2017 vorliegenden Hausse-Trend. Dieser startete nach dem Investment-Kaufsignal (Sprung über die Resistance-Zone um €117,8 im Jahr 2017) und liegt aktuell bei €140,0. Nach dem Aufwärtsschub der Vormonate befindet sich der Titel aktuell in einer Konsolidierung unterhalb der kleinen Resistance-Zone um €165,0. Diese hat einen trendbestätigenden Charakter nach oben, was auf eine Fortsetzung der technischen Hausse hindeutet. Als Konsequenz bleibt Pernod Ricard ein tech. (Zu-)Kauf.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ9WRC Call Pernod-Ricard Hebel: 10,8
CU8BB8 Put Pernod-Ricard Hebel: 2,4
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Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Vinci: Neue All-Time-Highs

Der Vinci-Konzern, der ebenfalls im Euro Stoxx 50 enthalten ist, ist ein weltweit tätiges Konzessions- und Bauunternehmen, wobei die Finanzierung, das Management sowie der Betrieb und die Wartung von öffentlicher Infrastruktur wie Flughäfen und Autobahnen im Mittelpunkt stehen. Seit Oktober 2008 und Notierungen um €21,7 befindet sich Vinci in einer Hausse-Bewegung. Seit dem Jahr 2013 hat sich ein idealtypischer Hausse-Trend, dessen Trendlinie zurzeit bei €70,0 liegt, herausgebildet. Die technische Neubewertung der Jahre 2015 bis 2018 führte die Aktie bis auf ein Kursniveau um €88,8 (Resistance-Zone). Parallel zur Gesamtmarktschwäche speziell im zweiten Halbjahr 2018 ergab sich bei Vinci eine normale Konsolidierung unterhalb dieser Resistance-Zone. Vinci hielt somit in dieser Börsenphase seine mittelfristige, relative Stärke gegenüber dem Euro Stoxx 50 durch. Da diese Konsolidierung einen trendbestätigenden Charakter nach oben aufwies, war Vinci im Juni 2019 mit einem neuen Investment-Kaufsignal wieder nach oben losgelaufen, so dass die technische Neubewertung wieder aufgenommen wurde. Auch in den letzten Wochen wurde die relative Stärke durchgehalten. Aufgrund der technischen Gesamtlage deutet sich bei Vinci, die eine (Brutto-)Jahresdividenden­rendite von knapp 3,0% aufweist, als nächstes, mittelfristiges, technisches Etappenziel der Bereich um €105,0 an. Aus technischer Sicht bleibt Vinci ein (Zu-)Kauf.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU0B8J Long Vinci Faktor: 8
CU2H62 Short Vinci Faktor: -8
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