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Pressestimme: 'FAZ' zur Ungleichheit in Ostdeutschland

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zur Ungleichheit in Ostdeutschland:

"Die AfD entwickelt sich nach der Linkspartei zur zweiten Regionalpartei, die sich als Sammelbecken der Unzufriedenen versteht. Die Linkspartei hat es mit der Fortsetzung des Sozialismus versucht, die AfD versucht es nun mit der Fortsetzung des Nationalismus. Beides nur mit dem richtigen Bewusstsein bekämpfen zu wollen wird nicht funktionieren. Auch das Sein spielt eine Rolle. Da sieht es, trotz all der Milliarden, die transferiert wurden, noch immer so aus, als sei die innerdeutsche Grenze nie verschwunden. (...) Es ist wie in der Klimapolitik: Riesenaufwand, enttäuschender Ertrag. Aber die Methode ändern zu können, auch das bleibt ein kühner Traum. Warum? Man muss es so hart sagen: Vor allem deshalb, weil es nicht im Interesse der Besitzstandswahrung Westdeutschlands liegt."/yyzz/DP/fba