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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 15.04.2019 - 15.15 Uhr

Goldman Sachs hebt trotz Gewinnrückgang Dividende an - Handel bricht ein

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs erhöht trotz eines Gewinnrückgangs zum Jahresstart die Dividende. Die Quartalsausschüttung steige von 80 auf 85 Cent je Aktie, teilte das Geldhaus am Montag in New York mit. Analysten hatten mit dieser Anhebung bereits gerechnet. Unter dem Strich verdiente Goldman Sachs im ersten Quartal mit 2,25 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro) über ein Fünftel weniger als ein Jahr zuvor. Experten hatten jedoch einen noch stärkeren Rückgang erwartet.

Citigroup gelingt Gewinnplus trotz schwachen Aktienhandels

NEW YORK - Ein überraschend robuster Handel mit Anleihen hat der US-Großbank Citigroup zum Jahresstart ein Gewinnplus beschert. Unter dem Strich verdiente die Bank im ersten Quartal 4,7 Milliarden US-Dollar (4,2 Mrd Euro) und damit zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie sie am Montag in New York mitteilte. Damit schnitt das Geldhaus auch besser ab als von Analysten erwartet. Die Erträge gingen zwar um zwei Prozent auf 18,6 Milliarden Dollar zurück. Doch in den einzelnen Bereichen lief es höchst unterschiedlich. Während die Erträge im Aktienhandel um 24 Prozent einbrachen, zogen sie im Anleihehandel um einen Prozent an.

ROUNDUP 2/'Dieselgate': Anklage gegen Führungsteam um Ex-VW-Chef Winterkorn

BRAUNSCHWEIG - Im Abgas-Skandal von Volkswagen ist der frühere Konzern-Chef Martin Winterkorn gemeinsam mit vier weiteren Führungskräften unter anderem wegen schweren Betrugs angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hält ihnen zudem vor, das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb missachtet zu haben. "Das Landgericht Braunschweig hat die Anklage am Freitag erhalten und wird jetzt die Klage-Zulassung prüfen", sagte am Montag der zuständige Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe der Deutschen Presse-Agentur. Er sprach von einem wichtigen Zwischenschritt.

Bundesamt prüft neuen Manipulationsverdacht bei Daimler-Dieselautos

BERLIN - Beim Autobauer Daimler gibt es einen neuen Verdacht der Manipulation von Abgaswerten bei Dieselautos. Bei etwa 60 000 Sportgeländewagen (SUV) von Daimler sollen die Werte mit Hilfe eines Computerprogramms gesenkt worden sein - aber nur auf dem Prüfstand und nicht im täglichen Verkehr. Die Zeitung "Bild am Sonntag" berichtet über die Vorwürfe. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe ein formelles Anhörungsverfahren gegen Daimler wegen Verdachts auf eine weitere "unzulässige Abschaltvorrichtung" eingeleitet.

'FT': Regulierer drängen Deutsche Bank zu mehr Einschnitten bei US-Tochter

LONDON - Aufsichtsbehörden in Europa drängen die Deutsche Bank laut einem Pressebericht zu weiteren Einschnitten bei ihrer Investmentbank in den USA. Die bisherigen Maßnahmen bei der US-Tochter gehen den zuständigen Regulierern offenbar nicht weit genug, wie die "Financial Times" (FT, Montag) berichtete. Sie seien besorgt, dass der Bereich zu groß und unprofitabel bleibe. Dies sei auch Thema in informellen Gespräche mit Vertretern des Geldinstituts gewesen, hieß es weiter.

SHANGHAI/VW-Chinachef: Wollen Kooperationen mit chinesischen Partnern vertiefen

SHANGHAI - Der Autobauer Volkswagen will seine Zusammenarbeit mit chinesischen Anbietern noch ausweiten. Mit den Partnern der dortigen Gemeinschaftsunternehmen befinde sich der Konzern in vertieften Diskussionen, wie die Kooperationen noch ausgebaut werden könnten, sagte VW -China-Chef Stephan Wöllenstein am Montag vor dem Beginn der chinesischen Automesse in Shanghai. Ziel sei es aber nicht, jemanden auszuschließen, sondern das Auftreten in China noch zu verstärken. Wahrscheinlich könne das Unternehmen in den kommenden Monaten etwas mehr über seine Absichten sagen.

ROUNDUP: Neues EU-Urheberrecht endgültig beschlossen

LUXEMBURG - Die heftig umstrittene Reform des EU-Urheberrechts ist endgültig beschlossen. In der letzten Abstimmung zu diesem Gesetz stimmten die EU-Staaten dem Vorhaben am Montag mehrheitlich zu. Auch die deutsche Bundesregierung votierte mit Ja. Damit ist der Weg für die Reform nun frei. Zuvor hatte bereits das Europarlament zugestimmt. Die EU-Länder haben nun rund zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln in nationales Recht umzusetzen.

EU-Staaten billigen endgültig strengere CO2-Ziele für Autos

LUXEMBURG - Die neuen europäischen Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Autos sind endgültig beschlossene Sache. Bis 2030 muss der Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen um 37,5 Prozent im Vergleich zu 2021 reduziert werden. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten stimmten am Montag bei einem Ministertreffen in Luxemburg abschließend für die strengeren Vorgaben.

ROUNDUP/Bedenken vom Kartellamt: Remondis darf Grünen Punkt wohl nicht kaufen

BONN - Das Bundeskartellamt schiebt der umstrittenen Übernahme des Grünen Punktes durch den Abfallriesen Remondis sehr wahrscheinlich einen Riegel vor. Die Behörde teilte am Montag mit, dass sie den Kauf der Firma DSD - dem Rechteinhaber am Recyclingzeichen Grüner Punkt - untersagen wolle. "Nach vorläufiger Bewertung würde die Übernahme von DSD durch Remondis zu einer Behinderung des Wettbewerbs bei den dualen Systemen in Deutschland führen", erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt. "Zu befürchten wären höhere Kosten für DSD-Wettbewerber, erhebliche Marktanteilsgewinne von DSD und letztlich höhere Preise auf dem Markt für duale Systeme."

ROUNDUP: Flugsicherung: Engpässe im Luftraum werden noch Jahre dauern

FRANKFURT - 1000 zusätzliche Leute beim Flughafenbetreiber Fraport , rund 600 bei der Lufthansa : Die Luftverkehrsbranche betreibt einigen Aufwand, um in der diesjährigen Hauptsaison ein Chaos am Himmel wie im Sommer 2018 zu verhindern. Allerdings bleibt der Platz im europäischen und speziell auch im oberen deutschen Luftraum so knapp, dass bei steigendem Verkehr noch über Jahre hinweg mit Engpässen gerechnet werden muss.

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